Die mobilen Payment Systeme

 

Mobile Geräte wie Smartphones und Android Handy sind ja schon lange in aller Munde. U auch das Surfen im Internet auf diesen kleinen praktischen Geräten gehört heute zum Alltag. Da wundert es kaum noch, dass auch immer mehr Lebensbereiche ihren Weg ins mobile Gerät finden. Eines davon ist das bargeldlose Bezahlen via Handy. Auch wenn es hierzulande noch ein bisschen in den Kinderschuhen steckt, gibt es mittlerweile immer mehr Unternehmen, die Supermärkten, Tankstellen und Co diesen Service bieten. Wer weiß, eines Tages werden die mobilen Apps zum bargeldlosen Bezahlen vielleicht auch die allseits bekannte EC Karte überholt haben.  Um sich in diesen immer dichten werdenden Dschungel von Anbietern für das mobile Bezahlen ein wenig besser zurechtzufinden, gibt es hier einen kleinen Überblick. Hier zunächst das NFC.

Das NFC Payment System

Das Thema mobiles Bezahlen per Handy gewinnt zwar immer an Bedeutung, dennoch ist es bisher nicht gelungen, ein einheitliches Payment System zu erschaffen. So hat am Ende der Kunde die Qual der Wahl, ob er eher einen Anbieter nimmt, der das mobile Bezahlen via NFC und Wallet App im Angebot hat oder ob er sich doch lieber auf die Variante QR Code und Wallet App verlässt.  Wie ja bereits bekannt, hat sich der Supermarkt Kette Aldi Nord seit einiger Zeit an das Mobile Payment mit dem Handy per NFC angeschlossen. In vielen Filialen gibt es nun NFC Lesegeräte, bei denen das Handy nur wenige Zentimeter weg rangehalten wird, um die Bezahlung mobil zu erledigen. Wer darüber hinaus in Berlin zu Hause ist, der kann hier sein mobiles Smartphone auch bei Rewe, Penny, Temma, Oh Angie, Galeria Kaufhof, Obi, Kaisers und Real für das mobile Bezahlen nutzen .All diese Discounter gehören zum NFC City Projekt der Stadt und es werden wohl noch weitere folgen.

Nutzerfreundlich zahlen

Wer in den Genuss des nutzerfreundlichen NFC Bezahlsystems kommen möchte, muss jedoch davor einiges in die Wege leiten, damit das System überhaupt funktioniert. Dies fängt alleine schon damit an, dass jedes Handy überhaupt erst einmal NFC tauglich sein muss. Dazu sind auch ein aktuelles Android-Betriebssystem und ein integrierter NFC-Chip notwendig. Darüber hinaus muss man sich auch bei seinem Mobilfunk Anbieter erkundigen, ob dieser eine kostenlose NFC-SIM-Karte Im Angebot hat. Sind all die Voraussetzungen erledigt, muss zum Schluss nur noch eine Wallet App installiert werden. Auch hier hat jeder Mobilfunkanbieter seine eigene. Dies ist insofern wichtig, da hier eine virtuelle Kreditkarte zum Bezahlen hinterlegt ist. Daher kann es sehr empfehlenswert sein, sich vor dem Start des NFC Payment, bei den Anbietern zu informieren.

Aldi Nord macht kontaktloses Zahlen möglich

 
Das bargeldlose Zahlen boomt. Nun springt mit Aldi Nord auch einer der größten Discounter Deutschlands auf den Zug auf und bietet seinen Kunden künftig das Zahlen ohne Bargeld an. So soll es flächendeckend in allen Filialen im Norden, Osten und Westen dank moderner EC Terminals möglich sein, kontaktlos seinen Einkauf mit der Maestro Card, der V-Pay-Debitkarte von Visa oder dem Smartphone mit moderner NFC Technik zu bezahlen.

Kundenbedürfnisse haben Vorrang

Ob Einkauf, Ticketbestellung oder eine leckere Pizza – immer mehr Menschen greifen beim Bezahlen statt zur Geldbörse lieber zur Kreditkarte oder zum Smartphone. Diesen Umstand macht sich nun auch Aldi Nord zu Nutze und hofft, dass dadurch nicht nur die Warteschlangen an den Kassen schneller kleiner werden, sondern auch, dass deutlich mehr Kunden kommen. Mit dem neuen bargeldlosen Terminal sollen aber nicht nur Kunden mit einem vollen Einkaufswagen profitieren.
Viele Banken bieten Ihren Kunden mittlerweile EC Karten, mit denen man problemlos einen Einkauf bis 25 Euro auch ohne Bargeld zahlen kann. Dazu sind diese mit einem speziellen Mikrochip ausgestattet, der die Kontodaten auf speziellen EC Lesegeräten kontaktlos anzeigt. Auch bei Aldi sollen künftig solche Lesegeräte zum Einsatz kommen, ohne dass die Kunden dafür extra ihren Pin eingeben müssen.

Zahlung auch per Smartphone möglich

Dies ist jedoch noch lang nicht alles. Der Aldi Konzern möchte mit seinem kontaktlosen Zahlsystem auch jüngere Leute ansprechen. Viele von Ihnen verfügen heute über ein eigenes Smartphone und können damit ab sofort auch bei Aldi bequem und schnell ihren Einkauf zahlen. Das einzige, was sie dazu benötigen ist eine spezielle App mit NFC Zugang, die von jedem großen Telekommunikationsanbieter angeboten wird. Daher sind alle EC Terminals bei Aldi auch mit einer NFC Software ausgestattet, um das Bezahlen via Smartphone zu ermöglichen.

So funktioniert die moderne NFC Technik

 
Damit das Bezahlen via Mastercard, V-Pay Card oder Smartphone reibungslos funktioniert ist das NFC System notwendig. Mit der modernen Near-Field-Communication-Technik kurz auch NFC genannt, werden alle Bezahldaten übertragen, bei welcher das Smartphone oder die Karte mit der jeweiligen Kasse auf einem kurzen Weg miteinander kommunizieren, sobald der Kunde die Zahlung via Handy oder Karte freigibt,. Sobald der Kunde die Zahlung via Handy oder Karte freigibt, werden alle Daten über Funk an die Kasse weitergeleitet. Hierbei ist drauf zu achten, dass der Kunde das Smartphone oder die Karte möglichst nahe an das NFC fähige Lesegerät hält, da die Reichweite noch recht kurz ist. Diese Maßnahme soll zudem davor schützen, dass unbeteiligte Dritte auf einfachem Wege an die Kontodaten kommen.

Google Android Pay macht Apple Pay Konkurrenz

Konkurrenz belebt ja bekanntlich das Geschäft. Dies dachte sich nun auch Google. Nach der Einführung des kontaktlosen Bezahlsystem Apple Pay via Smartphone aus dem Hause Apple, rückt Google nun mit seinem Google Android Pay System nach. Bisher kommen jedoch erst einmal nur die Menschen in den Vereinigten Staaten in den Genuss des neuen Systems. Zum Start sollen sich bereits über eine Million amerikanische Händler an das Google Android Pay System angeschlossen haben, zu denen auch einige große Marken gehören. Darüber hinaus wird die moderne Zahlvariante auch von den vier großen Anbietern für Kreditkarten American Express, Discover, MasterCard und Visa unterstützt. Google Android Pay bietet seinen Kunden neben der Möglichkeit des bargeldlosen Einkaufs auch die Speicherung von Daten an, welche auf Gutscheinen oder Treuekarten zu finden sind. Des Weiteren kann Google Android Pay aber auch zum Shoppen innerhalb verschiedener App Anwendungen verwendet werden., z. B: wenn man sich ein Spiel oder Musik downloaden möchte. In den nächsten Jahren möchte Google natürlich auch seinen Kundenstamm erweitern, es steht jedoch noch nicht fest, wann das System auch in Europa zu haben ist.

So funktioniert Google Android Pay

Jeder, der einen Supermarkt Einkauf via Google Android Pay zahlen möchte, muss nur das Smartphone auf ein im Laden stehendes NFC-fähiges EC Lesegerät legen und im nächsten Schritt, die Sperre des Displays freizugeben. Dies kann von Smartphone zu Smartphone unterschiedlich sein und reicht vom Sensor über einen Code bis hin zum Fingerabdruck. Doch beginnt die Software des NFC Lesegerätes die Daten des Kontos an die Kasse zu übermitteln und bucht den entsprechenden Betrag ab. Wer über das Google Android Pay System eine App kaufen möchte, muss dazu mit dem Finger nur auf das Android-Wear-Symbol gehen und die nächsten Schritte befolgen. Dies erscheint automatisch bei allen Apps zum Kaufen.

Ohne Kreditkarte geht es nicht

Dass sich an dem neuen Google Android Pay System gleich vier Anbieter für Kreditkarten beteiligen, kommt nicht von ungefähr. Denn wer dieses System zum kostenlosen Bezahlen am EC-Terminal nutzen möchte, muss dieses über eine Kreditkarte laufen lassen. Um die Karte zum Google Android Pay Bezahlsystem hinzuzufügen, muss zunächst auf dem Smartphone die App der Hausbank geöffnet werden. Das System kann dann automatisch die hinterlegten Daten der Kreditkarte erkennen und bietet danach eine Integration in Google Pay an. Da eine Kreditkarte hochsensible Daten enthält, sind Google die Daten beim Bezahlsystem sehr wichtig. .Daher arbeitet das System mit einer Verschlüsselung der Authentifizierungsdaten durch eine virtuelle Zugangsnummer. Zudem erhält der Nutzer nach jeder Nutzung des Google Android Pay System eine Bestätigung.

Lieferando.de – Pizza bargeldlos bezahlen

Man kennt das, man sitzt zu Hause und ganz plötzlich bekommt man Appetit auf eine leckere Pizza. Als man dann zum Flyer des gewohnten Pizza Lieferservice greift, stellt man entsetzt fest, dass man kein Bargeld mehr hat. Und man weiß ganz genau, dass jener Service auch noch nicht mit einem modernen Kartenlesegerät für die Zahlung mit der EC- Karte ausgerüstet ist. Spätestens dann vergisst man ganz schnell die Pizza wieder und holt sich am nächsten Tag eine aus dem Supermarkt.

EC Terminal

Oder aber man weiß, dass der Lieferservice seit neustem ein EC-Terminal hat, und seine Boten auch mit der mobilen Variante von Haus zu Haus fahren, damit jeder Kunde sein Lieblingsessen gleich per EC-Karte zahlen kann. Erst an der Tür stellt man jedoch fest, dass man vor lauter Hunger vergessen hat, bei der Bestellung am Telefon die EC Karte als Zahlmittel anzugeben und nun ist die nächste Bank weit entfernt, um sich noch Geld zu holen. Auch in diesem Fall muss man wohl mitleidig mit ansehen, wie der Pizzabote wieder mit der Pizza ins Auto steigt.

Pizza, Pasta und Co einfach online bestellen

Solche Szenarien sind dank des modernen Internetzeitalters und dem damit verbundenen bargeldlosen Bezahlen zum Glück vorbei. Ganz hoch im Kurs steht dabei der Lieferservice Lieferando.de. Einfach Postleitzahl eingeben, das gewünschte Essen aussuchen und dann die passende Zahlungsart wählen. Neben der Barzahlung sind heute viele Pizzalieferanten längst dazu übergegangen , ihren Kunden die Möglichkeit des bargeldlosen Zahlens zu ermöglichen. Hier können die Kunden jeweils zwischen Kreditkarte, PayPal oder EC Karte wählen. Einfach die passende Art als Zahlungsmittel auswählen und den nächsten Schritten folgen. Lieferando.de führt seine Kunden einfach und schnell durch den Zahlvorgang, noch bevor das Essen auf dem Tisch steht.

Vorteile für die Lieferdienste

Und für alle Lieferdienste, die ihren Service über Lieferando.de anbieten, bietet die bargeldlose Zahlung zudem den großen Vorteil, dass sie auf jeden Fall ihr Geld bekommen, ohne ewig lange darauf warten zu müssen. Natürlich achtet Lieferando.de bei allen Aktivitäten rund um das bargeldlose Bezahlen auch darauf, dass die Datenschutz Regeln eingehalten werden und vergibt für jede Transaktion einen Code. Zudem erhält jeder Nutzer nach seiner Bestellung eine Information über seinen E-Mail-Account.
Darüber hinaus können sich die Lieferdienste dank des Terminals über Lieferando.de auch eine eigene Anschaffung von EC-Terminals sparen und das Geld, was sie für die Miete oder den Kauf gespart haben anderweitig verwenden.