Die Deutschen lieben ihr Bargeld!

Das ist keine Frage, sondern eine Tatsache! Und doch sehen Zukunftsforscher das Ende des Bargelds und das schon im Jahr 2030, also in etwa elf Jahren. In Schweden gibt es bereits Supermärkte, die kein Bargeld mehr annehmen. Bei Ikea kann der Kunde seine Waren selbst einscannen und mit seiner Girokarte (ec-Karte) bezahlen. Dauert nur kurze Zeit; im Gegensatz dazu stehen viele Kunden in einer langen Warteschlage, die sich vor der Kasse nur schleppend nach vorne bewegt.

Viele Verbraucher bezahlen ihre Einkäufe heute schon mit Giro-oder Kreditkarte. Das geht schnell, besonders wenn man die Karte nur auf das Terminal legen muss, den Kassenbeleg mitnimmt und schon kann der nächste Kunde bedient werden. Bei Ikea zum Beispiel bezahlt fast die Hälfte der Kunden ihre Waren an den Kassen, an denen sie ihren Einkauf selbst einscannen und mit Karte bezahlen können.

Saturn-Smart-App

Saturn kennt jeder, der sich einen Fernseher oder ein Haushaltsgerät kaufen will. Dieser Markt will noch einen Schritt weiter gehen und eine Brücke zwischen dem lokalen Handel und dem Internet schlagen. Die Saturn Smart-App ist noch nicht bekannt, doch mit dieser App bezahlt der Kunde seine Ware direkt an dem Regal, wo sie stand. Vor dem Ausgang muss der Kunde die Ware allerdings noch entsichern lassen, sonst geht am Ausgang der Alarm los.

Auch andere Unternehmen wollen gleichziehen und mehr Möglichkeiten für die bargeldlose anbieten. Asien wäre ein Beispiel, dort gibt es bereits Geschäfte ohne Mitarbeiter.

So wie es aussieht, gehört Bargeld bald der Vergangenheit, in jedem Fall aber der Minderheit an.


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