Geld, EC-Karten und Punktesysteme

Jeder, der an der Kasse eines Supermarktes steht, kennt diese Situation. Die Schlange vor ihm ist lang und die nach ihm wird immer lÀnger. Grund ist eine Kundin, die in ihrer Geldbörse nach Kleingeld sucht. Man kann diesen Satz erweitern nach Grimms MÀrchen: und wenn sie nicht gestorben ist, dann sucht sie munter weiter.

Es ist zum Verzweifeln, denn die nĂ€chste, ĂŒbernĂ€chte und die Bahn danach sind schon lange weg und die Kundin oder der Kunde zĂ€hlt fleißig das Kleingeld. Erst zĂ€hlt die Kundin, dann die Kassiererin; es dauert eine gefĂŒhlte Ewigkeit, bis die Kundin dann langsam und ganz entspannt ihre Waren in den Wagen oder in ihre Tasche packt und die Kasse endlich frei wird. Dies ist nicht das einzige Ärgernis an der Kasse, es gibt noch weitere. Über diese wollen wir hier und heute kurz berichten.

Sammelkarten

Viele SupermĂ€rkte geben Sammelkarten aus, Kunden sammeln Punkte und schon geht die Hektik los. Der Kunde oder die Kundin hĂ€lt alle ihre Sammelkarte hin, die – oh Verzweiflung – ĂŒber mehrere Strichcodes verfĂŒgen. Hat die Kassiererin dies alles geschafft, bezahlt die Person bar und sucht behĂ€big und sehr sorgfĂ€ltig nach den kleinsten MĂŒnzen, die sich in ihrer Geldbörse befinden.

Auch die Kunden, die ausschließlich mit Geldnoten bezahlen, halten den „Verkehr“ auf. Die Kassiererin muss das RĂŒckgeld herausgeben, das der Kunde sehr sorgfĂ€ltig nachzĂ€hlt. Solange ist die Kasse besetzt, doch nicht so lange, wie bei den beiden ersten Kunden beschrieben.

Kommen wir jetzt zu den Kunden, die nicht nur ihre Waren schnell wieder im Einkaufswagen haben, sondern auch schnell bezahlen. Das sind diejenigen, die mit Karte zahlen, ihre PIN eingeben und fertig sind.

Die sogenannten Newcomer treiben die Zahlung mit Karte oder Smartphone voran

Die Banken tun das nicht! In Deutschland steckt die Zahlung mit Karte oder mit Smartphone immer noch in den Kinderschuhen. FĂŒr viele Deutsche ist Bargeld immer noch das wichtigste, obwohl das MitfĂŒhren großer BargeldbetrĂ€ge heute ein großes Risiko darstellt. Taschendiebe sind unterwegs, vermehrt in der Vorweihnachtszeit. Die AufklĂ€rungsrate ist gleich Null, obwohl sich die Polizei die grĂ¶ĂŸte MĂŒhe gibt, die TĂ€ter zu fassen.

WÀhrend die Schweden bis zum 2030 bargeldlos sein wollen, stellten die DÀnen bereits seit 2017 den Druck von Banknoten ein. Selbst Obdachlose sind in Schweden bereits heute mit KartenlesegerÀten ausgestattet. Damit können sie Spenden bargeldlos entgegennehmen; der Spender bezahlt seinen Obolus mit der Karte.

App Swish

In Deutschland sind wir von diesen modernen Maßnahmen noch sehr weit entfernt. Ganz zu schweigen vom Bezahlen via Smartphone. Die sogenannte App Swish nutzt bereits ein Drittel der Schweden. Deutsche Touristen werden in Schweden und DĂ€nemark daran erkannt, dass sie mit Bargeld Kaffee, Hot Dog oder Hamburger bezahlen. Allerdings gibt es auch eine andere Seite, die es fĂŒr HĂ€ndler schwer macht, ĂŒberhaupt noch Bargeld anzunehmen.

WĂ€hrend man in Deutschland an den meisten Bankautomaten auch Einzahlungen vornehmen kann, ist dies in Schweden nicht möglich. Sie mĂŒssen sich einem Deklarations-Prozess unterziehen, der sehr mĂŒhsam ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass in Schweden nur noch die HĂ€lfte der Banken Bargeld annimmt oder fĂŒr die Annahme von Bargeld hohe GebĂŒhren verlangen.

Fakt ist: Deutschland kann von Schweden lernen sowie im Positiven als auch im Negativen. Es gibt immer zwei Seiten, doch die Kartenzahlung hat mehr Vor- als Nachteile.

 

Giro- oder Kreditkarte?

Das Shoppen in Onlineshops macht Spaß, denn diese sind durchgehend geöffnet, kennen kein Wochenende und keine Feiertage. Bezahlt wird in der Regel mit Giro- oder Kreditkarte. Anders sieht es bei lokalen GeschĂ€ften aus. Wenn es ums Einkaufen geht, kaufen die Deutschen ĂŒblicherweise in lokalen GeschĂ€ften ein und bezahlen grĂ¶ĂŸtenteils mit Bargeld. WĂ€hrend in DĂ€nemark bereits seit diesem Jahr keine Geldnoten mehr gedruckt werden, ist das in Deutschland völlig anders. Nur ein kleiner Teil glaubt daran, dass es in den nĂ€chsten zwanzig nur noch die bargeldlose Zahlung geben wird. FĂŒr Deutschland ist das, was in Schweden und DĂ€nemark bereits alltĂ€glich ist, Utopie. Auch bezahlen immer noch, so YouGov fast 90 Prozent der Deutschen ihren Einkauf mit Bargeld. Auch nutzen etwa 85 Prozent der Befragten mindestens einmal in der Woche Bargeld.

In Deutschland sind die Menschen immer noch unsicher in Bezug auf Kartenzahlung. Es ist oft auch die Angst um die Sicherheit, aber auch Angst vor dem Unbekannten. Etwa dreiviertel der Befragten sind der Meinung, dass sie durch bargeldlose Zahlung das Risiko erhöhen, einem Betrug zum Opfer zu fallen.

Bezahlung

Bei der Kartenzahlung steckt Deutschland noch in den Kinderschuhen, von der Bezahlung durch Smartphone ganz zu Schweigen. Es gibt nur ganz wenige Menschen, die dieses System nutzen, obwohl es als sicher gilt. Wie YouGov herausfand nutzen es mÀnnliche Personen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren, die in Vollzeit arbeiten und Single sind.

Es ist schon seltsam, dass sich die Kartenzahlung in Deutschland nur langsam etabliert, obwohl es heute sicherer ist, wenig Bargeld in der Tasche zu haben.

Im Supermarkt mit der Karte bezahlen

Jeder, der an der Kasse eines Supermarktes steht, kennt diese Situation. Die Schlange vor ihm ist lang und die nach ihm wird immer lÀnger. Grund ist eine Kundin, die in ihrer Geldbörse nach Kleingeld sucht. Man kann diesen Satz erweitern nach Grimms MÀrchen: und wenn sie nicht gestorben ist, dann sucht sie munter weiter.

Es ist zum Verzweifeln, denn die nĂ€chste, ĂŒbernĂ€chte und die Bahn danach sind schon lange weg und die Kundin oder der Kunde zĂ€hlt fleißig das Kleingeld. Erst zĂ€hlt die Kundin, dann die Kassiererin; es dauert eine gefĂŒhlte Ewigkeit, bis die Kundin dann langsam und ganz entspannt ihre Waren in den Wagen oder in ihre Tasche packt und die Kasse endlich frei wird. Dies ist nicht das einzige Ärgernis an der Kasse, es gibt noch weitere. Über diese wollen wir hier und heute kurz berichten.

Sammelkarten

Viele SupermĂ€rkte geben Sammelkarten aus, Kunden sammeln Punkte und schon geht die Hektik los. Der Kunde oder die Kundin hĂ€lt alle ihre Sammelkarte hin, die – oh Verzweiflung – ĂŒber mehrere Strichcodes verfĂŒgen. Hat die Kassiererin dies alles geschafft, bezahlt die Person bar und sucht behĂ€big und sehr sorgfĂ€ltig nach den kleinsten MĂŒnzen, die sich in ihrer Geldbörse befinden.

Auch die Kunden, die ausschließlich mit Geldnoten bezahlen, halten den „Verkehr“ auf. Die Kassiererin muss das RĂŒckgeld herausgeben, das der Kunde sehr sorgfĂ€ltig nachzĂ€hlt. Solange ist die Kasse besetzt, doch nicht so lange, wie bei den beiden ersten Kunden beschrieben.

Kommen wir jetzt zu den Kunden, die nicht nur ihre Waren schnell wieder im Einkaufswagen haben, sondern auch schnell bezahlen. Das sind diejenigen, die mit Karte zahlen, ihre PIN eingeben und fertig sind.

Die sogenannten Newcomer treiben die Zahlung mit Karte oder Smartphone voran

Die Banken tun das nicht! In Deutschland steckt die Zahlung mit Karte oder mit Smartphone immer noch in den Kinderschuhen. FĂŒr viele Deutsche ist Bargeld immer noch das wichtigste, obwohl das MitfĂŒhren großer BargeldbetrĂ€ge heute ein großes Risiko darstellt. Taschendiebe sind unterwegs, vermehrt in der Vorweihnachtszeit. Die AufklĂ€rungsrate ist gleich Null, obwohl sich die Polizei die grĂ¶ĂŸte MĂŒhe gibt, die TĂ€ter zu fassen.

WÀhrend die Schweden bis zum 2030 bargeldlos sein wollen, stellten die DÀnen bereits seit 2017 den Druck von Banknoten ein. Selbst Obdachlose sind in Schweden bereits heute mit KartenlesegerÀten ausgestattet. Damit können sie Spenden bargeldlos entgegennehmen; der Spender bezahlt seinen Obolus mit der Karte.

Smartphone in Schweden

In Deutschland sind wir von diesen modernen Maßnahmen noch sehr weit entfernt. Ganz zu schweigen vom Bezahlen via Smartphone. Die sogenannte App Swish nutzt bereits ein Drittel der Schweden. Deutsche Touristen werden in Schweden und DĂ€nemark daran erkannt, dass sie mit Bargeld Kaffee, Hot Dog oder Hamburger bezahlen. Allerdings gibt es auch eine andere Seite, die es fĂŒr HĂ€ndler schwer macht, ĂŒberhaupt noch Bargeld anzunehmen.

WĂ€hrend man in Deutschland an den meisten Bankautomaten auch Einzahlungen vornehmen kann, ist dies in Schweden nicht möglich. Sie mĂŒssen sich einem Deklarations-Prozess unterziehen, der sehr mĂŒhsam ist. Ein weiterer Nachteil ist, dass in Schweden nur noch die HĂ€lfte der Banken Bargeld annimmt oder fĂŒr die Annahme von Bargeld hohe GebĂŒhren verlangen.

Fakt ist: Deutschland kann von Schweden lernen sowie im Positiven als auch im Negativen. Es gibt immer zwei Seiten, doch die Kartenzahlung hat mehr Vor- als Nachteile.

Mobile Payment: was ist das?

 

Die meisten Menschen besitzen mindestens ein Smartphone, doch nutzen nur die wenigsten Smartphone-Besitzer das Mobile Payment. FĂŒr diejenigen, die ĂŒber ein Smartphone verfĂŒgen, ist dieses mobile EndgerĂ€t unverzichtbar. Sie nehmen es ĂŒberall hin mit, chatten ĂŒber Smartphone in den sozialen Medien, rufen E-Mails und KontostĂ€nde ab und doch scheuen sie sich davor mit dem Smartphone zu bezahlen.

Auf den gehemmten Umgang mit Mobile Payment haben die Deutschen Gott sei Dank kein Monopol; die Schweizer BĂŒrger vertrauen dem System auch noch nicht. Nach einer Befragung in der Schweiz wĂ€chst das Mobile Payment zwar schnell, doch prozentual ist es auf einer niedrigen Basis. Nur etwa 17 Prozent der Schweizer Verbraucher nutzen zum Bezahlen ihrer EinkĂ€ufe das Smartphone, wobei jedoch nur ein Prozent der Befragten diese Zahlweise bei jeder Transaktion verwendet.

Mobiles Bezahlverfahren wird akzeptiert

Nicht nur in Deutschland hat es schon immer lange Zeit gedauert neuer Bezahlverfahren zu akzeptieren, auch in der Schweiz ist dies der Fall. Denken wir an die Geldautomaten in den Banken, die auch heute noch nicht jeder nutzt. Viele holen sich ihr Bargeld nach wie vor an der Kasse der Bank, auch wenn die Schlange davor recht lang und sie lange Wartezeiten in Kauf nehmen mĂŒssen. In der Schweiz meldeten verschiedene Finanzinstitute in den vergangenen Monaten rĂŒcklĂ€ufige Zahlen an Bancomaten erfolgten.

Sicher, besonders Ă€ltere Menschen fĂŒhlen sich am Geldautomat der Bank nicht wirklich sicher. HauptsĂ€chlich dann, wenn die Person dicht hinter der Seniorin aufhĂ€lt und nicht gewillt ist, Abstand zu halten. Ein Grund warum besonders Ă€ltere Menschen lieber in die Bank hineingehen und sich lange an der Kasse anstellen, um Bargeld abzuheben.

Die bargeldlose Zahlung der EinkÀufe wird immer einfacher

Dies beweist die kontaktlose Bezahlweise, die zwar noch nicht jeder annimmt, doch daran vorbei kommt in Zukunft keiner. Große Discounter, aber auch andere EinzelhĂ€ndler und SupermĂ€rkte akzeptieren auch die kontaktlose Bezahlung der EinkĂ€ufe. Im Grunde bedeutet dies, man schnappt sich beispielsweise ein Brötchen, hĂ€lt sein Smartphone hoch und bezahlt quasi wenn man an der Kasse vorbeigeht.

Viele Girocards verfĂŒgen bereits ĂŒber das Funksymbol und sind damit auch fĂŒr das kontaktlose Bezahlen einsetzbereit. Doch die wenigsten Karteninhaber sind mit dieser Funktion vertraut, die meisten kennen sie gar nicht.

Sichere Zahlung

Bargeldlos bezahlen ist nicht nur eine sehr sichere Sache, sondern spart auch Zeit. FĂŒr Unternehmen ist Zeit gleichzusetzen mit Geld. Wir kennen doch die Situation: Wenn BerufstĂ€tige Feierabend haben, dann stehen sie in einer Schlange an der Kasse. Die meisten, die an der Kasse stehen sind Rentner, die eigentlich den ganzen Tag zum Einkaufen Zeit hĂ€tten. Wir kommen gerade aus dem BĂŒro, wollen kurz etwas einkaufen und ganz vorne sucht eine Dame oder ein Herr nach Kleingeld. Die Kassiererin ist zwar behilflich, doch der Kunde / die Kundin ist hartnĂ€ckig; die Menschen vor uns werden langsam ungeduldig, was die kleingeldsuchende Dame in keiner Weise berĂŒhrt. Akribisch zĂ€hlt sie Cent fĂŒr Cent vor, packt dann langsam und bedĂ€chtig die Waren vom Band in den Einkaufswagen. Das Ganze dauert mindestens zehn Minuten; fĂŒr uns heißt es: Die Bahn ist weg und die nĂ€chste steht schon an der Haltestelle.

Kurzum: Mit Karte wÀre das nicht passiert, die Schlange wÀre schnell abgearbeitet worden und wir hÀtten unsere Bahn bekommen.

Skandinaven ist moderner als Deutschland in Sachen mobile Zahlung

Was in Skandinavien bereits zum Alltag gehört, kommt jetzt langsam zu uns nach Deutschland: die Zahlung mit Karte auch bei KleinbetrĂ€gen. In Hamburg nehmen sich zwei CafĂ©s ein Beispiel an Schweden, Norwegen und DĂ€nemark ein Beispiel daran, dass man ohne Bargeld einen Kaffee kaufen kann. In den beiden CafĂ©s der Public Coffee Roasters ist nur Kartenzahlung möglich. Die Betreiber finden das nicht nur sicherer, sondern auch hygienischer. Außerdem spart die Zahlung mit Karte viel Zeit, im Schnitt etwa 30 Minuten tĂ€glich. Die Betreiber setzen bewusst auf Kartenzahlung, nicht nur aus den oben genannten GrĂŒnden, sondern auch weil sie gegen das Schwarzgeld in der Gastronomie etwas tun wollen.

Auch unser Nachbarland Niederlande setzt auf Kartenzahlung. Die BetrĂ€ge sind nicht relevant, auch fĂŒr Cent-BetrĂ€ge wird nur die Giro- oder Kreditkarte akzeptiert. Eine gute Sache, doch in Hamburg mussten sich die Kunden erst an diese Bezahlmethode gewöhnen.

Studie von Mastercard

Eine Studie von Mastercard und Orderbird zeigt, dass besonders junge Menschen lieber mit Karte zahlen. Auch die Ă€ltere Generation geht vermehrt auf Kartenzahlung ĂŒber. Dies liegt hauptsĂ€chlich daran, dass die TaschendiebstĂ€hle in letzter Zeit massiv zugenommen haben. Ist Bargeld einmal entwendet worden, ist es fĂŒr immer verloren. Die AufklĂ€rungsrate ist nĂ€mlich verschwindend gering. Kommt eine Giro- oder Kreditkarte abhanden, kann sie der Karteninhaber sperren lassen; er erleidet keine finanziellen Verluste.

Doch in Deutschland steckt die Kartenzahlung buchstĂ€blich noch in den Kinderschuhen. In vielen GeschĂ€ften, CafĂ©s und Restaurants ist Kartenzahlung erst ab einem gewissen Betrag, in der Regel sind es zehn Euro, möglich. Es wĂ€re fĂŒr Unternehmen, hauptsĂ€chlich aber fĂŒr Gastronomie-Betriebe sinnvoll, Kartenzahlung in jeder Höhe, auch fĂŒr 17 Cent zu akzeptieren.

Vorteile der Kartennutzung

Keine Frage, wir Deutsche hĂ€ngen an unserem Bargeld. Dies ist ein Grund, warum Deutschland anderen LĂ€ndern bezĂŒglich der bargeldlosen Zahlung hinterher hinkt. Sicher, immer mehr Menschen nutzen die Vorteile der Kartenzahlung, oft auch bei kleinen BetrĂ€gen.

Wer beispielsweise in den USA viel Bargeld mit sich trĂ€gt gerĂ€t in Verdacht, dass er dieses Geld aus kriminellen GeschĂ€ften erworben hat. Auch in Europa sind uns viele LĂ€nder voraus, da mĂŒssen wir gar nicht ĂŒber den Ozean schauen. Skandinavien beispielsweise ist Vorreiter in Sachen Einkaufen ohne Bargeld. Wer seinen Urlaub in DĂ€nemark verbringt, den Hot Dog bar bezahlen will, fĂ€llt sofort als Tourist auf. Die DĂ€nen bezahlen selbst den Kaffee mit Karte.

Bargeld

Es wurde eine Erhebung gemacht, die besagt, dass in Schweden nur noch 1,24 Prozent Bargeld im Umlauf ist. Mit 1,38 Prozent folgt Norwegen und in Indien sind es 1,71 Prozent Bargeld, das sich im Umlauf befindet. Obwohl in den USA Barzahlung weitgehend unĂŒblich ist, sind dort doch 8,37 Prozent Bargeld im Umlauf. Ziemlich abgeschlagen ist die Eurozone, zu der auch Deutschland gehört mit 10,34 Prozent Bargeld, das sich im Umlauf befindet. Nur noch sechs weitere LĂ€nder, wie Schweiz, Malaysia, Tschechien, Hongkong, Japan und die sĂŒdafrikanischen LĂ€nder, die den SĂŒdafrikanischen Rand als WĂ€hrung haben, liegen hinter Deutschland.

Stellen wir uns einmal vor, die Technik versagt weltweit. Dann könnten die Schweden fĂŒnf Tage mit ihrem Bargeld auskommen ebenso wie die Norweger. DĂ€nemark, Island, Großbritannien wĂŒrden es zwölf Tage schaffen, Australien 15 Tage, TĂŒrkei 18 Tage, Israel 25 Tage. Und Deutschland könnten 38 Tage mit dem in Umlauf befindlichen Bargeld ĂŒberleben.

Point of Sale

Über die AbkĂŒrzung POS haben wir schon viel gehört, doch kaum jemand weiß, was POS ist und was es bedeutet. Wir haben uns schlau gemacht und wollen Sie kurz ĂŒber POS informieren.

POS steht fĂŒr die AbkĂŒrzung „Point of Sale“. Üblicherweise ist dies die Bezeichnung fĂŒr eine Verkaufsstelle. Geht es allerdings um den Bereich Payment, steht POS fĂŒr ein Terminal, das die Verbindung zwischen GeschĂ€ft und Bank herstellt. POS gibt es ebenfalls beim Online-Payment; hier spricht man allerdings von einem EPOS, also einem virtuellen Terminal. Dies ist logisch, denn wer seinen Einkauf in einem Onlineshop tĂ€tigt, sieht das Terminal nicht.

Funktionsweise

Wie POS funktioniert zeigen wir hier. Der bargeldlose Zahlungsverkehr wird durch eine POS-Zahlung wesentlich erleichtert. Der EmpfĂ€nger der Zahlung besitzt ein POS-Terminal, wobei es keine Rolle spielt, ob das Terminal virtuell ist oder als sichtbares GerĂ€t an der Kasse eines lokalen GeschĂ€fts vorhanden ist. Derjenige, der seinen Einkauf oder eine Dienstleistung bezahlen will, verfĂŒgt ĂŒber eine Giro- oder Kreditkarte. Durch das „Einstecken“ der Karte in das Terminal authentifiziert sich der Karteninhaber, die Zahlung erfolgt dann automatisch, sofern das Konto des Karteninhabers ĂŒber eine ausreichende Deckung verfĂŒgt. Die Belastung erfolgt auf dem Girokonto, wenn mit Girokarte bezahlt wird oder auf dem Kreditkartenkonto, wenn eine Kreditkarte zum Einsatz kommt.

FĂŒr den Karteninhaber ist die Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte gebĂŒhrenfrei. Ausnahme ist der Einsatz der Kreditkarte im Ausland; hier werden Auslandseinsatzentgelte fĂ€llig. Der HĂ€ndler muss im Gegensatz zu seinem Kunden fĂŒr jede Transaktion eine kleine GebĂŒhr bezahlen. Die MindestgebĂŒhr pro Transaktion betrĂ€gt 8 Cent; die Mineralölbranche bezahlt 0,2 Prozent des zu zahlenden Betrages, jedoch 4 Cent maximal pro Transaktion.