Payback und Co. im Einsatz

Es ist erstaunlich, dass viele Menschen Kundenkarten wie Payback und andere bedenkenlos einsetzen, doch bei der Zahlung mit Karte haben sie Skrupel. Es ist die Meinung dieser Menschen, die sie noch mit Bargeld bezahlen lÀsst. Diese Meinung, dass man bei Kartenzahlung viele Daten ausspionieren kann, alle wissen, was man einkauft und welche Vorlieben man hat. Diese Meinung ist grundsÀtzlich falsch.

Sicher Easycash und andere Unternehmen, welche Kartenzahlungen abwickeln, brauchen die Daten des Karteninhabers, die PIN und den zu zahlenden Betrag. Ohne diese Daten können sie den Einkauf nicht bezahlen bzw. der Ladenbesitzer bekommt kein Geld. Allerdings kennen Easycash und Co. weder den Namen noch den Wohnort des Karteninhabers, sondern lediglich die Kartennummer und die Gesellschaft, welche die Karte ausgegeben hat. Auch ist diesen Unternehmen nicht bekannt was der Kunde eingekauft hat.

Zahlen mit Easycash

Easycash beispielsweise kennt nur die Bankverbindung bzw. die Gesellschaft, welche die Kreditkarte ausgegeben hat, den Kaufbetrag, den Zeitpunkt der Zahlung sowie die Nummer des Terminals, an welchem die Zahlung erfolgt. Die Personaldaten des Karteninhabers ermittelt Easycash nur dann, wenn der Kunde seinen Einkauf mit Karte und Unterschrift bezahlt und die darauffolgende Lastschrift des HĂ€ndlers nicht eingelöst wird. Nur dann werden die Daten des Karteninhabers ermittelt, aber nicht fĂŒr das Unternehmen selbst, sondern fĂŒr den HĂ€ndler, damit dieser zu seinem Geld kommt.

Easycash und andere Unternehmen im gleichen Bereich sind sogenannte Zahlungsdienstleister. Auch fĂŒr gelten die Datenschutzbestimmungen. Daneben ist der Verkauf der Daten, die solche Unternehmen erhalten, nicht interessant, denn es fehlt die Zustimmung vom Karteninhaber, seine persönlichen Daten. Die BefĂŒrchtung, dass persönliche Daten durch die bargeldlose Zahlung verkauft werden, ist unsinnig.

Der Begriff NFC ist derzeit sehr aktuell

Der Begriff NFC ist derzeit sehr aktuell; doch was das bedeutet, wissen nur wenige. NFC – ausgeschrieben Near Field Communication – bedeutet nichts anderes als kontaktloses Bezahlen. Dies soll den Bezahlvorgang an den Kassen beschleunigen und fĂŒr Kassiererin und Kunden erleichtern. Banken haben bereits viele Kredit- und Girokarten damit ausgestattet.

Jeder kennt die langen Schlangen an den Kassen der SupermĂ€rkte, besonders zu den Stoßzeiten

BerufstÀtige wollen noch schnell ihre EinkÀufe erledigen, doch Senioren, die eigentlich zu anderen Zeiten einkaufen gehen könnten, sind bereits im Laden und stehen an den Kassen an. Es geht dabei nicht nur um das Anstehen in der Warteschlange, sondern vielmehr darum, dass an der Kasse die Cents gesucht werden. Die Suche nach Kleingeld nimmt eine Menge Zeit in Anspruch; da ist es eine Erlösung, wenn ein Kunde einfach kurz seine Karte an das Terminal hÀlt und weitergeht.

Viele Verbraucher bezahlen ihre EinkĂ€ufe mit Giro- oder Kreditkarte, meist mit der Eingabe der persönlichen PIN. Wer seine PIN im Kopf hat, der bezahlt fast so schnell wie die Kunden, die ĂŒber NFC bezahlen. Karten, die bereits mit NFC aktiviert sind, können bis zu einem Warenwert von 25 Euro bezahlen; mit der Visakarte bis zu 50 Euro.

Es kann jedoch auch vorkommen, dass bereits bei einer Summe unter 25 Euro die PIN abgefragt wird. Karteninhaber, die mit Karte ihre EinkÀufe bezahlen wollen, die PIN aber nicht auswendig wissen, sollten diese bevor sie an die Kasse gehen, nochmals anschauen, damit die Bezahlung reibungslos und schnell verlÀuft. In keinem Fall ist die PIN bei der Giro- oder Kreditkarte aufzubewahren.

Bargeld hat in Deutschland immer noch einen sehr hohen Stellenwert

In anderen LĂ€ndern ist dies ganz anders, beispielsweis in den USA und Australien. WĂ€hrend bei uns auch hohe Rechnungen liebend gerne mit Bargeld beglichen werden, dĂŒrfen australische Verbraucher nur noch Rechnungen bis 10.000 australische Dollar in bar bezahlen. Dieser Betrag entspricht etwa 6.300 Euro. FĂŒr die australische Regierung ist dies eine Maßnahme gegen Steuerhinterziehung und GeldwĂ€sche. Woher Bargeld kommt, kann ĂŒblicherweise nicht wirklich nachvollzogen werden; jedenfalls dann nicht, wenn der Kontoinhaber keiner BeschĂ€ftigung nachgeht. Bei Kartenzahlung, Scheckzahlung oder Überweisung ist dies anders; diese Zahlungen gehen vom Bankkonto ab, bei Kartenzahlung wird die Rechnung vom Bankkonto des Karteninhabers abgebucht.

Es gibt in der EU nur noch acht LĂ€nder, in denen man auch hohe Rechnungen mit Bargeld begleichen kann. Diese LĂ€nder sind Österreich, Slowenien, Luxemburg, Litauen, Island, Malta, Zypern, Lettland. In Deutschland gibt es zwar kein Verbot, auch fĂŒr Rechnungen ĂŒber 10.000 Euro in bar zu bezahlen; doch es gibt EinschrĂ€nkungen. HĂ€ndler, die solche Zahlungen akzeptieren mĂŒssen sich den Ausweisweis des Kunden vorlegen lassen und die Daten dokumentieren. Dazu reicht es aus, dass der HĂ€ndler den Ausweis kopiert.

Barzahlung fĂŒr den Kauf von Immobilien ist in Belgien allerdings grundsĂ€tzlich verboten

In Italien beispielsweise liegt die Obergrenze unterhalb von 3.000 Euro (2.999,99 Euro), in Spanien fĂŒr OrtsansĂ€ssige bei 2.500 Euro; fĂŒr die Personen, die nicht in Spanien leben, bei 15.000 Euro. Griechenland ist sehr streng; hier liegt die Obergrenze bei 500 Euro, wĂ€hrend in Belgien die Obergrenze um einen Cent höher ist als in Italien; sie liegt bei 3.000 Euro. Barzahlung fĂŒr den Kauf von Immobilien ist in Belgien allerdings grundsĂ€tzlich verboten.

Kreditkarten eignen sich nicht zum Sparen

Auch wenn der Trend eine ganz andere Richtung einschlĂ€gt – die Deutschen hĂ€ngen am Bargeld. DafĂŒr gibt es viele GrĂŒnde; Kreditkarten eignen sich nicht zum Sparen, sondern nur zum Geldausgeben. Bargeld im Haus ist fĂŒr viele Menschen noch das GefĂŒhl fĂŒr Sicherheit.

Doch nicht alle Menschen denken so; geht man vom WeihnachtsgeschĂ€ft 2017 aus, so bezahlten mehr Menschen ihre EinkĂ€ufe mit Giro-, Geld- oder Kreditkarte. Sogar kleine BetrĂ€ge wickelten viele Menschen mit Kreditkarte ab. Dennoch nimmt nach Beobachtungen der Schweizer Bank fĂŒr Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel der Umlauf an Bargeld zu. Zur gleichen Zeit geschieht dies auch mit dem Einsatz von sogenanntem Plastikgeld.

Die deutsche Bundesbank schließt sich diesem Ergebnis an. Die ausgegebenen Banknoten stiegen von 348 auf 635 Millionen Euro im Zeitraum von 2009 – 2017 an. Von dieser riesigen Summe fließt ein Teil in LĂ€nder, die nicht der Euro-Zone angehören. In Deutschland selbst stieg die Nachfrage nach Bargeld um etwa 20 %. Gefragt waren allerdings hauptsĂ€chlich große Geldscheine; also Bargeld, das man nicht im Supermarkt ausgibt.

Ab 10.000 Euro nur mit Personalausweis

Allerdings muss bei Zahlungen ab 10.000 Euro der Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden. Mit dieser Maßnahme soll der GeldwĂ€sche Einhalt geboten werden. Auch dient diese Maßnahme generell der BekĂ€mpfung von Finanzierungen fĂŒr Terroristen, wobei alle BĂŒrger, die Bargeld besitzen, generell VerdĂ€chtige sind.

In der EU wird bereits ĂŒber ein generelles Verbot diskutiert, das GeschĂ€fte mit Bargeld ab 5.000 Euro verbietet. Dies hat nichts mit der KriminalitĂ€t zu tun; diese stieg bei Weitem nicht in dem Maße an wie der Umlauf von Bargeld.

NFC-fÀhige Smartphones: zur mobilen Zahlung notwendig?

In Deutschland hat sich die Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte noch nicht etabliert, doch immer mehr Menschen nutzen diese Zahlungsart. Kaum dass dies der Fall ist, kommt schon ein neuer Service: die mobiles Zahlung. Dazu wird ein NFC-fÀhiges Smartphone benötigt; ein Smartphone hat bereits die Mehrzahl der in Deutschland ansÀssigen Menschen, doch ob dies NFC-fÀhig ist, das wissen nur wenige Nutzer.

Noch weniger Nutzer wissen, dass auch ihre Giro- und Kreditkarten fĂŒr die kontaktlose Zahlweise geeignet sind. Ob sich die Karten fĂŒr die neue Zahlungsweise eignen ist durch einen Mikrochip und einer nicht sichtbaren Funkantenne ausgestattet. Sofern die Karte das Symbol, das „Funkwellen“ zeigt hat, ist diese Karte fĂŒr die kontaktlose Zahlweise geeignet. Auch Karten, auf denen paypass steht, können fĂŒr die kontaktlose Zahlweise verwendet werden.

Banken haben umgestellt auf NFC

Viele Banken haben bereits auf NFC umgestellt oder stellen gerade darauf um. In erster Linie bedeutet kontaktloses Bezahlen, dass die Giro- oder Kreditkarte nicht mehr in das Terminal eingesteckt wird, sondern vor das LesegerĂ€t gehalten wird. Im Gegensatz dazu wird kontaktloses Bezahlen in der Regel mit mobilem Bezahlen „in einen Topf geworfen; doch mobiles fĂŒr mobiles Bezahlen braucht man ein internetfĂ€higes EndgerĂ€t wie Smartphone oder Tablet.

In der Regel funktioniert die kontaktlose Zahlweise bis zu einem Betrag von 25 Euro. Bei höheren BetrÀgen wird die Eingabe der PIN gefordert. Nimmt das Unternehmen am SEPA-Lastschriftverfahren teil, dann fordert die Person an der Kasse den Kunden zur Unterschrift auf dem Kassenbeleg auf. Die Risiken beim kontaktlosen Bezahlen sind nicht höher als die, die wir von der Kartenzahlung her kennen.

 

Kreditkarten werden weltweit aktzeptiert

Zahlungen mit Girokarte und Kreditkarte werden immer hĂ€ufiger genutzt. Im Gegensatz zur Girokarte werden die meisten Kreditkarten weltweit akzeptiert. Wer beim Geldautomaten einer fremden Bank Geld abheben will, der nutzt in der Regel die Kreditkarte. Der Grund ist, fĂŒr Geldabhebungen bei Fremdbanken fallen beim Einsatz von Kreditkarten keine GebĂŒhren an; bei der Girokarte schon. Dies ist einer der GrĂŒnde, warum Kreditkarten auch in Deutschland immer stĂ€rker im Trend liegen. FĂŒr den Einzelhandel vor Ort bedeutet dies ein Umdenken. Akzeptierten sie lange Zeit nur Bargeld oder Girokarte, akzeptieren aktuell immer mehr EinzelhĂ€ndler auch die Zahlung mit Visa, American Express und Co.

Wer beispielsweise in den USA mit viel Bargeld von der Polizei aufgegriffen wird muss beweisen, dass das Geld legal erworben wurde. Dies hat seinen Grund, denn in den USA werden Waren entweder mit Scheck oder Kreditkarte bezahlt. Auch in Deutschland folgen die Menschen, wenn auch langsam, diesem Trend. Schecks sind bei uns nicht mehr ĂŒblich, doch die Zahlung mit Girokarte oder Kreditkarte entwickelt sich langsam zum alltĂ€glichen Bezahlen von Waren und Dienstleistungen.

Persönliche PIN

Viele HĂ€ndler fordern vom Kunden beim Bezahlen mit Karte die Eingabe der persönlichen PIN, andere nur die Unterschrift. Der Umbruch, der gerade in den USA stattfindet, kommt ĂŒber kurz oder lang auch in Deutschland an. Dies bedeutet, dass Kreditkarten einen Chip erhalten; Kunden bestĂ€tigen die Zahlung mit ihrer Signatur. Ob diese Methode erfolgreich sein wird hĂ€ngt von den HĂ€ndlern ab. Sie stehen in der Entscheidungspflicht, ob sie die Signatur akzeptieren oder weiterhin Unterschrift und PIN-Eingabe verlangen. Walmart, ein Discount-Konzern kann auf die Unterschrift verzichten, weil sie nach Meinung der Verantwortlichen wertlos ist.

Skandinavien, USA und andere LĂ€nder liegen immer noch vor Deutschland in punkto Kartenzahlung

Was in Skandinavien, den USA, Australien, Kanada und vielen anderen Staaten bereits alltÀglich ist, arbeitet sich in Deutschland langsam von den Kinderschuhen nach oben vor: die Kartenzahlung. Immer noch wird die HÀlfte der EinkÀufe und Dienstleistungen mit barem Geld bezahlt; in der Regel mit Geldscheinen.

Das Geld, das der Kunde herausbekommt sind in der Regel MĂŒnzen; diese verschwinden entweder im Sparschwein, werden in einer BĂŒchse gebunkert oder im schlimmsten Fall an der Kasse des Supermarktes langsam und bedĂ€chtig gezĂ€hlt, egal wie lang die Schlange hinter der Person ist.

MĂŒnzen sind nicht immer gern gesehen beim Einkauf

Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass GeschĂ€fte nicht verpflichtet sind mehr als 50 MĂŒnzen, gleichgĂŒltig welcher GrĂ¶ĂŸenordnung, anzunehmen. Die Obergrenze fĂŒr die Bezahlung mit MĂŒnzen liegt bei 100 Euro.

Euro-GedenkmĂŒnzen werden gerne gesammelt; doch wenn Geldbeutel und Konto leer sind, kommen auch diese zum Einsatz. Auch hier gibt es eine Höchstgrenze. Diese liegt bei 20 MĂŒnzen; nehmen wir an, dass jede MĂŒnze einen Wert von 10 Euro hat, so ergibt sich ein Höchstbetrag von 200 Euro.

Bei Geldscheinen gibt es keine Höchstgrenze. Allerdings kann der HÀndler die Annahme von Geldscheinen mit hohem Wert ablehnen, wenn das in der Kasse vorhandene Wechselgeld nicht ausreicht.

Mit Girocard und Kreditkarte kann man bezahlen ohne dass MĂŒnzen gezĂ€hlt werden mĂŒssen oder der Geldschein nicht gewechselt werden kann. Viele Kreditkarten-Gesellschaften legen jedoch auf die Karte ein Limit fest, dies bedeutet, der Karteninhaber darf seine Karte bis zu einer gewissen Summe nutzen, dann muss er die Rechnung bezahlen und kann nach Rechnungsausgleich wieder ĂŒber die vereinbarte Höchstsumme verfĂŒgen.

Ist fĂŒr viele Menschen Girocard immer noch die EC-Karte?

Keine Frage; die Deutschen lieben ihr Bargeld, auch wenn es immer gefĂ€hrlicher auf den Straßen wird und der Raub von Handtaschen und Geldbörsen fast schon an der Tagesordnung ist. Die junge und jung gebliebene Generation ziehen immer Öfters die Zahlung mit der „Plastikkarte“ vor. Mehr als zwei Drittel der Menschen, die ĂŒber ein Girokonto verfĂŒgen, bezahlen ihre EinkĂ€ufe mit Karte. Dies ergab eine Umfrage von forsa, einem der fĂŒhrenden Marktforschungsinstitute. Das Institut kann die Zahlungen sogar noch aufschlĂŒsseln: tĂ€glich zahlen 16 Prozent bargeldlos; ein gutes Drittel mehrfach in der Woche. Auch wenn der Begriff EC-Karte durch Girocard ersetzt wurde, ist fĂŒr einen großen Teil der Menschen die Girocard immer noch die EC-Karte.

Bargeldabhebungen

Auch die Bargeldabhebungen lassen sich aufschlĂŒsseln. Junge und jung gebliebene Menschen heben nur kleine BargeldbetrĂ€ge vom Konto ab. Menschen, die Ă€lter als 70 Jahre sind, sehen das anders: Sie heben grĂ¶ĂŸere BetrĂ€ge ab und nehmen diese auch mit in den Supermarkt, denn sie bezahlen bar.

Schaut man sich die Zahlen der SupermÀrkte an, so bezahlt etwa die HÀlfte der Kunden mit Karte. In der Regel kommt die Girocard am HÀufigsten zum Einsatz; Kreditkarten hingegen haben werden nur zu 6 Prozent eingesetzt.

Die Kosten fĂŒr die Transaktionen gehen zu Lasten der HĂ€ndler. Einige Betreiber von lokalen GeschĂ€ften schreckt dieser Umstand ab; sie legen sich auf Zahlungen mit Bargeld fest. Dabei ist die bargeldlose Bezahlung der EinkĂ€ufe ein Service, den Kunden schĂ€tzen. Damit sie nicht so viel Bargeld mit sich tragen mĂŒssen, sind fĂŒr Kunden lokale GeschĂ€fte mit Kartenakzeptanz die Einkaufsmöglichkeit schlechthin

Manche GeschÀfte nehmen kein Bargeld mehr an!

WĂ€hrend es bereits in Schweden lokale GeschĂ€fte gibt die kein Bargeld mehr annehmen, stirbt in Deutschland das Bargeld nicht aus. Die Digitalisierung schĂŒrt bei einigen Menschen die Angst davor, dass ihr Bargeld verschwindet. Diese Angst ist in Deutschland keinesfalls begrĂŒndet, denn die Produktion von Geldscheinen und MĂŒnzen wĂ€chst, jedenfalls in Europa und hier hauptsĂ€chlich in Osteuropa.

Man mag es kaum glauben, doch es sind aktuell 21,4 Milliarden Geldscheine in europÀischer WÀhrung im Umlauf. Bargeld ist also immer noch prÀsent, auch in Staaten wie China, wo die meisten Menschen mit Handy-App, Karte oder Alipay bezahlen, ist die Produktion von Bargeld stabil. Insbesondere bei jungen und jung gebliebenen Menschen setzt sich allerdings die Zahlung mit Girocard oder Kreditkarte und Handy-App durch.

PIN

Weltweit hat Bargeld also nicht an Bedeutung verloren. Dennoch ist fĂŒr Kunde und HĂ€ndler die Zahlung mit Karte sicherer, wenn der Kunde seine PIN eingeben muss. Ansonsten unterschreibt er lediglich eine AbbuchungsermĂ€chtigung, welche die Bank nur dann einlöst, wenn das Konto eine entsprechende Deckung aufweist.

Viele Bankkunden kennen ihren Bankberater nicht mehr persönlich, insbesondere wenn sich die Person hinter dem Schreibtisch gewechselt hat. Online-Banking ist eine komfortable Lösung, um bequem von zu Hause aus Überweisungen zu tĂ€tigen, Aktien und andere Wertpapiere zu kaufen. Doch je vernetzter wir sind, desto grĂ¶ĂŸer ist auch die Gefahr von Hackern heimgesucht zu werden. Nur allzu leichtfertig geben manchen Menschen ihre Kontonummer, PIN und Anmeldedaten fĂŒr das Online-Banking an andere Personen weiter.

Kartenzahlung wird ĂŒber kurz oder lang die hauptsĂ€chliche Bezahlweise werden; Sicherheit und Geheimhaltung der persönlichen PIN und anderer Bankdaten sollte fĂŒr jeden zum Alltag gehören.

 

Shoppen im Internet

Shoppen im Internet ist der aktuelle Trend; viele Menschen kaufen im Internet nicht nur Modeartikel, sondern auch GetrĂ€nke und Lebensmittel ein. Es ist nur logisch, dass Barzahlung im Internet nicht möglich ist. Wer im Internet einkaufen will, der muss zwangslĂ€ufig ĂŒber eine Giro- oder Kreditkarte verfĂŒgen. Doch wie sicher ist die Zahlung im Internet?

Wichtig ist, dass User immer auf die SSL-VerschlĂŒsselung der Seite achten. Diese ist mit „https“ und einem Schloss davor gekennzeichnet. Onlineshops, die eine solche VerschlĂŒsselung nicht haben, sollten Verbraucher meiden. Kurz zu „https“; das „s“ hinter „http“ steht secure.

Wenn Sie im Internet einkaufen, ist die PIN nicht notwendig. Die Geheimzahl wird kein seriöser Anbieter abfragen. Meist ist die PrĂŒfnummer der Kreditkarte notwendig, um den Zahlvorgang abzuschließen. Zahlungen mit Visa oder MasterCard bezahlt werden ĂŒber das Verified-Verfahren abgewickelt.

Kartenabrechnung

Sobald Sie Ihre Kartenabrechnung oder den Kontoauszug erhalten prĂŒfen Sie die Abbuchung. Stimmt der Betrag? Gerade im Internet sind nicht alle Onlineshops seriös; da können die BetrĂ€ge schon einmal schwanken. Dann sollten Sie umgehend widersprechen, ggf. die Abbuchung stornieren und in jedem Fall mit Ihrer Bank oder Kreditkartengesellschaft in Kontakt treten.

Kaufen Sie das erste Mal in einem bestimmten Onlineshop ein, dann lesen Sie ganz genau die ABGs. Diese mĂŒssen immer fĂŒr Sie als Kunden zugĂ€nglich sein.

Sie sollten bei KĂ€ufen im Internet immer auf Sicherheit gehen; dies zahlt sich aus. Sollten Sie im Ausland einkaufen, dann gibt es die Möglichkeit ĂŒber kostenlose WĂ€hrungsrechner den Zahlbetrag in Euro umzurechnen. Sicher, Devisen unterliegen Schwankungen, doch in etwa muss der Betrag stimmen.