Antworten zum bargeldlosen Zahlungsverkehr

Die Bezahlung der Einkäufe mit girocard und Kreditkarte wird immer beliebter. Für Händler ist das eine sichere Art, denn sie müssen keinen großen Bargeldsummen zur Bank bringen.

Was Händler wissen sollten

Bevor sich Unternehmer einen Terminal anschaffen, müssen sie sich Gedanken darüber machen, welche Karten sie akzeptieren wollen. Standardmäßig ist ein Terminal auf die Zahlung von girocard, Geldkarte und Debitkarte (früher: ec-Karte) ausgerichtet. Ist sich der Händler sicher, dass er ausschließlich Kunden hat, die nicht mit reinen Kreditkarten wie VISA, American Express oder MaestroCard bezahlen, dann reicht ihm ein Terminal mit dem electronic cash System aus. Hat der Händler auch ausländische Kunden und / oder verkauft teure Produkte, sollte er auch reine Kreditkarten akzeptieren. In der Regel braucht er dazu einen Zusatzversatz, den sogenannten Acquiring Zusatzvertrag.

Welche Ausstattung ist dafür notwendig?

In erster Linie braucht er einen Internetanschluss und ein Terminal. Es ist nicht relevant, ob das Terminal über LAN oder WLAN ins Internet kommt, sondern dass es überhaupt über das Internet mit dem Netzbetreiber kommunizieren kann. In der Regel wird kein separater Drucker gebraucht; dieser ist im Terminal integriert. Die nächste Frage ist, ob er für das Terminal einen festen Platz hat oder ob es mobil sein soll. Es gibt stationäre Terminals, die einen Standort brauchen; daneben stehen mobile und portable Terminals – für jeden Bedarf ist das richtige Terminal vorhanden.

Welche Kosten entstehen?

Für das Terminal entstehen die monatlichen Pauschalgebühren sowie die Kosten für die Transaktionen. Wichtig ist, dass die technische Hotline, die auch den Austausch defekter Terminals übernimmt, dem Händler kostenlos zur Verfügung steht.

Was muss der Händler noch tun?

Als nächstes steht ein Gespräch mit der Hausbank an. Mit dieser schließt der Händler eine Vereinbarung bezüglich des Einzugs von Lastschriften sowie über die Teilnahme am ec-cash-System ab.

Wann bekommt der Händler sein Geld?

Das hängt vom Zahlungsverfahren ab. In jedem Fall macht der Händler täglich nach Geschäftsschluss den Kassenschnitt am Terminal. Dieser Vorgang veranlasst den Netzbetreiber eine Zusammenfassung der Buchungen, die zwischen dem vorherigen und aktuellen Kassenschnitt erfolgte zu machen. Diese Zusammenfassung reicht der Netzbetreiber bei der Bank oder dem Kreditkartenanbieter ein.

Bei Zahlungen über ec-cash oder ELV werden die Beträge per Lastschrift von der Hausbank des Händlers eingezogen. Es erfolgt eine Gutschrift auf seinem Konto. Bei Geldkarten werden die Umsätze gebündelt und per Überweisung an den Händler ausbezahlt.

Anbieter von Kreditkarten leisten die Zahlung nach Vereinbarung. Die Zahlung kann täglich, wöchentlich oder monatlich vereinbart werden.


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