Die Herstellung von Münzen ist teurer als die von Plastikkarten

Man kann es kaum glauben; die Herstellung von Geldscheinen und Münzen kostet viel Geld. Das gilt auch für die Aufbewahrung. Dies sind zwei gute Gründe warum viele Notenbanken davon träumen, dass unsere Gesellschaft bargeldlos wird. Was die Notenbanken wollen ist jedoch nicht im Sinne der Bürger. Bargeld ist überlebt, so die Meinung von Kenneth Rogoff (Harvard-Ökonom) und Apple-Chef Tim Cook.

Allerdings ist es für die Zentralbanken eine elegante und einfache Lösung für das Ermöglichen einer Negativzinspolitik und zwar einer uneingeschränkten. Doch sehr viele Bürger haben keine Lust auf Geldscheine und Münzen zu verzichten, auch wenn sie nur noch kleine Summen bar bezahlen. Sparkasse und der Württembergische Genossenschaftsverband fordern deshalb, dass die Menschen die Freiheit haben zu wählen, ob sie bar oder bargeldlos bezahlen.

Die deutsche Politik sieht das genauso. Die AfD beispielsweise schreibt in ihrem Grundsatzprogramm fest, dass es ein bürgerliches Freiheitsrecht ist mit Bargeld zu bezahlen. Bargeld soll ein gesetzliches Zahlungsmittel bleiben.

Bargeld soll bleiben

Die Europäische Zentralbank hingegen sieht die Geldscheine, jedenfalls die großen Scheine, im Aus. Nicht mehr gedruckt werden 500-Euro-Scheine, die Geschäfte ab 2019 auch nicht mehr akzeptieren müssen. Andere Länder haben für Barzahlungen Obergrenzen; beispielsweise Frankreich und Spanien.

Allerdings hat Bargeld auch Vorteile, die wollen wir nicht vergessen! Kinder freuen sich über das Geräusch, das Bargeld macht, wenn es im Sparschwein landet. Trinkgelder werden in Deutschland grundsätzlich bar bezahlt.

Doch es gibt bereits Widerstand gegen die kleinen Münzen. So sollten die Geschäfte ihre Preise auf- oder abrunden, damit die Ein- und Zwei-Cent-Münzen aus dem Verkehr gezogen werden; doch hier spielte das Finanzamt nicht mit, das Projekt wurde abgebrochen.

 

Zahlung mit einer App

Auch wenn in Deutschland das Bargeld so beliebt ist wie in kaum einem anderen Land wird die Zahlung von Waren und Dienstleistungen mit Karte immer mehr genutzt. Die Banken vereinfachen die bargeldlose Zahlung; sie ermöglichen ihren Kunden nicht nur die Zahlung mit Karte, sondern auch die Zahlung mit App. Das ist sinnvoll, denn auch wenn viele Verbraucher ihre PIN nicht auswendig wissen; ihr Smartphone haben sie jedoch immer in der Tasche.

Die Banken ziehen Step for Step nach; die großen Super- und Drogerie-Märkte sowie viele Kaufhäuser haben das bereits getan. Sie haben ihre Terminals entsprechend umrüsten lassen oder gar durch neue Terminals, die auf dem aktuellen technischen Stand sind, ersetzt. Die Zahlung mit der App ist vor allen Dingen bei jungen Menschen beliebt. Doch leider funktioniert dies ausschließlich auf Smartphones mit Android-System. Dieses Jahr noch will Apple einen Bezahldienst, den sogenannten Apple Pay, auf den deutschen Markt bringen.

Keine Schlangen mehr an den Kassen

Ziehen wir kurz Bilanz. Folgen Sie uns in den Supermarkt, idealerweise gleich in den Kassenbereich. Wir stehen in der Schlange, einige Kunden bezahlen mit Karte – das geht schnell. Andere suchen in ihrer Geldbörse nach Kleingeld – das kann dauern. Sehen Sie den Unterschied? Wenn alle Kunden mit Karte bezahlen, sind die Schlangen vor den Kassen viel kleiner.

Außerdem ist der bargeldlose Zahlungsverkehr viel sicherer. Dafür gibt es viele Argumente. Befürworter für den bargeldlosen Zahlungsverkehr sind sich darüber einig, dass kriminelle Geschäfte in der Regel mit Bargeld zu tun haben. Das gilt auch für Schwarzarbeit und, was dem Staat zu schaffen macht, für Steuerhinterziehungen.

WeChat oder Alipay als Zahlungsmittel

Während man in Deutschland immer noch am Bargeld hängt wird im fernen China bereits größtenteils bargeldlos bezahlt. Das Interessante daran ist, dass Wirecard und Heinemann, Betreiber von Flughafen-Shops ihre Füße in die Tür des chinesischen Bezahlmarktes haben. Die Reisenden können in den Shops per App von WeChat oder Alipay ihre Einkäufe bezahlen.

Doch nicht nur in den Flughafen-Shops bezahlen die Chinesen bargeldlos, sondern auch zu Hause. Der Clou ist, dass die Chinesen die Kreditkarte buchstäblich überrannt haben und ausschließlich mit der App bezahlen. Die Gebühren sind für Ladenbesitzer sehr niedrig; deshalb haben diese auch sehr schnell auf diese Methode des Bezahlens umgestellt. Es werden ein Yuan Gebühren fällig bei Einnahmen von 1.000 Yuan.

Bargeldlos in China?

Auch die chinesische Regierung ist von der bargeldlosen Zahlweise beeindruckt. Seit 2015 dürfen Chinesen ihre Rechnungen für Wasser, Gas und Strom mit ihrem Smartphone bezahlen ebenso wie die Fahrten mit den U-Bahnen. Doch nicht nur die Verbraucher und die Regierung in China haben sich auf das Bezahlen per App eingestellt, auch die Bettler lassen sich die „Spenden“ der Geber über das Smartphone überweisen.

Geld wird in vielen Geschäften und Restaurants in China nur noch mit Widerwillen akzeptiert. Zwar betonte die chinesische Zentralbank kürzlich noch einmal, dass Bargeld ein gesetzliches Zahlungsmittel sei und angenommen werden muss. In China sieht die Realität jedoch ganz anders aus.

Alipay und WeChat teilen sich den Bezahlmarkt in China größtenteils auf. Beide halten gemeinsam 80 % des Bezahlmarktes im Reich der Mitte. Auch Apple muss die Zahlung über Alipay akzeptieren; vorher konnte nur mit Apple Pay bezahlt werden.

Was in Schweden seit mehr als sechs Jahren möglich ist, soll jetzt auch in Deutschland möglich sein und werden

Nachdem in den meisten lokalen Geschäften die Zahlung mit Giro- und Kreditkarte machbar ist, soll nun auch der kirchliche Klingelbeutel die bargeldlose Zahlung akzeptieren. Ein Beispiel sollten sich die Kirchen nicht nur an Schweden nehmen, sondern auch an der Church of England, die seit März diesen Jahres Spenden akzeptiert, die über Mobile Payments erfolgen. Frankreich experimentiert noch und in Deutschland soll die bargeldlose Bezahlung von Spenden wahr werden.

Vorreiter ist die evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, die ein hochmodernes Payment-Gerät den Kirchgängern zur Verfügung stellt, damit sie die Kollekte mit Karte bezahlen können. Interessant ist, dass dieses Terminal nicht nur Girocard, sondern auch reine Kreditkarten akzeptiert.

Terminals gibt es auch in der Kirche

Und weil wir Deutschen so an unserem Bargeld hängen wird auch weiterhin der Klingelbeutel durch die Bankreihen gereicht werden, damit jeder seinen Obolus entrichten kann.

Die Terminals in der Kirche sind ganz normale Terminals, allerdings akzeptieren sie nur einen maximalen Betrag von 25 Euro. Damit fällt die Eingabe der PIN weg. Will der Kirchgänger mehr spenden muss er seine PIN eingeben oder die Spende mit seiner Unterschrift bestätigen und nimmt bei Letzterem am Lastschriftverfahren teil.

Kirchen akzeptieren bargeldlose Spenden, weil die Banken für Bareinzahlungen Gebühren verlangen. Besonders auf dem Land, wo die Banken kaum noch Zweigstellen haben, müssen für die Bareinzahlung aufs Konto lange Wege in Kauf genommen werden.

Im Dezember dieses Jahres testen die evangelischen Kirchen die Akzeptanz der bargeldlosen Spendenzahlung. Eine Kirche macht den Anfang – welche Kirche folgt?

Zusatzentgelte

Per Gesetz ist es seit dem 13. Januar 2018 Händlern untersagt für die Zahlung mit Giro- und Kreditkarte Zusatzentgelte zu verlangen. Die meisten Unternehmen halten sich daran – doch es gibt Ausnahmen. Bei der Wettbewerbszentrale können Verbraucher die Händler melden, die Aufschläge für die bargeldlose Bezahlung der Waren berechnet haben. Seit Januar 2018 beschwerten sich dort mehr als 200 Verbraucher. Die Zahlungsentgelt-Beschwerdestelle wurde mit inkraft treten des Gesetzes neu eingerichtet.

Dabei geht es nicht nur um eine Branche – betroffen seien, so die Information der Zentrale zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs, fast alle Branchen. Nach dem Willen des Gesetzgebers dürfen keine zusätzlichen Entgelte für die Zahlung per Überweisung, Kreditkarte und SEPA-Lastschriftverfahren erhoben werden.

Per Gesetz bestimmt

Mit diesem Gesetz wird das Monopol der Banken gebrochen. Bis 12. Januar 2018 hatten Banken das Monopol für den Zugriff auf die Kontendaten ihrer Kunden. Payment Service Directive bricht dieses Monopol. In Zukunft müssen Banken, so der Wille der EU, auch Drittanbietern ermöglichen, auf Daten und Konten ihrer Kunden zugreifen zu können. Damit soll der Wettbewerb belebt werden; doch langfristig kann diese Regelung mit Banken in Bedrängnis bringen. Unter Druck geraten, so die herkömmliche Meinung, die klassischen Banken.

Verbraucher müssen nicht befürchten zum gläsernen Kunden zu werden. Auch dürfen Unternehmen nicht unkontrolliert auf die Daten der Kunden zugreifen. Die Kunden müssen den Unternehmen ausdrücklich den Zugriff erlauben; die Unternehmen dürfen nur für den genehmigten Zweck auf die Daten bei der Hausbank nachfragten. Verboten hat die EU ausdrücklich das gesteuerte Auslesen von Daten der Girokonten. Das Girokonto gibt üblicherweise Auskunft darüber, welche Gewohnheiten der Konteninhaber hat, wie er zahlt und wo er bestellt.

 

Mobile Payment

Mit dem Mobile Payment haben sich die Deutschen noch nicht anfreunden können. Während in den USA diese Zahlungsmöglichkeit mehr als 60,1 Millionen Verbraucher nutzen sind es in unserem Land gerade mal 2,2 Millionen. Es ist eben immer noch so, dass wir Deutschen an unserem Bargeld hängen. Eine Umfrage von Marktwächter Finanzen ergab, dass fast alle Teilnehmer noch nie mit dem Smartphone bezahlt haben.

Selbst die Verbraucher, die mit dem Smartphone bezahlen, bleiben dabei doch eher zurückhaltend. Der durchschnittliche Betrag bei der Bezahlung mit dem Smartphone beläuft sich in Deutschland auf 80 Euro. In den USA sind es pro Nutzer 1.838 Euro, in Großbritannien 1.683 Euro je Nutzer.

Google Pay am deutschen Markt

Mit Google Pay wagt sich Google auf den deutschen Markt und will die Deutschen dazu bringen mit dem Smartphone zu bezahlen. Große Supermärkte wie Lidl Süd, Media Markt und Adidas wollen den Start mitmachen.

Für Google wird es schwer die Deutschen zum Bezahlung mit dem Smartphone zu bringen. Für viele Nutzer ist das Smartphone ein besseres Telefon, auf dem man auch Nachrichten senden und empfangen kann. Die deutsche Jugend ist das schon aktiver auf dem Smartphone tätig. Die Frage, die sich stellt, lautet: Hat Google Pay mehr Chancen als Apple Pay?

Das bleibt abzuwarten, denn nach wie vor hängen die Deutschen an ihrem Bargeld. Bis heute bezahlen die meisten Menschen im Supermarkt ihren Einkauf bar und zählen langsam, aber hartnäckig ihre Cent- und Euro-Geldstücke der Kassiererin vor. Sicher, es gibt auch viele Menschen die mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen, doch die man nicht richtig an der Kasse, denn sie haben ihren Einkauf schnell abgeschlossen.

Bargeld gegen „Plastikgeld“

Bargeld gegen „Plastikgeld“ – das ist in Deutschland immer noch ein Thema, während in anderen Ländern die Kartenzahlung zum Alltag gehört. Bargeldlos an der Kasse seinen Einkauf bezahlen ist eine komfortable und schnell erledigte Geschichte. Im Gegensatz dazu sucht der Kunde an der Kasse sein Kleingeld zusammen, um den Zahlbetrag möglichst genau zu begleichen. Er achtet nicht auf die Menschenschlange, die sich hinter ihm gebildet hat und immer länger wird.

Eine Umfrage ergab jetzt, dass die Zahlung mit Karte das Bargeld immer mehr in den Hintergrund schiebt. Dennoch bleibt Bargeld bei den Deutschen das Zahlungsmittel, auf das sie nicht verzichten wollen. Dies betrifft hauptsächlich ältere Menschen, die sich nicht an die Zahlung mit Karte gewöhnen können oder wollen. Dies ist auch die größte Gruppe, die sich mit den höchsten Beträgen an Bargeld versorgt. Dabei ist diese Gruppe diejenige, welche Taschendiebe und andere finstere Gestalten als Zielgruppe ausgewählt haben.

EC-Karte gegen Scheck

Die Girokarte ist die Nachfolgekarte der EC-Karte, die im Januar 1968 eingeführt wurde. Damals wurde die Nummer der Karte auf den Scheck geschrieben, der dann für das Bezahlen des Einkaufs verwendet wurde. Nach und nach wurden Schecks nicht mehr benutzt, denn man konnte mit der EC-Karte bargeldlos an der Kasse bezahlen. Die Nachfolgerin der EC-Karte, die Girocard ist heute das beliebteste Zahlungsmittel, danach kommen die reinen Kreditkarten. Immerhin bezahlen im lokalen Einzelhandel etwa 40 Prozent der Verbraucher ihre Einkäufe mit der Girocard.

Nicht mehr ganz so neu ist das kontaktlose Zahlen, das in der Regel bis zu einem Betrag zwischen 20 und 50 Euro möglich ist.

Deutsche bezahlen gerne mit Bargeld

Die Deutschen hängen am Bargeld, das ist Fakt. Doch es werden immer mehr Menschen, die ihre Einkäufe und Dienstleistungen mit Karte bezahlen. Im Zeitraum zwischen 2014 und 2015 gingen die Transaktionen mit Bargeld zurück, während die Transaktionen mit Giro- und Kreditkarten um sieben Milliarden Euro anstiegen. Dabei ist es nicht relevant, ob der Kunde seine persönliche PIN eingeben muss oder am ELV-Verfahren oder aber nur seine Karte auf das Terminal legen muss. Die Bezahlung mit Karte ist einfach eine bequeme und sichere Zahlungsweise unter einer Voraussetzung: PIN und Karte gehören getrennt voneinander aufbewahrt!

Vorteile

Die Vorteile der bargeldlosen Zahlungsweise sind vielfältig. An den Kassen der Supermärkte muss man in der Geldbörse nicht lange das Kleingeld zählen; die Schlange an der Kasse ist schon lang genug. Kartenzahlung geht schnell und unkompliziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte sicher ist. Geht die Karte verloren oder wird sie von Unbefugten entwendet sperrt der Karteninhaber seine Karte. Für den Dritten ist die Karte dann wertlos – Bank und Kartengesellschaft verweigern die Zahlung.

Doch nicht nur Verbraucher haben Vorteile durch die Bezahlung mit Karte, auch die Unternehmer haben Vorteile. Fakt ist, Kunden, die mit Bargeld bezahlen, achten darauf, dass sie nicht mehr einkaufen als das, was sie auch mit Bargeld bezahlen können. Verbraucher, die mit Karte zahlen, haben diese Sorgen nicht. Sie kaufen in der Regel mehr ein als sie wollten, weil sie wissen, Kartezahlung wird akzeptiert und sie brauchen nicht wirklich auf die Höhe des Rechnungsbetrages achten. Dies bedeutet: Mit der bargeldlosen Zahlung erhöht sich für das Unternehmen der Umsatz.

EC Geräte für Friseure, Pizza Services, Ärzte & mehr

Es ist nun einmal der Lauf der Zeit: Dinge ändern sich! Mit jeder Veränderung kommen Befürworter und Kritiker auf den Plan; das ist auch mit Bargeld und dem sogenannten „Plastikgeld“ der Fall. Damit Kunden mit Karte bezahlen können brauchen Händler ein Terminal.

Stationäre Terminals sind mit einem Kabel mit Internet- oder Telefonanschluss verbunden. Diese Terminals brauchen einen festen Standort. Anders sieht es mit portablen Terminals aus; diese arbeiten über WLAN oder Bluetooth; im Umkreis der Basisstation können diese Terminals eingesetzt werden. Sie funktionieren etwa wie ein kabelloses Telefon; die Basis hat ihren festen Standort; das Telefon kann man in ein anderes Zimmer nehmen. Um einiges flexibler sind mobile Terminals, die über GPRS bzw. Mobilfunk arbeiten. Diese Geräte sind nicht an einen festen Telefon- oder Internetanschluss gebunden; sie funktionieren wie ein Smartphone.

Die Bezahlung von Einkäufen und Dienstleistungen mit Giro- oder Kreditkarte gehört hauptsächlich für junge und jung gebliebene Menschen zum Alltag. Meist ist es die ältere Generation, die ohne Bargeld, sprich Scheine und Münzen nicht auskommt. Lokale Ladengeschäfte kommen ohne EC-Terminal nicht aus; große Supermärkte akzeptieren zum großen Teil neben Girocard auch reine Kreditkarten wie Visa, American Express und andere.

Zahlung mit Karte ist heute üblich

Wer heute zum Friseur geht wird an der Kasse automatisch gefragt: Zahlen Sie bar oder mit Karte? Für Friseursalons eignen sich stationäre und portable Terminals gleichermaßen, wobei sich eine Reihe Friseursalons für portable Terminals entscheiden, weil sie damit flexibler arbeiten können. Einzelhändler und Supermärkte hingegen ziehen stationäre Terminals vor, weil sie damit auch gleich den Kassenschnitt haben.

Eines der Unternehmen, die sehr früh die Zahlung mit Karte angeboten hat, ist die Post. Dies mag daran liegen, dass die Postbank in größeren Postfilialen kleine Außenstellen hat, doch belegt ist diese Annahme nicht. Sind wir in einer der Postfilialen und wollen mit Karte bezahlen, dann holt der Mitarbeiter ein portables Terminal und wir können bequem mit der Karte zahlen.

Auch Tankstellen haben kurz nachdem der Trend zur Kartenzahlung erkennbar war, die Zahlung mit Karte angeboten. In der Regel werden bei Tankstellen nicht nur Giro- und Geldkarten akzeptiert, sondern auch reine Kreditkarten wie Visa, American Express, MaestroCard und andere. Die Aufzählung der einzelnen Kreditkarte ist so umfangreich – sie würde den Rahmen sprengen.

Im Bereich Gastronomie finden wir üblicherweise portable Terminals. Diese gestalten den vorhandenen Service noch hochwertiger. Warum ist das so? Weil Kellnerinnen und Kellner mit dem Terminal zum Tisch des Gastes gehen können, damit der Gast bequem am Tisch sitzen bleiben und mit Karte seine Rechnung bezahlen kann. Nicht nur große Restaurants und Hotels bieten die bargeldlose Bezahlung an, auch kleine Bistros, Cafés und Gaststätten haben die Vorteile der Kartenzahlung längst erkannt.

Einige Kosmetikstudios, Fotostudios und Dienstleister, die beispielsweise medizinische Fußpflege anbieten konnten sich noch nicht zu einem Terminal durchringen. Sie scheuen die Transaktionsgebühren; die nun wirklich nicht hoch sind. Wer spart was das Zeug hält ist letzten Endes der Verlierer, denn auch für diese Dienstleistungen und Käufe wollen immer mehr Kunden mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen.

Wer mit Kreditkarte bezahlt kauft meist mehr ein; diese Tatsache hat viele kleine Foto- und Kosmetikstudios dazu gebracht, sich ein portables Terminal anzuschaffen. Ganz besonders beliegt sind Ingenico iWL 25o WLAN und Bluetooth sowie Verifone VX680 WLAN; je nachdem welche Verbindung vorgezogen wird. Diese beiden Terminals bietet CashforLess zu einer unglaublich preisgünstigen Mietpauschale an. Diese Geräte finden wir auch in kleineren lokalen Ladengeschäften wieder. Überall dort, wo man keinen Platz für ein stationäres Terminal hat oder flexibel bleiben will, sind portable Terminals zu finden.

Haben Sie schon einmal versucht im Taxi mit Karte zu bezahlen? Wir haben festgestellt, auch viele Taxiunternehmer bieten die Bezahlung der Fahrt mit Karte an. Sicher, dies ist noch nicht bei allen Taxis der Fall, deshalb sollte man dies bei der Bestellung des Taxis gleich erwähnen. Taxis nutzen mobile Terminals wie das Ingenico iWL250 gprs oder das Verifone VX680 gprs. Damit hat sich diese Branche auf Touristen eingestellt, die in der Regel mit Karte bezahlen.

Paketdienste haben den Vorteil von Kartenzahlungen längst erkannt. Für die Auslieferer ist es sicherer, wenn sie wenig Bargeld mit sich tragen. Dies gilt auch für andere Lieferdienste, wie beispielsweise für die Lieferdienste von Pizzas, kompletten Menüs oder anderen Dingen. Für diesen Personenkreis ist, wie auch Taxifahrer, eines der bei CashforLess im Angebot erhältlichen mobilen Terminals.

Im Grunde sind EC-Terminals, idealerweise mit Zusatzvertrag für die Akzeptanz von Kreditkarten, für lokale Geschäfte, unabhängig von ihrer Größe, unverzichtbar, wenn sie ihre Kunden halten und neue Kunden hinzugewinnen wollen. Oft liegt es nicht am Angebot des Geschäfts, sondern daran, dass nur Bargeld akzeptiert wird.

Was die privaten Unternehmen können, können die Stadtverwaltungen auch. Ob Personalausweis, Reisepass oder Kirchenaustriff – alles kann mit Karte bezahlt werden. Meist nutzen Stadtverwaltungen portable Terminals, die keinen festen Standort brauchen und von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter direkt zum „Kunden“ transportiert werden können. Das ist praktisch und zugleich ein Service, der sich bezahlt macht. Für finstere Gesellen lohnt es nicht dort einzubrechen, wo weitgehendst mit Karte bezahlt wird – sie finden dort außer Belegen kaum Bargeld, also nichts, was sich lohnt mitzunehmen.

 

Vorteile der bargeldlosen Zahlung

Kartenzahlung ist genauso sicher wie die Bezahlung mit Bargeld – jedenfalls, wenn der Ladenbesitzer darauf achtet, dass Kunden mit Karte und ihrer PIN bezahlen. Sobald die PIN eingegeben ist, gibt die Bank das OK oder verweigert die Zahlung. In den meisten Fällen steht auf dem Terminal „Wird bezahlt“; dies bedeutet, der Geschäftsinhaber bekommt garantiert sein Geld.

Wer Kosten sparen will, der entscheidet sich für ELV-Zahlung; die nichts anderes ist, als ein Lastschriftverfahren. Der Kunde unterschreibt auf dem Beleg und gestattet so dem Unternehmer den Rechnungsbetrag von seinem Konto abzubuchen. Die Bank bucht ab, sofern ausreichend Deckung auf dem Konto vorhanden ist. Oft zahlt sich diese Risikobereitschaft aus; doch ab und an muss der Unternehmer die langwierige Suche nach dem Schuldner starten, um an sein Geld zu kommen. Die sichere Zahlungsweise ist die Zahlung mit Karte und Eingabe der PIN, nicht nur für den Unternehmer, auch für den Kunden.

Schauen wir uns mal in der Stadt um! Viele Betreiber von Parkhäusern, aber auch die Stadt, die Parkuhren ihr Eigen nennt, bieten die Bezahlung der Parkgebühren mit Karte an. Kartenzahlung wird in vielen Geschäften, Verwaltungen angeboten, aber auch Parkuhren akzeptieren mittlerweile die Zahlung mit Karte. Bei Parkautomaten sind spezielle Terminals installiert, wie auch bei Fahrkartenautomaten vom öffentlichen Nahverkehr und der Deutschen Bahn. Welche Terminals dort eingebaut wurden kann man nicht erkennen; doch es sind Terminals, welche dieselbe Funktion haben wie stationäre, portable und mobile Terminals auch – allerdings werden hier in der Regel nur Girocard und Geldkarten akzeptiert.

Bargeld bezahlen beim Arzt – EC Geräte für Ärzte

Noch sind es wenige Ärzte, die Zahlung mit Karte akzeptieren. Meist geben sie diese Aufgabe an andere Unternehmen weiter, welche die Rechnungen erstellen und für den Eingang der Zahlung sorgen.

Doch eine Reihe von Ärzten, die viele Privatpatienten haben, stellte sich um und akzeptiert Kartenzahlung. Auch in Arztpraxen kommt ein portables Terminal zum Einsatz, das im Regal oder in einer Schublade auf seinen Einsatz wartet.

Bargeld bezahlen, wo immer es geht

Die Mehrzahl der jungen Menschen hat nur wenig Bargeld im Geldbeutel. Dies liegt daran, dass immer mehr Handtaschen entwendet werden; die Aufklärungsrate ist so verschwindend gering, dass man sie gar nicht nennen will. Diese Menschen sind auf der sicheren Seite, denn wenn sie ihre persönliche PIN nicht mit der Karte im Geldbeutel aufbewahren, sondern sie im Kopf haben, hat der Dieb einen schlechten Fang gemacht.

Smartphones sind bei jungen Menschen in der Regel nicht in der Handtasche, sondern in der Jacken- oder Hosentasche. Dort ist die PIN sicher aufbewahrt, wenn man sie nicht im Kopf behalten kann. Beispielsweise als Telefonnummer, als Geburtsdatum, wenn es die Zahlenkombination erlaubt oder in einer anderen, für den Karteninhaber sinnvollen Kombination.

Es ist heute an der Tagesordnung, und nicht nur bei jungen Menschen, dass sie mit der Karte bezahlen. Kaufen sie in kleinen lokalen Geschäften ein, dann fragen sie sofort, ob man mit Karte bezahlen kann. Ist dies nicht der Fall, geht der Kunde in der Regel zur Konkurrenz.

Schon allein wegen einer optimalen Kundenbetreuung ist es sinnvoll, Kartenzahlung anzubieten. Die haben auch Bäckereien und Metzgereien zum großen Teil begriffen und akzeptieren die Bezahlung von Brot und Wurst mit der Karte an. In kleinen Geschäften gibt es üblicherweise nur eine Kasse; dort ist der Standort des Terminals, obwohl meist ausschließlich portable Terminals genutzt werden.

Fazit

Kunden erwarten einen optimalen Service; Unternehmer die Bezahlung der Einkäufe oder Dienstleistungen. Für beide Interessen ist die Akzeptanz von mindestens Giro- und Geldkarten notwendig. Besser ist es, wenn auch Kreditkarten akzeptiert werden; doch die meisten Kunden sind mit der Akzeptanz von ihrer Girocard zufrieden.

Viel Bargeld mit sich zu tragen ist heute gefährlich, besonderen wenn man in der Stadt wohnt, zu Veranstaltungen geht oder an Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten. So schnell wie die Handtasche weg ist kann man den entstandenen Schaden nicht ersetzen. Die Ausweispapiere, den Führerschein kann man neu beantragen und damit ersetzen; das Bargeld bleibt verloren; dies ersetzt niemand.

Was in vielen anderen Ländern schon lange zum Alltag gehört, kommt in Deutschland langsam aus dem Kindesalter heraus. Bargeld wird sicher nicht vollständig durch „Plastikgeld“ ersetzt, doch der Trend zeigt: Kartenzahlung wird auch für Senioren attraktiv.

 

Das Geschäft der Banken ist für viele Menschen nicht verständlich

Das Geschäft der Banken ist für viele Menschen nicht verständlich und doch wagen es zwei Unternehmen, eine Kreditkarte für Privatpersonen auf den Markt zu bringen. Apple und Goldman Sachs haben sich für diese Aufgabe gefunden; die Kreditkarte soll allerdings zuerst für die US-amerikanische Bevölkerung zugänglich sein, obwohl einige Experten sagen: Deutsche bräuchten eine solche Kreditkarte sehr viel dringender!

Apple Pay

Apple Pay will schon seit geraumer Zeit durchstarten, doch bisher steht dieser Bezahldienst noch in den Startlöchern. Damit hat Apple den Start verpasst und vielen anderen Unternehmen den Weg für einen solchen Bezahldienst frei gemacht. Bisher ist es jedoch nur PayPal gelungen, die Deutschen für seinen Bezahldienst zu gewinnen.

Wie das Wall Street Journal vor einigen Tagen berichtet hat, will sich Apple mit einer Kreditkarte nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland etablieren. Allerdings ist Apple nicht allein unterwegs, Goldman Sachs ist mit von der Partie, auch wenn sich das Unternehmen bisher noch nicht zu diesem Schritt äußern will.

Wenn die Kreditkarte von Apple und Goldman Sachs auf den deutschen Markt kommen sollte, würde diese den Banken, die hohe Kontenführungskosten verlangen, nicht nur Konkurrenz machen, sondern die Bankkunden aufrütteln und diese so zum Wechsel zu Apple animieren. Apple und Goldman Sachs können es sich finanziell leisten kostenlose Bankkonten anzubieten. Es gibt nur noch wenige Banken, die eine kostenlose Kontenführung im Angebot haben. Neben Online-Banken wie Comdirect bietet diesen Service im lokalen Bereich die TargoBank an.

Besonders für Menschen, die nur wenig Geld zur Verfügung haben, wäre eine Bank, wie sie Apple und Goldman Sachs planen, ein Geschenk.