Die Herausgeber von Kreditkarten sind im ständigen Konkurrenzkampf

Aktuell ist es die MasterCard, die Boden gegen ihre Konkurrenten American Express und VISA gut macht. Doch immer noch ist VISA die Kreditkarte, die von den meisten Geschäften akzeptiert wird. Das ist im Grunde unverständlich, denn viele Touristen, die nach Deutschland kommen, haben keine Visakarte sondern American Express, MasterCard oder Dinners Card.

Doch noch zu einer neuen Meldung: MaserCard will im September 2019 flächendeckend die MasterCard-Identity-Check einführen. Die Partnerbanken des Kreditkarten-Unternehmens wurden bereits informiert und auch vertraglich dazu verpflichtet die neue Karte ihren Kunden anzubieten.

VISA oder American Express

VISA und American Express befinden sich auf den beiden ersten Plätzen der größten Kreditkartengesellschaften. MasterCard befindet sich knapp dahinter. Doch MasterCard will mehr; das US-amerikanische Unternehmen will auf den ersten Platz vorrücken. Die neue Karte soll das System, das bisher passwortgeschützt ist, sicherer machen. Um dies zu gewährleisten sind Verfahren wie Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Iris-Scan vorgesehen; Verfahren, welche für legitimierte Zahlungen und mehr Sicherheit der Transaktionen stehen.

Wie weit sich die deutsche Bevölkerung an die neuen Zahlweisen gewöhnt, zeigt die Zukunft. Junge und jung gebliebene Menschen tun sich mit diesen Neuerungen sicherlich leichter als Seniorinnen und Senioren. Und wie sicher diese neuen Verfahren tatsächlich sind, kann heute noch keine sagen.

Bis heute ist allerdings die VISA-Karte der Platzhirsch auf der Liste der größten Kreditkartengesellschaften. Wann MasterCard an American Express vorbeirauschen kann, ist derzeit noch ungewiss. Sicher ist jedoch, dass sich die bargeldlose Zahlweise immer mehr durchsetzt, auch in Deutschland. Allerdings noch nicht bei allen Menschen, aber doch bei einer großen Anzahl.

Eine Alternative zur Kreditkarte

Was in anderen Ländern bereits zum Alltag gehört steckt in Deutschland immer noch in den Kinderschuhen. Gemeint ist die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen mit der Karte. Die Medien verbreiten Nachrichten, in denen von einer Zukunft ohne Bargeld gesprochen wird. In Schweden gibt es schon Supermärkte, die Bargeld nicht mehr annehmen. Doch was kann auf uns zukommen?

Die Zahlung per NFC, dies bedeutet die Zahlung per Smartphone ist insbesondere für junge Menschen heute schon völlig normal. Allerdings können nur kleine Summen damit bezahlt werden. Die Frage, wie sicher sind solche Zahlungen, kann heute noch nicht hinreichend beantwortet werden.

Girokarte im Einsatz

Eine Alternative ist die Kreditkarte. Die meisten Menschen besitzen eine Girokarte. Wer keinen Eintrag bei der Schufa hat, der bekommt bei Konteneröffnung automatisch eine Visakarte. Über das Internet, aber auch über Payback bietet sich die American Express Karte an. Diese Zahlweisen gibt es schon heute; doch die Zukunft wird noch mehr Möglichkeiten bieten. Beispielsweise die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen per Fingerabdruck. Große Unternehmen wie REWE, Metro und Edeka arbeiten bereits an der Entwicklung dieser Technologie.

Bargeld ist für die Deutschen von enormer Bedeutung! Wer die Menschen an den Kassen der Supermärkte beobachtet stellt schnell fest: sehr viele Menschen bezahlen mit Geldscheinen und Münzen. Die Folge ist eine lange Schlange, denn bis die einzelnen Münzen passend zur Rechnung gefunden werden, vergeht viel Zeit.

In Schweden und Dänemark, um in Europa zu bleiben, bekommen sogar Bettler ihr Scherflein bargeldlos. Deutsche Touristen werden erkannt, weil sie am Hot-Dog-Stand nach Münzen suchen; für die Schweden und Dänen völlig unverständlich.

 

Bargeldlos spenden

Die Kirchen leiden unter dem Schwund der Mitglieder und die Gläubigen, welche in die Kirche kommen, haben üblicherweise nicht viel Bargeld in der Tasche. Deshalb soll auch in den Kirchen die bargeldlose Zahlung von Spenden bzw. der Kollekte Einzug halten. In Kürze will die Bank für Kirche und Diakonie will einen Kollekten-Korb mit bargeldloser Zahlweise testen. Getestet wird in der evangelischen Kirche in Duisburg.

Duisburg ist hier keinesfalls Vorreiter, denn die Evangelische Landeskirche Berlin arbeitet bereits seit einiger Zeit mit einem solchen Korb. Im Gegensatz zu Deutschland ist es in Schweden längst üblich per Karte in der Kirche zu spenden. Dennoch hat die Evangelische Kirche für ihren digitalen Kollekten-Korb das Patent beim Deutschen Patentamt angemeldet.

Spenden via Kreditkarte

In Berlin können Gläubige zukünftig ihre Spenden per Giro-  und Kreditkarte tätigen. Die Kirche begründet die Einführung der bargeldlosen Spenden mit den Schwierigkeiten, insbesondere in ländlichen Regionen, das Bargeld sicher zur Bank zu bringen. Dieser neue Klingelbeutel verfügt in seinem Griff über ein Display. Giro- und Kreditkarte werden an das Display gehalten; die Zahlung erfolgt ohne Eingabe der PIN und völlig kontaktlos.

In Schweden ist man überrascht über die vielen Medienberichte, die über diesen Klingelbeutel berichteten. Die Schweden bezahlen in der Regel bargeldlos. Die Sparbüchse ist in Schweden längst Vergangenheit, denn nur noch die Oma braucht Bargeld, Die Bankräuber freuen sich weniger über die bargeldlose Zahlweise; ihr Berufsstand stirbt in Schweden langsam aus. Die Klingelbeutel, die noch Bargeld schlucken, gibt es in Schweden nicht mehr. Die Gläubigen, welche die Kirche besuchen, bezahlen am Eingang mit Karte ihre Spende.

Deutschland hängt in punkto Digitalisierung hinterher

Deutsche hängen immer noch an Bargeld. Für viele ist es die Angst ihre Datenspuren zu hinterlassen. Während in vielen anderen Ländern Bargeld weitgehend ausgedient hat, wird in Deutschland zum großen Teil der Einkauf mit Scheinen und Münzen bezahlt. Aus Sicht von Reportern und Finanzexperten ist dies ein Beleg dafür, dass Deutschland in Bezug auf die Digitalisierung rückständig ist.

Dabei ist es so einfach mit der Karte an der Kasse zu bezahlen. Junge Menschen nutzen schon die Bezahlung der Einkäufe via Smartphone. Doch für einige Menschen steht die Zahlung per Karte für die Schuldenfalle, weil der Überblick über die Ausgaben verloren gehe. Mit Bargeld kann man besser wirtschaften.

Bargeldlos zahlen

Dies sind Vorurteile, denn auch mit der bargeldlosen Bezahlung kann man seine Ausgaben immer im Blick haben und entsprechend wirtschaften. Andere haben Angst, dass sie mittellos dastehen, wenn die Bank in Insolvenz gerät. Unser Fazit ist, die einzigen, die an der Zahlungsweise mit Karte gewinnen sind wieder einmal die Banken.

Die deutsche Bundesbank machte eine Studie und stellte fest, dass 88 Prozent der Deutschen auch in Zukunft mit Bargeld bezahlen wollen. Dabei ist die Zahlung mit Karte sehr sicher, schon allein deswegen, weil man nicht viel Bargeld mit sich tragen muss.

In Dänemark sieht das ganz aus! Bereits 2015 bezahlten die Dänen ihre Einkäufe und Dienstleistungen, auch mit kleinen Beträgen bereits mit Karte. Experten sehen den Grund an der in Deutschland vorhandenen mangelnden Infrastruktur, die es den Menschen schwerer macht mit Karte zu zahlen. Es wird Zeit, dass die Menschen umdenken, denn die Zahlung mit Karte ist eine sichere Zahlungsmethode.

Schweden haben weniger als 10 Kronen in bar dabei

Was die bargeldlose Zahlungsweise angeht machen die Schweden den Deutschen einiges vor. Wenn den Umfragen Glauben schenken darf, dann hatte jeder Schwede, vom Baby bis zum Senior weniger als 10 Kronen an Bargeld in seiner Tasche. Selbst das Bier an der Bar oder im Hotel wird mit Karte bezahlt. Touristen aus Deutschland fallen in Schweden und Dänemark auf, nicht etwa, weil sie sich daneben benehmen, sondern weil sie mühsam Münzen und Scheine abzählen und dann doch zu hören bekommen: Mit Karte wäre es dem Unternehmer lieber.

Der Gegensatz fällt beim Bezahlen der Einkäufe auf: In Deutschland bezahlen mehr als 80 % der Verbraucher ihre Einkäufe mit Bargeld; in Schweden bezahlen mehr als 80 % der Verbraucher ihre Einkäufe mit Karte. Die bargeldlose Zahlungsmethode hat sich in mindestens in den schwedischen Städten so etabliert, dass man selbst auf dem Flohmarkt bargeldlos zahlen kann. Nach Angaben der Deutsch-Schwedischen Handelskammer will jeder zweite schwedische Einzelhändler bis 2025 Bargeld komplett abschaffen.

Bargeld wird auf Dauer immer weniger

Für uns Deutsche ist 2025 und ohne Bargeld ein gefühlter kurzer Zeitraum. Die Verbraucher in Deutschland haben sich schon aufgeregt, als die Europäische Zentralbank den 500-Euro-Schein abschaffte. In Sachen bargeldlose Zahlungsweise sind uns nicht nur die Schweden um viele Längen voraus, auch in Dänemark und den USA wird hauptsächlich die bargeldlose Zahlung von Einkäufen und Dienstleistungen praktiziert.

Wenn wir uns vorstellen, dass sich auch die digitale Währung in einigen Ländern wie Japan durchsetzt, dann fühlen sich die meisten Menschen, insbesondere ältere Leute hoffnungslos überfordert. Dabei ist die bargeldlose Zahlungsweise die sicherste, denn Karten kann man sperren lassen; Bargeld nicht!

 

Überall bargeldlos zahlen, das ist die Zukunft

 

Fakt ist, die Bezahlung mit Karte oder gar kontaktlos wird immer beliebter, insbesondere bei jungen und junggebliebenen Menschen. Daneben ist es an vielen Tankstellen und Supermärkten möglich, neben der Bezahlung auch noch Bargeld abzuheben. Das spart den Weg zum nächsten Geldautomaten.

Doch vor Betrug ist man nie sicher. Das ist auch beim Bezahlen mit Karte der Fall. Zwei Dinge vorweg: Bei der Eingabe der PIN immer sicherstellen, dass keine dritte Person die Zahleneingabe sehen kann. Und zweitens, PIN und Karte immer getrennt aufbewahren, idealerweise ist die PIN nicht schriftlich sondern fest im Gedächtnis verankert.

Sicher bargeldlos bezahlen

Ist es Unbefugten gelungen die Kredit- oder Girokarte dem Inhaber zu entwenden, dann kann dieser lediglich für kleine Beträge einkaufen und dies auch nur bei einigen Karten. Aktuell reicht es aus, wenn der Inhaber der Karte diese auf das Terminal legt. Die Eingabe einer PIN ist in solchen Fällen nicht notwendig. Geht die Karte verloren, kann der Dieb nur für Beträge zwischen 25 und 30 Euro einkaufen.

Wer bei einer Tankstelle oder in einem Supermarkt mit der Bezahlung der Waren gleichzeitig Bargeld abheben will, der sollte vorsichtig sein. So schön wie es auch ist zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, so gefährlich ist das auch. Viele Kunden, die hinter dem Karteninhaber stehen, sehen, wie viel Geld er in bar erhält.

Allerdings kann man in den meisten Supermärkten erst ab einem Einkaufswert von mehr als 20 Euro Bargeld abheben. Die Höchstgrenze für diese Barabhebung im Supermarkt und an der Tankstelle liegt in der Regel bei 200 Euro.

Die Herstellung von Münzen ist teurer als die von Plastikkarten

Man kann es kaum glauben; die Herstellung von Geldscheinen und Münzen kostet viel Geld. Das gilt auch für die Aufbewahrung. Dies sind zwei gute Gründe warum viele Notenbanken davon träumen, dass unsere Gesellschaft bargeldlos wird. Was die Notenbanken wollen ist jedoch nicht im Sinne der Bürger. Bargeld ist überlebt, so die Meinung von Kenneth Rogoff (Harvard-Ökonom) und Apple-Chef Tim Cook.

Allerdings ist es für die Zentralbanken eine elegante und einfache Lösung für das Ermöglichen einer Negativzinspolitik und zwar einer uneingeschränkten. Doch sehr viele Bürger haben keine Lust auf Geldscheine und Münzen zu verzichten, auch wenn sie nur noch kleine Summen bar bezahlen. Sparkasse und der Württembergische Genossenschaftsverband fordern deshalb, dass die Menschen die Freiheit haben zu wählen, ob sie bar oder bargeldlos bezahlen.

Die deutsche Politik sieht das genauso. Die AfD beispielsweise schreibt in ihrem Grundsatzprogramm fest, dass es ein bürgerliches Freiheitsrecht ist mit Bargeld zu bezahlen. Bargeld soll ein gesetzliches Zahlungsmittel bleiben.

Bargeld soll bleiben

Die Europäische Zentralbank hingegen sieht die Geldscheine, jedenfalls die großen Scheine, im Aus. Nicht mehr gedruckt werden 500-Euro-Scheine, die Geschäfte ab 2019 auch nicht mehr akzeptieren müssen. Andere Länder haben für Barzahlungen Obergrenzen; beispielsweise Frankreich und Spanien.

Allerdings hat Bargeld auch Vorteile, die wollen wir nicht vergessen! Kinder freuen sich über das Geräusch, das Bargeld macht, wenn es im Sparschwein landet. Trinkgelder werden in Deutschland grundsätzlich bar bezahlt.

Doch es gibt bereits Widerstand gegen die kleinen Münzen. So sollten die Geschäfte ihre Preise auf- oder abrunden, damit die Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus dem Verkehr gezogen werden; doch hier spielte das Finanzamt nicht mit, das Projekt wurde abgebrochen.

 

Zahlung mit einer App

Auch wenn in Deutschland das Bargeld so beliebt ist wie in kaum einem anderen Land wird die Zahlung von Waren und Dienstleistungen mit Karte immer mehr genutzt. Die Banken vereinfachen die bargeldlose Zahlung; sie ermöglichen ihren Kunden nicht nur die Zahlung mit Karte, sondern auch die Zahlung mit App. Das ist sinnvoll, denn auch wenn viele Verbraucher ihre PIN nicht auswendig wissen; ihr Smartphone haben sie jedoch immer in der Tasche.

Die Banken ziehen Step for Step nach; die großen Super- und Drogerie-Märkte sowie viele Kaufhäuser haben das bereits getan. Sie haben ihre Terminals entsprechend umrüsten lassen oder gar durch neue Terminals, die auf dem aktuellen technischen Stand sind, ersetzt. Die Zahlung mit der App ist vor allen Dingen bei jungen Menschen beliebt. Doch leider funktioniert dies ausschließlich auf Smartphones mit Android-System. Dieses Jahr noch will Apple einen Bezahldienst, den sogenannten Apple Pay, auf den deutschen Markt bringen.

Keine Schlangen mehr an den Kassen

Ziehen wir kurz Bilanz. Folgen Sie uns in den Supermarkt, idealerweise gleich in den Kassenbereich. Wir stehen in der Schlange, einige Kunden bezahlen mit Karte – das geht schnell. Andere suchen in ihrer Geldbörse nach Kleingeld – das kann dauern. Sehen Sie den Unterschied? Wenn alle Kunden mit Karte bezahlen, sind die Schlangen vor den Kassen viel kleiner.

Außerdem ist der bargeldlose Zahlungsverkehr viel sicherer. Dafür gibt es viele Argumente. Befürworter für den bargeldlosen Zahlungsverkehr sind sich darüber einig, dass kriminelle Geschäfte in der Regel mit Bargeld zu tun haben. Das gilt auch für Schwarzarbeit und, was dem Staat zu schaffen macht, für Steuerhinterziehungen.

WeChat oder Alipay als Zahlungsmittel

Während man in Deutschland immer noch am Bargeld hängt wird im fernen China bereits größtenteils bargeldlos bezahlt. Das Interessante daran ist, dass Wirecard und Heinemann, Betreiber von Flughafen-Shops ihre Füße in die Tür des chinesischen Bezahlmarktes haben. Die Reisenden können in den Shops per App von WeChat oder Alipay ihre Einkäufe bezahlen.

Doch nicht nur in den Flughafen-Shops bezahlen die Chinesen bargeldlos, sondern auch zu Hause. Der Clou ist, dass die Chinesen die Kreditkarte buchstäblich überrannt haben und ausschließlich mit der App bezahlen. Die Gebühren sind für Ladenbesitzer sehr niedrig; deshalb haben diese auch sehr schnell auf diese Methode des Bezahlens umgestellt. Es werden ein Yuan Gebühren fällig bei Einnahmen von 1.000 Yuan.

Bargeldlos in China?

Auch die chinesische Regierung ist von der bargeldlosen Zahlweise beeindruckt. Seit 2015 dürfen Chinesen ihre Rechnungen für Wasser, Gas und Strom mit ihrem Smartphone bezahlen ebenso wie die Fahrten mit den U-Bahnen. Doch nicht nur die Verbraucher und die Regierung in China haben sich auf das Bezahlen per App eingestellt, auch die Bettler lassen sich die „Spenden“ der Geber über das Smartphone überweisen.

Geld wird in vielen Geschäften und Restaurants in China nur noch mit Widerwillen akzeptiert. Zwar betonte die chinesische Zentralbank kürzlich noch einmal, dass Bargeld ein gesetzliches Zahlungsmittel sei und angenommen werden muss. In China sieht die Realität jedoch ganz anders aus.

Alipay und WeChat teilen sich den Bezahlmarkt in China größtenteils auf. Beide halten gemeinsam 80 % des Bezahlmarktes im Reich der Mitte. Auch Apple muss die Zahlung über Alipay akzeptieren; vorher konnte nur mit Apple Pay bezahlt werden.

Was in Schweden seit mehr als sechs Jahren möglich ist, soll jetzt auch in Deutschland möglich sein und werden

Nachdem in den meisten lokalen Geschäften die Zahlung mit Giro- und Kreditkarte machbar ist, soll nun auch der kirchliche Klingelbeutel die bargeldlose Zahlung akzeptieren. Ein Beispiel sollten sich die Kirchen nicht nur an Schweden nehmen, sondern auch an der Church of England, die seit März diesen Jahres Spenden akzeptiert, die über Mobile Payments erfolgen. Frankreich experimentiert noch und in Deutschland soll die bargeldlose Bezahlung von Spenden wahr werden.

Vorreiter ist die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, die ein hochmodernes Payment-Gerät den Kirchgängern zur Verfügung stellt, damit sie die Kollekte mit Karte bezahlen können. Interessant ist, dass dieses Terminal nicht nur Girocard, sondern auch reine Kreditkarten akzeptiert.

Terminals gibt es auch in der Kirche

Und weil wir Deutschen so an unserem Bargeld hängen wird auch weiterhin der Klingelbeutel durch die Bankreihen gereicht werden, damit jeder seinen Obolus entrichten kann.

Die Terminals in der Kirche sind ganz normale Terminals, allerdings akzeptieren sie nur einen maximalen Betrag von 25 Euro. Damit fällt die Eingabe der PIN weg. Will der Kirchgänger mehr spenden muss er seine PIN eingeben oder die Spende mit seiner Unterschrift bestätigen und nimmt bei Letzterem am Lastschriftverfahren teil.

Kirchen akzeptieren bargeldlose Spenden, weil die Banken für Bareinzahlungen Gebühren verlangen. Besonders auf dem Land, wo die Banken kaum noch Zweigstellen haben, müssen für die Bareinzahlung aufs Konto lange Wege in Kauf genommen werden.

Im Dezember dieses Jahres testen die evangelischen Kirchen die Akzeptanz der bargeldlosen Spendenzahlung. Eine Kirche macht den Anfang – welche Kirche folgt?