Aufladbarer Chip auf der Kreditkarte

Auf jeder Zugangs- und Kreditkarte befindet sich ein Chip. Oft werden die Karten übereinander verstaut oder befinden sich ganz nah am Smartphone. Oft wird der Chip damit „behindert“ und Geld abheben oder den Zugang zu einem Gebäude haben wird erschwert, weil die Karte erst nach vielen Versuchen funktioniert.

Betroffen sind Geldkarten mit Kontaktlos-Funktion. Wenn diese Karten im Geldbeutel direkt oder auch nur nah beieinander aufbewahrt werden, geht so einiges schief, nicht immer, doch es kommt häufig genug vor. Zieht man die Karten aus der Geldbörse, hält sie unter das Lesegerät kann es passieren, dass man damit nicht zahlen kann. Es kann auch sein, dass Zahlungen auf die falsche Karte kommen oder sogar doppelt vom Konto abgebucht werden.

Experten

Deutsche Experten beruhigen die Verbraucher. Es sei nicht zu befürchten, dass an den Kassen der Supermärkte oder anderen Geschäften die Rechnungssummen doppelt abgebucht werden. Sobald der Leser am Terminal die Daten von zwei Karten erhält, kommt eine Fehlermeldung und das Terminal bricht den Vorgang ab. Der Kunde muss seine Karte nochmals präsentieren und erst wenn die korrekten Daten von einer Karte angezeigt werden, wird der Bezahlvorgang fortgesetzt.

Eine Wand aus Münzgeld schafft keine Abhilfe, sondern verstärkt den Effekt. Liegt die Chipkarte in einem Etui aus Metall, befindet sie sich bildlich in einem Käfig. Sie kann nicht mehr von außerhalb des Etuis angesprochen werden. Immer mehr Geldkarten haben die Möglichkeit zum Kontaktlos-Bezahlen. Die Karte wird dann nicht mehr in das Terminal gesteckt, sondern der Kunde hält sie darüber. Karten sollten nie übereinander gelegt werden, damit sie funktionsfähig bleiben.

 


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