Im Alter zahlt man eher bar

Eine aktuelle Umfrage ergab, Ă€ltere Menschen bezahlen meist mit Bargeld. Dabei ist das FĂŒhren von Bargeld gar nicht ungefĂ€hrlich. Taschendiebe lauern in KaufhĂ€usern, SupermĂ€rkten, auf den Straßen, bei Veranstaltungen und machen selbst vor den Friedhöfen nicht halt. Junge und jung gebliebene Menschen dagegen nutzen die Vorteile der bargeldlosen Zahlweise. Ob mit Kredit- oder ec-Karte oder mit dem neuen Verfahren, mit Mobile Payment via Smartphone zu bezahlen. Sicher, jeder der mit Karte bezahlt, verfĂŒgt auch ĂŒber kleine Summen Bargeld in seiner Geldbörse. Doch eine Karte ist nur dann sicher, wenn der PIN nicht in der NĂ€he der Karte aufbewahrt wird. In Zukunft soll das Bezahlen der EinkĂ€ufe noch einfacher werden, denn einige Unternehmen arbeiten an einem Verfahren, das weder Karte noch Smartphone braucht. Der Kunde bezahlt mit seinem Fingerabdruck; ein Verfahren, das grĂ¶ĂŸte Sicherheit gewĂ€hrleistet.

WLAN

Wer allerdings seine BankgeschĂ€fte ĂŒber öffentliches oder fremdes WLAN abwickelt, kann gleich seine KontoauszĂŒge auf dem Marktplatz auslegen. Bei allen GeldgeschĂ€ften sollte man darauf achten, dass das Risiko so minimal wie möglich ist. Das gilt auch bei der Bezahlung mit Karte. Diese sollte immer im Sichtfeld des Inhabers sein, auch im Restaurant. Steht dem Kellner kein entsprechendes Terminal zur VerfĂŒgung geht der Gast mit dem Kellner zum Terminal. Er kann bei dieser Gelegenheit auf das Sortiment von CashforLess hinweisen. Der Onlineshop fĂŒhrt neben stationĂ€ren Terminals auch mobile und portable GerĂ€te in großer Auswahl.

Mobile und portable Terminals sind fĂŒr den Servicebereich von Gastronomie-Betrieben ideal. Der Kellner / die Kellnerin kann mit dem GerĂ€t zum Gast gehen und dort die Transaktion vornehmen.

Lokale GeschÀfte akzeptieren immer mehr bargeldlose Zahlung

Was Onlineshops und lokale GeschĂ€fte schon lĂ€ngst akzeptieren, findet bei den Behörden jetzt auch Zuspruch. Wer seinen Pass, Personalausweis, FĂŒhrerschein oder die Anmeldung fĂŒr ein Fahrzeug beantragt, der kann die entstehenden GebĂŒhren bei der Stadtverwaltung in den meisten StĂ€dten mit ec-Karte bezahlen. Beispielsweise in Stuttgart; dort sind es die BĂŒrgerbĂŒros, die fĂŒr Ausweise und andere Dokumente zustĂ€ndig sind, ist es schon lĂ€ngst ĂŒblich, bargeldlos die GebĂŒhren zu entrichten. FĂŒr einige StĂ€dte ist dies jedoch nicht genug! Beispielsweise in Friedrichshafen können Autofahrer am Parkautomat mit ec-Karte und PayPal zahlen. Fazit: Unsere StĂ€dte werden moderner! Sie werden moderner, aber auch sicherer. Stadtverwaltungen / BĂŒrgerbĂŒros haben nicht mehr eine Menge Bargeld in der Kasse und nehmen damit denjenigen, die unlautere Absichten haben, jede Chance.

Bargeldlos zahlen

Noch ist in Deutschland die bargeldlose Bezahlung nicht ĂŒblich. In anderen LĂ€ndern wie beispielsweise in Schweden, DĂ€nemark oder Norwegen fallen Touristen bereits am Hot-Dog-Stand auf, wenn sie bar bezahlen, weil die Einwohner schon ihren Imbiss mit Karte bezahlen. Doch langsam wird auch in Deutschland die Bezahlung der EinkĂ€ufe mit ec- oder Kreditkarte immer beliebter. Die jungen Menschen machen es der Ă€lteren Generation vor und ein großer Teil dieser Generation ĂŒbernimmt diese moderne Zahlweise.

Die bargeldlose Zahlung hat viele Vorteile. Verbraucher haben keine großen GeldbetrĂ€ge in ihren Geldbörsen, was den Stadtbummel oder die Shoppingtour um ein Vielfaches sicherer macht. Oft ist es so, der Verbraucher kauft ein und hofft, dass er ausreichend Bargeld bei sich hat. Mit der bargeldlosen Zahlungsmethode ist diese Rechnerei nicht mehr notwendig, was den Einkauf entspannter gestaltet.

 

Im Ausland gehört die bargeldlose Bezahlung zum Alltag

In DĂ€nemark beispielsweise fallen Touristen am Hot-Dog- oder Hamburger-Stand auf, weil sie mit Bargeld bezahlen. Die bargeldlose Zahlung fĂ€ngt bereits mit dem Buchen der FlĂŒge an. Achtung: die Giro- oder ec-Karte wird nicht in allen LĂ€ndern akzeptiert. In der Regel wird eine Kreditkarte wie Visa, American Express oder MasterCard gefordert; das gilt auch fĂŒr die Bezahlung bei den Airlines. Wird ein Visum gebraucht, kommt auch hier ebenso wie bei der Buchung als Vorauszahlung oder fĂŒr die Bezahlung der Hotelkosten die Kreditkarte zum Einsatz. Im Ausland geht ohne Kreditkarte kaum noch etwas.

Kreditkarten nutzen

In Deutschland wird die bargeldlose Bezahlung der EinkĂ€ufe in lokalen LadengeschĂ€ften hauptsĂ€chlich bei der jungen und jung gebliebenen Generation immer beliebter. Besonders in GroßstĂ€dten, wo sich die TaschendiebstĂ€hle bei Veranstaltungen, aber auch an ganz normalen Tagen hĂ€ufen. Ist Bargeld verloren, ist es fĂŒr immer weg. Anders bei Kredit- und Geldkarten. Sofern der Karteninhaber seine Geheimzahl nicht bei der Kreditkarte einsortiert hat, entsteht ihm kein wirklicher Schaden. Die Karte kann er sperren lassen; er erhĂ€lt umgehend eine neue Kreditkarte mit einer neuen PIN. Wurde die Karte vor der Sperrung benutzt, erstatte in der Regel die Bank den Verlust.

Lokale GeschĂ€fte haben sich mit der bargeldlosen Zahlung angefreundet. Das dafĂŒr notwendige Terminal haben sie, wenn sie preisbewusst kaufen, bei CashforLess erstanden. Damit auch Touristen im GeschĂ€ft bargeldlos bezahlen können, nutzen sie den Acquiring Zusatzvertrag, der die Zahlung mit reinen Kreditkarten wie VISA, American Express oder MasterCard akzeptiert. Das GeschĂ€ft kann so auch Touristen aus dem Ausland den Service der bargeldlosen Zahlung anbieten.

Kunden wollen mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen

Es kommt nicht oft vor, doch es kommt eben vor. Kunden wollen mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen und der HÀndler hat seinen Terminal im Nebenzimmer. Der Kunde wird aufgefordert, seine Karte auszuhÀndigen, damit diese zum Terminal kommt. Das darf kein Kunde akzeptieren, egal ob es sich um ein lokales LadengeschÀft, ein Restaurant oder ein Hotel handelt!

Der Grund ist einfach erklĂ€rt: Kunden wissen nicht, welchen Betrag der Unternehmer als Rechnungsbetrag eingibt. Es kann dabei durchaus vorkommen, dass die Rechnung im Restaurant nicht 120 Euro ausmacht, sondern 12.000 Euro, weil das Komma nach der ersten Null „vergessen“ wurde.

PIN Eingabe

Damit man bei der Kartenzahlung keine böse Überraschung erlebt, sollte die PIN-Eingabe immer so erfolgen, dass Dritte den PIN nicht sehen können. Entweder hĂ€lt man die Hand, die Geldbörse oder etwas anderes, was denselben Zweck erfĂŒllt, verdeckt ĂŒber der Tastatur. In der Warteschlange an der Kasse gibt es allerdings Kunden, die anderen „dicht auf den Pelz“ rĂŒcken. Bitten Sie aufdringliche Personen um Abstand, damit Sie Ihre Geheimzahl ohne Zeugen eingeben können. Terminals von CashforLess verfĂŒgen an den Seiten ĂŒber hohe RĂ€nder, welche die Tastatur teilweise ĂŒberragen und so eine gewisse Sicherheit bieten. Eine vollstĂ€ndige Sicherheit bietet kein Terminal auf dieser Welt; fĂŒr die sichere Eingabe der Geheimzahl muss der Karteninhaber sorgen.

Wer seinen Urlaub im Ausland verbringt, sollte fĂŒr Beschaffung von Bargeld immer einen Geldautomaten nutzen oder den Schalter einer öffentlichen Bank aufsuchen. In den Touristenhochburgen bieten HĂ€ndler Touristen bei Kartenzahlung auch Bargeld an. Das sollten Urlauber in jedem Fall ablehnen; fĂŒr Bargeld ist der Geldautomat die sichere Anlaufstation.

Einkaufen mit EC Karte

In Deutschland ist Bargeld immer noch das Zahlungsmittel, das die meisten Menschen verwenden. Von der bargeldlosen Zahlung der EinkĂ€ufe sind die deutschen Verbraucher noch meilenweit entfernt. FĂŒr Menschen, die eilig ihre EinkĂ€ufe erledigen wollen und mĂŒssen ist es eine Qual an der Kasse in der Warteschlange zu stehen, bis der Kunde seine Cent- und EuromĂŒnzen aus der Geldbörse langsam und bedĂ€chtig herausnimmt. Junge und jung gebliebene Menschen bezahlen ihre EinkĂ€ufe meist mit Giro- oder Kreditkarte.

Die Aussage, mit Bargeld hat man einen besseren Überblick ĂŒber die Ausgaben, ist nicht wirklich real. Es gibt wohl kaum Menschen, die nach jedem Einkauf den Inhalt ihrer Geldbörse zĂ€hlen und ein Haushaltsbuch fĂŒhren. Bei Kartenzahlung ist es auch möglich, seine Ausgaben im Augen und damit im Rahmen zu halten. Was im Ausland schon lange zum Alltag gehört, ruft in Deutschland die DatenschĂŒtzer auf den Plan. Durch Kartenzahlung wird der Kunde zum „glĂ€sernen Kunden“ gemacht. Eine Aussage, die nicht relevant ist.

Die Gesellschaft

Die kartengebende Gesellschaft erfĂ€hrt zwar wo der Kunde einkauft, doch nicht was er kauft. Im Gegensatz dazu sind die Kundenkarten fĂŒr Unternehmer viel effektiver, denn anhand von diesen erhalten sie die Informationen, welche Kredit- und Girokarten nicht preisgeben: was der Kunde kauft. Ein Grund, warum viele EinzelhĂ€ndler Kundenkarten ausgeben.

Wer mit Karte bezahlt, der muss entweder den Beleg unterschreiben oder seine PIN eingeben. Letzteres wird von Unternehmen hauptsÀchlich gefordert, da Zahlung mit PIN eine ganz sichere Zahlung ist. Mit der Unterschrift genehmigt der Kunde dem GeschÀftsinhaber nur, dass er den Betrag von seinem Giro- oder Kartenkonto abbuchen kann.

 

Weg vom Bargeld – hin zur Kartenzahlung

Was beim Kauf in Onlineshops ĂŒblich ist, setzt sich in lokalen GeschĂ€ften immer mehr durch – Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte. Die Girokarte ist gleichbedeutend mit der EC-Karte; da aber in der Regel nicht mehr mit Scheck bezahlt wird, wurde der Name auf Girokarte geĂ€ndert.

Einige Kirchen, wie der Hamburger Michel nehmen Spenden auch per Kartenzahlung an. FĂŒr diesen Zweck haben sie einen Terminal, der dort positioniert ist, wo frĂŒher ein Kasten fĂŒr den Einwurf von MĂŒnzen seinen Standort hatte. Jetzt gibt es in Coesfeld 28 Parkscheinautomaten, die Kartenzahlung akzeptieren. Sicher, es handelt sich bei ParkgebĂŒhren nur um kleine BetrĂ€ge, doch nicht jeder MĂŒnzen parat, um den Parkautomat zu fĂŒttern. In Coesfeld lĂ€uft derzeit eine Testphase mit dem 28 Parkscheinautomaten, die Kartenzahlung akzeptieren. Die Stadt hat hierbei ein regelrechtes SchnĂ€ppchen gemacht; die Testphase kostet der Stadt keinen Cent.

Senioren zahlen hÀufiger bar

Was in Skandinavien, insbesondere in Schweden und DĂ€nemark bereits Alltag ist, setzt sich in Deutschland langsam durch. Mit Bargeld bezahlen hauptsĂ€chlich Senioren; doch auch diese Personengruppe hat sich mit der Kartenzahlung bereits bestens angefreundet. Warum sollte man diese bequeme und sichere Zahlweise nicht auch bei Parkscheinautomaten nutzen? Fahrzeughalten mĂŒssen nicht mehr darauf achten, wie lange sie parken, denn jede angefangene Stunde kostet Geld.

Kartenzahlung ist in vielen FĂ€llen ein wichtiger Teil fĂŒr die UnabhĂ€ngigkeit und Freiheit. Egal was man gerade vorhat, mit der Giro- oder Kreditkarte ist fast alles möglich. Lokale GeschĂ€fte sollten sich auf Kunden vorbereiten, die mit Karte bezahlen. Entsprechende Terminals finden Sie bei CashforLess, auch den Zusatzvertrag fĂŒr reine Kreditkarten.

Bargeld adios

 

Immer mehr deutsche Verbraucher bezahlen ihre EinkĂ€ufe mit Giro- oder Kreditkarte. Diese Zahlweise ist sehr sicher, weil KĂ€ufer nicht viel Bargeld mit tragen mĂŒssen, egal, was der Einkauf kosten wird. Einige Kirchen, wie der Hamburger Michel, haben sich dem aktuellen Trend angepasst; GlĂ€ubige können ihre Spende mit Girokarte oder EC-Karte tĂ€tigen. Was in Schweden bereits Alltag ist, setzt sich auch in Deutschland langsam durch – Zahlung mit Kredit- oder Girokarte.

Die Region Trier hat sich schlau gemacht. Es wurde festgestellt, dass dort der Umsatz des Einzelhandels in Höhe von etwa 45 Prozent auf Kartenzahlungen zurĂŒckzufĂŒhren ist. Die Digitalisierung hat sich schon lĂ€ngst bei Privatkunden der Banken durchgesetzt. Ein großer Teil nutzt Online-Banking fĂŒr Überweisungen, Ausdruck der KontenauszĂŒge, Geldanlagen und anderen banktechnischen Produkten. Ein Grund dafĂŒr ist, dass fĂŒr ĂŒber Online-Banking getĂ€tigte Überweisungen keine GebĂŒhren anfallen; fĂŒr Überweisungen in Papierform schon. Zwischenzeitlich machen Banken mit Einzahlungen ein GeschĂ€ft, jedenfalls wenn der Kunde eine TĂŒte gefĂŒllt mit MĂŒnzen zur Bank bringt, um die Summe des Inhalts auf sein Konto einzuzahlen. Auch die deutsche Regierung beugt sich dem Trend und, so wie es aussieht, gibt es ab 2018 keine Geldscheine mit einem Wert von 500 Euro mehr.

Banken und Behörden

Nicht nur Banken und Behörden sind dahingehend tĂ€tig, den Übergang von Bargeld zur Kredit- und Girokarte zu erreichen, sondern auch die Wirtschaft. HĂ€ndler und Gastronome sind nicht verpflichtet, so der Bankenverband, fĂŒr den ganz kleinen Einkauf einen großen Schein, wie beispielsweise einen 100-Euro-Schein anzunehmen. Der Trend zur bargeldlosen Zahlung ist auch in Deutschland zu spĂŒren.

Die Bundesregierung will ExtragebĂŒhren bei Kartenzahlung untersagen

 

Einige Shops, hauptsĂ€chlich Onlineshops erheben bei Kartenzahlung GebĂŒhren. Die Bundesregierung ist damit nicht einverstanden und will diese zusĂ€tzlichen GebĂŒhren per Gesetz verbieten. Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde erarbeitet; das Gesetz soll am 2018 in Kraft treten.

Die bisherige gesetzliche Regelung erlaubt HĂ€ndlern fĂŒr die Zahlung des Kunden per Karte eine entsprechende GebĂŒhr zu verlangen. Die Höhe der GebĂŒhr muss jedoch der entsprechen, die fĂŒr den HĂ€ndler zwar kostendeckend aber nicht gewinnbringend ist. Beispielsweise bei der Deutschen Bahn heißt diese GebĂŒhr „Disagio-Kosten“. Betroffen von diesen GebĂŒhren sind vor allen Dingen Kunden, die in Onlineshops einkaufen. Lokale GeschĂ€fte verlangen eine ZusatzgebĂŒhr nicht. Nach SchĂ€tzung der Bundesregierung sind etwa 682.000 Unternehmen vorhanden, die ihre Produkte ĂŒber Onlineshops (Webseiten) oder App anbieten. Von diesen Unternehmen verlangen etwa 15 Prozent eine GebĂŒhr bei Zahlung mit Karte.

SondergebĂŒhren

Das Gesetz, das SondergebĂŒhren bei Kartenzahlung untersagt, soll 2018 in Kraft treten. Es gilt fĂŒr Onlineshops ebenso wie fĂŒr lokale GeschĂ€fte sowie fĂŒr Überweisungen und Lastschriften, sofern die WĂ€hrung EURO ist. Nichts Ă€ndern wird sich ĂŒber Überweisungen ĂŒber Online-Banking; allerdings wird, so die Vermutung, die ĂŒbliche TAN-Liste in Papierform wegfallen. Ebenfalls neu ist, dass Lastschriften, so der Gesetzentwurf, grundsĂ€tzlich von Bankkunden zurĂŒckgegeben und zurĂŒckgebucht werden können.

Mit dem Gesetz, sofern es vom Bundestag wirklich in der Form beschlossen wird, wird die Zahlung mit Girocard und Kreditkarte billiger. Heute bezahlt schon ein großer Teil der Verbraucher seine EinkĂ€ufe mit Karte. FĂŒr HĂ€ndler, die noch keinen ec-Terminal haben, wird es Zeit, sich bei CashforLess umzusehen und einen Terminal zu leasen.

Politik und Kartenzahlung

Da soll noch einer sagen, dass Kartenzahlung nichts mit Politik zu tun hat! Ein CafĂ© im belgischen Antwerpen zeigt, dass Kreditkarte und Politik miteinander verknĂŒpft sind. Es geht um US-amerikanische Kreditkarten, die das CafĂ© nicht mehr akzeptiert. Der Grund dafĂŒr ist die Zuwanderpolitik des neu gewĂ€hlten US-PrĂ€sidenten Donald Trump, gegen die das CafĂ© Zeezicht in Antworten protestiert. Die Betreiber des CafĂ©s gehen noch weiter. Auf der Speisekarte sind alle GetrĂ€nke aus den USA gestrichen und zwar solange, bis PrĂ€sident Trump seine Politik Ă€ndert.

Nicht mehr auf der MenĂŒkarte zu finden sind beispielsweise Coca-Cola und Chaudfontaine. Das Mineralwasser Chaudfontaine klingt zwar französisch, ist aber ein Produkt eines US-amerikanischen Konzerns. Chips und Zigaretten aus amerikanischer Produktion gibt es im CafĂ© Zeezicht ebenfalls nicht mehr. Der Betreiber des CafĂ©s ist der Meinung, dass ein Boykott von US-amerikanischen Produkten das einzige Mittel ist, das Donald Trump begreift. Im Zeezicht isst und trinkt man belgisch: Cola wie auch das Mineralwasser stellen heimische Firmen her. Das gilt auch Pommes und Ketchup.

Mit Kreditkarte im Café bezahlen

Zwar hat sich der US-PrĂ€sident weder positiv noch negativ ĂŒber Antwerpen, doch die Maßnahmen des CafĂ©s Zeezicht machen Schule. Andere Bars in Antwerpen wollen dem Boykott folgen. Auch die Kunden des CafĂ© sind mit den Maßnahmen, so drastisch sie auch erscheinen mögen, einverstanden. Das gilt auch fĂŒr die Kunden, die in der Regel mit US-amerikanischen Kreditkarten bezahlen.

Dennoch haben Kunden auch heute im Café Zeezicht die Möglichkeit ihre Bestellungen mit Kreditkarte oder girocard zu bezahlen, denn akzeptiert werden alle Karten, die nicht aus der Produktpalette US-amerikanischer Firmen gehören.

 

Neues Gesetz beeinflusst Kartenzahlung

Die bargeldlose Zahlung ist auf dem Vormarsch. Was in der Vergangenheit mit Scheck und ec-Karte bezahlt wurde, wird heute mit girocard, VISA, American Express und anderen Bank- und Kreditkarten bezahlt. Einige HĂ€ndler fordern von ihren Kunden eine GebĂŒhr, wenn sie mit Karte bezahlen – andere tun das nicht. Die Bundesregierung kommt den Forderungen der EU nach und setzt diese per Gesetz um. Den entsprechenden Gesetzesentwurf hat das Bundeskabinett bereits verabschiedet. Die Regeln der EU und des deutschen Gesetzes gelten innerhalb Europas, unabhĂ€ngig ob es sich um den Kauf im Onlineshop oder im lokalen GeschĂ€ft handelt.

Gleichzeitig soll das Gesetz dem Schutz bei Kartenzahlung oder Aktionen beim Online-Banking erhöhen. Wer also 2018 KĂ€ufe im Onlineshop mit Karte bezahlen will, muss sich erst „ausweisen“. Dies geschieht entweder mit Kartennummer, Kontonummer und der TAN. Diese Maßnahmen sollen zwar die Sicherheit erhöhen, mindern aber den Komfort, den Online-Banking bietet. Eine weitere Maßnahme ist die RĂŒckgabe von Lastschriften. Bisher musste der Kunde einen Grund angeben, warum er die Lastschrift zurĂŒckgehen lĂ€sst. Ab 2018 kann er die Lastschrift zurĂŒckgehen, ohne dass er einen Grund nennen muss.

SofortĂŒberweisung

Außerdem soll der Zahlungsverkehr innerhalb der EU fĂŒr sogenannte „Nicht-Banken“ weiter geöffnet werden. Dies bedeutet, der Kunde kann via Online-Shop eine Zahlung auslösen, etwa durch die bekannt SofortĂŒberweisung. Die Banken mĂŒssen in solchen FĂ€llen die Zahlung ausfĂŒhren.

Eine weitere Regelung besagt, dass Verbraucher fĂŒr nicht autorisierte Zahlungen nicht mehr bis zu einem Betrag von 150 Euro haften, sondern nur noch fĂŒr 50 Euro. Das Gesetz soll den Kunden schĂŒtzen – dabei verliert das Online-Banking an Komfort.