EC Geräte für Friseure, Pizza Services, Ärzte & mehr

Es ist nun einmal der Lauf der Zeit: Dinge ändern sich! Mit jeder Veränderung kommen Befürworter und Kritiker auf den Plan; das ist auch mit Bargeld und dem sogenannten „Plastikgeld“ der Fall. Damit Kunden mit Karte bezahlen können brauchen Händler ein Terminal.

Stationäre Terminals sind mit einem Kabel mit Internet- oder Telefonanschluss verbunden. Diese Terminals brauchen einen festen Standort. Anders sieht es mit portablen Terminals aus; diese arbeiten über WLAN oder Bluetooth; im Umkreis der Basisstation können diese Terminals eingesetzt werden. Sie funktionieren etwa wie ein kabelloses Telefon; die Basis hat ihren festen Standort; das Telefon kann man in ein anderes Zimmer nehmen. Um einiges flexibler sind mobile Terminals, die über GPRS bzw. Mobilfunk arbeiten. Diese Geräte sind nicht an einen festen Telefon- oder Internetanschluss gebunden; sie funktionieren wie ein Smartphone.

Die Bezahlung von Einkäufen und Dienstleistungen mit Giro- oder Kreditkarte gehört hauptsächlich für junge und jung gebliebene Menschen zum Alltag. Meist ist es die ältere Generation, die ohne Bargeld, sprich Scheine und Münzen nicht auskommt. Lokale Ladengeschäfte kommen ohne EC-Terminal nicht aus; große Supermärkte akzeptieren zum großen Teil neben Girocard auch reine Kreditkarten wie Visa, American Express und andere.

Zahlung mit Karte ist heute üblich

Wer heute zum Friseur geht wird an der Kasse automatisch gefragt: Zahlen Sie bar oder mit Karte? Für Friseursalons eignen sich stationäre und portable Terminals gleichermaßen, wobei sich eine Reihe Friseursalons für portable Terminals entscheiden, weil sie damit flexibler arbeiten können. Einzelhändler und Supermärkte hingegen ziehen stationäre Terminals vor, weil sie damit auch gleich den Kassenschnitt haben.

Eines der Unternehmen, die sehr früh die Zahlung mit Karte angeboten hat, ist die Post. Dies mag daran liegen, dass die Postbank in größeren Postfilialen kleine Außenstellen hat, doch belegt ist diese Annahme nicht. Sind wir in einer der Postfilialen und wollen mit Karte bezahlen, dann holt der Mitarbeiter ein portables Terminal und wir können bequem mit der Karte zahlen.

Auch Tankstellen haben kurz nachdem der Trend zur Kartenzahlung erkennbar war, die Zahlung mit Karte angeboten. In der Regel werden bei Tankstellen nicht nur Giro- und Geldkarten akzeptiert, sondern auch reine Kreditkarten wie Visa, American Express, MaestroCard und andere. Die Aufzählung der einzelnen Kreditkarte ist so umfangreich – sie würde den Rahmen sprengen.

Im Bereich Gastronomie finden wir üblicherweise portable Terminals. Diese gestalten den vorhandenen Service noch hochwertiger. Warum ist das so? Weil Kellnerinnen und Kellner mit dem Terminal zum Tisch des Gastes gehen können, damit der Gast bequem am Tisch sitzen bleiben und mit Karte seine Rechnung bezahlen kann. Nicht nur große Restaurants und Hotels bieten die bargeldlose Bezahlung an, auch kleine Bistros, Cafés und Gaststätten haben die Vorteile der Kartenzahlung längst erkannt.

Einige Kosmetikstudios, Fotostudios und Dienstleister, die beispielsweise medizinische Fußpflege anbieten konnten sich noch nicht zu einem Terminal durchringen. Sie scheuen die Transaktionsgebühren; die nun wirklich nicht hoch sind. Wer spart was das Zeug hält ist letzten Endes der Verlierer, denn auch für diese Dienstleistungen und Käufe wollen immer mehr Kunden mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen.

Wer mit Kreditkarte bezahlt kauft meist mehr ein; diese Tatsache hat viele kleine Foto- und Kosmetikstudios dazu gebracht, sich ein portables Terminal anzuschaffen. Ganz besonders beliegt sind Ingenico iWL 25o WLAN und Bluetooth sowie Verifone VX680 WLAN; je nachdem welche Verbindung vorgezogen wird. Diese beiden Terminals bietet CashforLess zu einer unglaublich preisgünstigen Mietpauschale an. Diese Geräte finden wir auch in kleineren lokalen Ladengeschäften wieder. Überall dort, wo man keinen Platz für ein stationäres Terminal hat oder flexibel bleiben will, sind portable Terminals zu finden.

Haben Sie schon einmal versucht im Taxi mit Karte zu bezahlen? Wir haben festgestellt, auch viele Taxiunternehmer bieten die Bezahlung der Fahrt mit Karte an. Sicher, dies ist noch nicht bei allen Taxis der Fall, deshalb sollte man dies bei der Bestellung des Taxis gleich erwähnen. Taxis nutzen mobile Terminals wie das Ingenico iWL250 gprs oder das Verifone VX680 gprs. Damit hat sich diese Branche auf Touristen eingestellt, die in der Regel mit Karte bezahlen.

Paketdienste haben den Vorteil von Kartenzahlungen längst erkannt. Für die Auslieferer ist es sicherer, wenn sie wenig Bargeld mit sich tragen. Dies gilt auch für andere Lieferdienste, wie beispielsweise für die Lieferdienste von Pizzas, kompletten Menüs oder anderen Dingen. Für diesen Personenkreis ist, wie auch Taxifahrer, eines der bei CashforLess im Angebot erhältlichen mobilen Terminals.

Im Grunde sind EC-Terminals, idealerweise mit Zusatzvertrag für die Akzeptanz von Kreditkarten, für lokale Geschäfte, unabhängig von ihrer Größe, unverzichtbar, wenn sie ihre Kunden halten und neue Kunden hinzugewinnen wollen. Oft liegt es nicht am Angebot des Geschäfts, sondern daran, dass nur Bargeld akzeptiert wird.

Was die privaten Unternehmen können, können die Stadtverwaltungen auch. Ob Personalausweis, Reisepass oder Kirchenaustriff – alles kann mit Karte bezahlt werden. Meist nutzen Stadtverwaltungen portable Terminals, die keinen festen Standort brauchen und von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter direkt zum „Kunden“ transportiert werden können. Das ist praktisch und zugleich ein Service, der sich bezahlt macht. Für finstere Gesellen lohnt es nicht dort einzubrechen, wo weitgehendst mit Karte bezahlt wird – sie finden dort außer Belegen kaum Bargeld, also nichts, was sich lohnt mitzunehmen.

 

Vorteile der bargeldlosen Zahlung

Kartenzahlung ist genauso sicher wie die Bezahlung mit Bargeld – jedenfalls, wenn der Ladenbesitzer darauf achtet, dass Kunden mit Karte und ihrer PIN bezahlen. Sobald die PIN eingegeben ist, gibt die Bank das OK oder verweigert die Zahlung. In den meisten Fällen steht auf dem Terminal „Wird bezahlt“; dies bedeutet, der Geschäftsinhaber bekommt garantiert sein Geld.

Wer Kosten sparen will, der entscheidet sich für ELV-Zahlung; die nichts anderes ist, als ein Lastschriftverfahren. Der Kunde unterschreibt auf dem Beleg und gestattet so dem Unternehmer den Rechnungsbetrag von seinem Konto abzubuchen. Die Bank bucht ab, sofern ausreichend Deckung auf dem Konto vorhanden ist. Oft zahlt sich diese Risikobereitschaft aus; doch ab und an muss der Unternehmer die langwierige Suche nach dem Schuldner starten, um an sein Geld zu kommen. Die sichere Zahlungsweise ist die Zahlung mit Karte und Eingabe der PIN, nicht nur für den Unternehmer, auch für den Kunden.

Schauen wir uns mal in der Stadt um! Viele Betreiber von Parkhäusern, aber auch die Stadt, die Parkuhren ihr Eigen nennt, bieten die Bezahlung der Parkgebühren mit Karte an. Kartenzahlung wird in vielen Geschäften, Verwaltungen angeboten, aber auch Parkuhren akzeptieren mittlerweile die Zahlung mit Karte. Bei Parkautomaten sind spezielle Terminals installiert, wie auch bei Fahrkartenautomaten vom öffentlichen Nahverkehr und der Deutschen Bahn. Welche Terminals dort eingebaut wurden kann man nicht erkennen; doch es sind Terminals, welche dieselbe Funktion haben wie stationäre, portable und mobile Terminals auch – allerdings werden hier in der Regel nur Girocard und Geldkarten akzeptiert.

Bargeld bezahlen beim Arzt – EC Geräte für Ärzte

Noch sind es wenige Ärzte, die Zahlung mit Karte akzeptieren. Meist geben sie diese Aufgabe an andere Unternehmen weiter, welche die Rechnungen erstellen und für den Eingang der Zahlung sorgen.

Doch eine Reihe von Ärzten, die viele Privatpatienten haben, stellte sich um und akzeptiert Kartenzahlung. Auch in Arztpraxen kommt ein portables Terminal zum Einsatz, das im Regal oder in einer Schublade auf seinen Einsatz wartet.

Bargeld bezahlen, wo immer es geht

Die Mehrzahl der jungen Menschen hat nur wenig Bargeld im Geldbeutel. Dies liegt daran, dass immer mehr Handtaschen entwendet werden; die Aufklärungsrate ist so verschwindend gering, dass man sie gar nicht nennen will. Diese Menschen sind auf der sicheren Seite, denn wenn sie ihre persönliche PIN nicht mit der Karte im Geldbeutel aufbewahren, sondern sie im Kopf haben, hat der Dieb einen schlechten Fang gemacht.

Smartphones sind bei jungen Menschen in der Regel nicht in der Handtasche, sondern in der Jacken- oder Hosentasche. Dort ist die PIN sicher aufbewahrt, wenn man sie nicht im Kopf behalten kann. Beispielsweise als Telefonnummer, als Geburtsdatum, wenn es die Zahlenkombination erlaubt oder in einer anderen, für den Karteninhaber sinnvollen Kombination.

Es ist heute an der Tagesordnung, und nicht nur bei jungen Menschen, dass sie mit der Karte bezahlen. Kaufen sie in kleinen lokalen Geschäften ein, dann fragen sie sofort, ob man mit Karte bezahlen kann. Ist dies nicht der Fall, geht der Kunde in der Regel zur Konkurrenz.

Schon allein wegen einer optimalen Kundenbetreuung ist es sinnvoll, Kartenzahlung anzubieten. Die haben auch Bäckereien und Metzgereien zum großen Teil begriffen und akzeptieren die Bezahlung von Brot und Wurst mit der Karte an. In kleinen Geschäften gibt es üblicherweise nur eine Kasse; dort ist der Standort des Terminals, obwohl meist ausschließlich portable Terminals genutzt werden.

Fazit

Kunden erwarten einen optimalen Service; Unternehmer die Bezahlung der Einkäufe oder Dienstleistungen. Für beide Interessen ist die Akzeptanz von mindestens Giro- und Geldkarten notwendig. Besser ist es, wenn auch Kreditkarten akzeptiert werden; doch die meisten Kunden sind mit der Akzeptanz von ihrer Girocard zufrieden.

Viel Bargeld mit sich zu tragen ist heute gefährlich, besonderen wenn man in der Stadt wohnt, zu Veranstaltungen geht oder an Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten. So schnell wie die Handtasche weg ist kann man den entstandenen Schaden nicht ersetzen. Die Ausweispapiere, den Führerschein kann man neu beantragen und damit ersetzen; das Bargeld bleibt verloren; dies ersetzt niemand.

Was in vielen anderen Ländern schon lange zum Alltag gehört, kommt in Deutschland langsam aus dem Kindesalter heraus. Bargeld wird sicher nicht vollständig durch „Plastikgeld“ ersetzt, doch der Trend zeigt: Kartenzahlung wird auch für Senioren attraktiv.

 

Das Geschäft der Banken ist für viele Menschen nicht verständlich

Das Geschäft der Banken ist für viele Menschen nicht verständlich und doch wagen es zwei Unternehmen, eine Kreditkarte für Privatpersonen auf den Markt zu bringen. Apple und Goldman Sachs haben sich für diese Aufgabe gefunden; die Kreditkarte soll allerdings zuerst für die US-amerikanische Bevölkerung zugänglich sein, obwohl einige Experten sagen: Deutsche bräuchten eine solche Kreditkarte sehr viel dringender!

Apple Pay

Apple Pay will schon seit geraumer Zeit durchstarten, doch bisher steht dieser Bezahldienst noch in den Startlöchern. Damit hat Apple den Start verpasst und vielen anderen Unternehmen den Weg für einen solchen Bezahldienst frei gemacht. Bisher ist es jedoch nur PayPal gelungen, die Deutschen für seinen Bezahldienst zu gewinnen.

Wie das Wall Street Journal vor einigen Tagen berichtet hat, will sich Apple mit einer Kreditkarte nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland etablieren. Allerdings ist Apple nicht allein unterwegs, Goldman Sachs ist mit von der Partie, auch wenn sich das Unternehmen bisher noch nicht zu diesem Schritt äußern will.

Wenn die Kreditkarte von Apple und Goldman Sachs auf den deutschen Markt kommen sollte, würde diese den Banken, die hohe Kontenführungskosten verlangen, nicht nur Konkurrenz machen, sondern die Bankkunden aufrütteln und diese so zum Wechsel zu Apple animieren. Apple und Goldman Sachs können es sich finanziell leisten kostenlose Bankkonten anzubieten. Es gibt nur noch wenige Banken, die eine kostenlose Kontenführung im Angebot haben. Neben Online-Banken wie Comdirect bietet diesen Service im lokalen Bereich die TargoBank an.

Besonders für Menschen, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, wäre eine Bank, wie sie Apple und Goldman Sachs planen, ein Geschenk.

 

Der Begriff NFC ist derzeit sehr aktuell

Der Begriff NFC ist derzeit sehr aktuell; doch was das bedeutet, wissen nur wenige. NFC – ausgeschrieben Near Field Communication – bedeutet nichts anderes als kontaktloses Bezahlen. Dies soll den Bezahlvorgang an den Kassen beschleunigen und für Kassiererin und Kunden erleichtern. Banken haben bereits viele Kredit- und Girokarten damit ausgestattet.

Jeder kennt die langen Schlangen an den Kassen der Supermärkte, besonders zu den Stoßzeiten

Berufstätige wollen noch schnell ihre Einkäufe erledigen, doch Senioren, die eigentlich zu anderen Zeiten einkaufen gehen könnten, sind bereits im Laden und stehen an den Kassen an. Es geht dabei nicht nur um das Anstehen in der Warteschlange, sondern vielmehr darum, dass an der Kasse die Cents gesucht werden. Die Suche nach Kleingeld nimmt eine Menge Zeit in Anspruch; da ist es eine Erlösung, wenn ein Kunde einfach kurz seine Karte an das Terminal hält und weitergeht.

Viele Verbraucher bezahlen ihre Einkäufe mit Giro- oder Kreditkarte, meist mit der Eingabe der persönlichen PIN. Wer seine PIN im Kopf hat, der bezahlt fast so schnell wie die Kunden, die über NFC bezahlen. Karten, die bereits mit NFC aktiviert sind, können bis zu einem Warenwert von 25 Euro bezahlen; mit der Visakarte bis zu 50 Euro.

Es kann jedoch auch vorkommen, dass bereits bei einer Summe unter 25 Euro die PIN abgefragt wird. Karteninhaber, die mit Karte ihre Einkäufe bezahlen wollen, die PIN aber nicht auswendig wissen, sollten diese bevor sie an die Kasse gehen, nochmals anschauen, damit die Bezahlung reibungslos und schnell verläuft. In keinem Fall ist die PIN bei der Giro- oder Kreditkarte aufzubewahren.

Bargeld hat in Deutschland immer noch einen sehr hohen Stellenwert

In anderen Ländern ist dies ganz anders, beispielsweis in den USA und Australien. Während bei uns auch hohe Rechnungen liebend gerne mit Bargeld beglichen werden, dürfen australische Verbraucher nur noch Rechnungen bis 10.000 australische Dollar in bar bezahlen. Dieser Betrag entspricht etwa 6.300 Euro. Für die australische Regierung ist dies eine Maßnahme gegen Steuerhinterziehung und Geldwäsche. Woher Bargeld kommt, kann üblicherweise nicht wirklich nachvollzogen werden; jedenfalls dann nicht, wenn der Kontoinhaber keiner Beschäftigung nachgeht. Bei Kartenzahlung, Scheckzahlung oder Überweisung ist dies anders; diese Zahlungen gehen vom Bankkonto ab, bei Kartenzahlung wird die Rechnung vom Bankkonto des Karteninhabers abgebucht.

Es gibt in der EU nur noch acht Länder, in denen man auch hohe Rechnungen mit Bargeld begleichen kann. Diese Länder sind Österreich, Slowenien, Luxemburg, Litauen, Island, Malta, Zypern, Lettland. In Deutschland gibt es zwar kein Verbot, auch für Rechnungen über 10.000 Euro in bar zu bezahlen; doch es gibt Einschränkungen. Händler, die solche Zahlungen akzeptieren müssen sich den Ausweisweis des Kunden vorlegen lassen und die Daten dokumentieren. Dazu reicht es aus, dass der Händler den Ausweis kopiert.

Barzahlung für den Kauf von Immobilien ist in Belgien allerdings grundsätzlich verboten

In Italien beispielsweise liegt die Obergrenze unterhalb von 3.000 Euro (2.999,99 Euro), in Spanien für Ortsansässige bei 2.500 Euro; für die Personen, die nicht in Spanien leben, bei 15.000 Euro. Griechenland ist sehr streng; hier liegt die Obergrenze bei 500 Euro, während in Belgien die Obergrenze um einen Cent höher ist als in Italien; sie liegt bei 3.000 Euro. Barzahlung für den Kauf von Immobilien ist in Belgien allerdings grundsätzlich verboten.

Kreditkarten eignen sich nicht zum Sparen

Auch wenn der Trend eine ganz andere Richtung einschlägt – die Deutschen hängen am Bargeld. Dafür gibt es viele Gründe; Kreditkarten eignen sich nicht zum Sparen, sondern nur zum Geldausgeben. Bargeld im Haus ist für viele Menschen noch das Gefühl für Sicherheit.

Doch nicht alle Menschen denken so; geht man vom Weihnachtsgeschäft 2017 aus, so bezahlten mehr Menschen ihre Einkäufe mit Giro-, Geld- oder Kreditkarte. Sogar kleine Beträge wickelten viele Menschen mit Kreditkarte ab. Dennoch nimmt nach Beobachtungen der Schweizer Bank für Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel der Umlauf an Bargeld zu. Zur gleichen Zeit geschieht dies auch mit dem Einsatz von sogenanntem Plastikgeld.

Die deutsche Bundesbank schließt sich diesem Ergebnis an. Die ausgegebenen Banknoten stiegen von 348 auf 635 Millionen Euro im Zeitraum von 2009 – 2017 an. Von dieser riesigen Summe fließt ein Teil in Länder, die nicht der Euro-Zone angehören. In Deutschland selbst stieg die Nachfrage nach Bargeld um etwa 20 %. Gefragt waren allerdings hauptsächlich große Geldscheine; also Bargeld, das man nicht im Supermarkt ausgibt.

Ab 10.000 Euro nur mit Personalausweis

Allerdings muss bei Zahlungen ab 10.000 Euro der Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden. Mit dieser Maßnahme soll der Geldwäsche Einhalt geboten werden. Auch dient diese Maßnahme generell der Bekämpfung von Finanzierungen für Terroristen, wobei alle Bürger, die Bargeld besitzen, generell Verdächtige sind.

In der EU wird bereits über ein generelles Verbot diskutiert, das Geschäfte mit Bargeld ab 5.000 Euro verbietet. Dies hat nichts mit der Kriminalität zu tun; diese stieg bei Weitem nicht in dem Maße an wie der Umlauf von Bargeld.

NFC-fähige Smartphones: zur mobilen Zahlung notwendig?

In Deutschland hat sich die Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte noch nicht etabliert, doch immer mehr Menschen nutzen diese Zahlungsart. Kaum dass dies der Fall ist, kommt schon ein neuer Service: die mobiles Zahlung. Dazu wird ein NFC-fähiges Smartphone benötigt; ein Smartphone hat bereits die Mehrzahl der in Deutschland ansässigen Menschen, doch ob dies NFC-fähig ist, das wissen nur wenige Nutzer.

Noch weniger Nutzer wissen, dass auch ihre Giro- und Kreditkarten für die kontaktlose Zahlweise geeignet sind. Ob sich die Karten für die neue Zahlungsweise eignen ist durch einen Mikrochip und einer nicht sichtbaren Funkantenne ausgestattet. Sofern die Karte das Symbol, das „Funkwellen“ zeigt hat, ist diese Karte für die kontaktlose Zahlweise geeignet. Auch Karten, auf denen paypass steht, können für die kontaktlose Zahlweise verwendet werden.

Banken haben umgestellt auf NFC

Viele Banken haben bereits auf NFC umgestellt oder stellen gerade darauf um. In erster Linie bedeutet kontaktloses Bezahlen, dass die Giro- oder Kreditkarte nicht mehr in das Terminal eingesteckt wird, sondern vor das Lesegerät gehalten wird. Im Gegensatz dazu wird kontaktloses Bezahlen in der Regel mit mobilem Bezahlen „in einen Topf geworfen; doch mobiles für mobiles Bezahlen braucht man ein internetfähiges Endgerät wie Smartphone oder Tablet.

In der Regel funktioniert die kontaktlose Zahlweise bis zu einem Betrag von 25 Euro. Bei höheren Beträgen wird die Eingabe der PIN gefordert. Nimmt das Unternehmen am SEPA-Lastschriftverfahren teil, dann fordert die Person an der Kasse den Kunden zur Unterschrift auf dem Kassenbeleg auf. Die Risiken beim kontaktlosen Bezahlen sind nicht höher als die, die wir von der Kartenzahlung her kennen.

 

Kreditkarten werden weltweit aktzeptiert

Zahlungen mit Girokarte und Kreditkarte werden immer häufiger genutzt. Im Gegensatz zur Girokarte werden die meisten Kreditkarten weltweit akzeptiert. Wer beim Geldautomaten einer fremden Bank Geld abheben will, der nutzt in der Regel die Kreditkarte. Der Grund ist, für Geldabhebungen bei Fremdbanken fallen beim Einsatz von Kreditkarten keine Gebühren an; bei der Girokarte schon. Dies ist einer der Gründe, warum Kreditkarten auch in Deutschland immer stärker im Trend liegen. Für den Einzelhandel vor Ort bedeutet dies ein Umdenken. Akzeptierten sie lange Zeit nur Bargeld oder Girokarte, akzeptieren aktuell immer mehr Einzelhändler auch die Zahlung mit Visa, American Express und Co.

Wer beispielsweise in den USA mit viel Bargeld von der Polizei aufgegriffen wird muss beweisen, dass das Geld legal erworben wurde. Dies hat seinen Grund, denn in den USA werden Waren entweder mit Scheck oder Kreditkarte bezahlt. Auch in Deutschland folgen die Menschen, wenn auch langsam, diesem Trend. Schecks sind bei uns nicht mehr üblich, doch die Zahlung mit Girokarte oder Kreditkarte entwickelt sich langsam zum alltäglichen Bezahlen von Waren und Dienstleistungen.

Persönliche PIN

Viele Händler fordern vom Kunden beim Bezahlen mit Karte die Eingabe der persönlichen PIN, andere nur die Unterschrift. Der Umbruch, der gerade in den USA stattfindet, kommt über kurz oder lang auch in Deutschland an. Dies bedeutet, dass Kreditkarten einen Chip erhalten; Kunden bestätigen die Zahlung mit ihrer Signatur. Ob diese Methode erfolgreich sein wird hängt von den Händlern ab. Sie stehen in der Entscheidungspflicht, ob sie die Signatur akzeptieren oder weiterhin Unterschrift und PIN-Eingabe verlangen. Walmart, ein Discount-Konzern kann auf die Unterschrift verzichten, weil sie nach Meinung der Verantwortlichen wertlos ist.

Skandinavien, USA und andere Länder liegen immer noch vor Deutschland in punkto Kartenzahlung

Was in Skandinavien, den USA, Australien, Kanada und vielen anderen Staaten bereits alltäglich ist, arbeitet sich in Deutschland langsam von den Kinderschuhen nach oben vor: die Kartenzahlung. Immer noch wird die Hälfte der Einkäufe und Dienstleistungen mit barem Geld bezahlt; in der Regel mit Geldscheinen.

Das Geld, das der Kunde herausbekommt sind in der Regel Münzen; diese verschwinden entweder im Sparschwein, werden in einer Büchse gebunkert oder im schlimmsten Fall an der Kasse des Supermarktes langsam und bedächtig gezählt, egal wie lang die Schlange hinter der Person ist.

Münzen sind nicht immer gern gesehen beim Einkauf

Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass Geschäfte nicht verpflichtet sind mehr als 50 Münzen, gleichgültig welcher Größenordnung, anzunehmen. Die Obergrenze für die Bezahlung mit Münzen liegt bei 100 Euro.

Euro-Gedenkmünzen werden gerne gesammelt; doch wenn Geldbeutel und Konto leer sind, kommen auch diese zum Einsatz. Auch hier gibt es eine Höchstgrenze. Diese liegt bei 20 Münzen; nehmen wir an, dass jede Münze einen Wert von 10 Euro hat, so ergibt sich ein Höchstbetrag von 200 Euro.

Bei Geldscheinen gibt es keine Höchstgrenze. Allerdings kann der Händler die Annahme von Geldscheinen mit hohem Wert ablehnen, wenn das in der Kasse vorhandene Wechselgeld nicht ausreicht.

Mit Girocard und Kreditkarte kann man bezahlen ohne dass Münzen gezählt werden müssen oder der Geldschein nicht gewechselt werden kann. Viele Kreditkarten-Gesellschaften legen jedoch auf die Karte ein Limit fest, dies bedeutet, der Karteninhaber darf seine Karte bis zu einer gewissen Summe nutzen, dann muss er die Rechnung bezahlen und kann nach Rechnungsausgleich wieder über die vereinbarte Höchstsumme verfügen.

Ist für viele Menschen Girocard immer noch die EC-Karte?

Keine Frage; die Deutschen lieben ihr Bargeld, auch wenn es immer gefährlicher auf den Straßen wird und der Raub von Handtaschen und Geldbörsen fast schon an der Tagesordnung ist. Die junge und jung gebliebene Generation ziehen immer Öfters die Zahlung mit der „Plastikkarte“ vor. Mehr als zwei Drittel der Menschen, die über ein Girokonto verfügen, bezahlen ihre Einkäufe mit Karte. Dies ergab eine Umfrage von forsa, einem der führenden Marktforschungsinstitute. Das Institut kann die Zahlungen sogar noch aufschlüsseln: täglich zahlen 16 Prozent bargeldlos; ein gutes Drittel mehrfach in der Woche. Auch wenn der Begriff EC-Karte durch Girocard ersetzt wurde, ist für einen großen Teil der Menschen die Girocard immer noch die EC-Karte.

Bargeldabhebungen

Auch die Bargeldabhebungen lassen sich aufschlüsseln. Junge und jung gebliebene Menschen heben nur kleine Bargeldbeträge vom Konto ab. Menschen, die älter als 70 Jahre sind, sehen das anders: Sie heben größere Beträge ab und nehmen diese auch mit in den Supermarkt, denn sie bezahlen bar.

Schaut man sich die Zahlen der Supermärkte an, so bezahlt etwa die Hälfte der Kunden mit Karte. In der Regel kommt die Girocard am Häufigsten zum Einsatz; Kreditkarten hingegen haben werden nur zu 6 Prozent eingesetzt.

Die Kosten für die Transaktionen gehen zu Lasten der Händler. Einige Betreiber von lokalen Geschäften schreckt dieser Umstand ab; sie legen sich auf Zahlungen mit Bargeld fest. Dabei ist die bargeldlose Bezahlung der Einkäufe ein Service, den Kunden schätzen. Damit sie nicht so viel Bargeld mit sich tragen müssen, sind für Kunden lokale Geschäfte mit Kartenakzeptanz die Einkaufsmöglichkeit schlechthin

Manche Geschäfte nehmen kein Bargeld mehr an!

Während es bereits in Schweden lokale Geschäfte gibt die kein Bargeld mehr annehmen, stirbt in Deutschland das Bargeld nicht aus. Die Digitalisierung schürt bei einigen Menschen die Angst davor, dass ihr Bargeld verschwindet. Diese Angst ist in Deutschland keinesfalls begründet, denn die Produktion von Geldscheinen und Münzen wächst, jedenfalls in Europa und hier hauptsächlich in Osteuropa.

Man mag es kaum glauben, doch es sind aktuell 21,4 Milliarden Geldscheine in europäischer Währung im Umlauf. Bargeld ist also immer noch präsent, auch in Staaten wie China, wo die meisten Menschen mit Handy-App, Karte oder Alipay bezahlen, ist die Produktion von Bargeld stabil. Insbesondere bei jungen und jung gebliebenen Menschen setzt sich allerdings die Zahlung mit Girocard oder Kreditkarte und Handy-App durch.

PIN

Weltweit hat Bargeld also nicht an Bedeutung verloren. Dennoch ist für Kunde und Händler die Zahlung mit Karte sicherer, wenn der Kunde seine PIN eingeben muss. Ansonsten unterschreibt er lediglich eine Abbuchungsermächtigung, welche die Bank nur dann einlöst, wenn das Konto eine entsprechende Deckung aufweist.

Viele Bankkunden kennen ihren Bankberater nicht mehr persönlich, insbesondere wenn sich die Person hinter dem Schreibtisch gewechselt hat. Online-Banking ist eine komfortable Lösung, um bequem von zu Hause aus Überweisungen zu tätigen, Aktien und andere Wertpapiere zu kaufen. Doch je vernetzter wir sind, desto größer ist auch die Gefahr von Hackern heimgesucht zu werden. Nur allzu leichtfertig geben manchen Menschen ihre Kontonummer, PIN und Anmeldedaten für das Online-Banking an andere Personen weiter.

Kartenzahlung wird über kurz oder lang die hauptsächliche Bezahlweise werden; Sicherheit und Geheimhaltung der persönlichen PIN und anderer Bankdaten sollte für jeden zum Alltag gehören.