Kunden wollen mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen

Es kommt nicht oft vor, doch es kommt eben vor. Kunden wollen mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen und der Händler hat seinen Terminal im Nebenzimmer. Der Kunde wird aufgefordert, seine Karte auszuhändigen, damit diese zum Terminal kommt. Das darf kein Kunde akzeptieren, egal ob es sich um ein lokales Ladengeschäft, ein Restaurant oder ein Hotel handelt!

Der Grund ist einfach erklärt: Kunden wissen nicht, welchen Betrag der Unternehmer als Rechnungsbetrag eingibt. Es kann dabei durchaus vorkommen, dass die Rechnung im Restaurant nicht 120 Euro ausmacht, sondern 12.000 Euro, weil das Komma nach der ersten Null „vergessen“ wurde.

PIN Eingabe

Damit man bei der Kartenzahlung keine böse Überraschung erlebt, sollte die PIN-Eingabe immer so erfolgen, dass Dritte den PIN nicht sehen können. Entweder hält man die Hand, die Geldbörse oder etwas anderes, was denselben Zweck erfüllt, verdeckt über der Tastatur. In der Warteschlange an der Kasse gibt es allerdings Kunden, die anderen „dicht auf den Pelz“ rücken. Bitten Sie aufdringliche Personen um Abstand, damit Sie Ihre Geheimzahl ohne Zeugen eingeben können. Terminals von CashforLess verfügen an den Seiten über hohe Ränder, welche die Tastatur teilweise überragen und so eine gewisse Sicherheit bieten. Eine vollständige Sicherheit bietet kein Terminal auf dieser Welt; für die sichere Eingabe der Geheimzahl muss der Karteninhaber sorgen.

Wer seinen Urlaub im Ausland verbringt, sollte für Beschaffung von Bargeld immer einen Geldautomaten nutzen oder den Schalter einer öffentlichen Bank aufsuchen. In den Touristenhochburgen bieten Händler Touristen bei Kartenzahlung auch Bargeld an. Das sollten Urlauber in jedem Fall ablehnen; für Bargeld ist der Geldautomat die sichere Anlaufstation.


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