Google Pay: Apple zieht nach

Nachdem es Google Pay, passend fĂŒr Android-Handys schon seit Juni 2018 gibt, zieht Apple nach. Seit Dezember 2018 hat Apple Pay auch Deutschland erreicht, nachdem es vor vier Jahren in den USA eingefĂŒhrt wurde. FĂŒr Unternehmen bedeutet dies, sie brauchen ein Terminal, das kontaktloses Bezahlen unterstĂŒtzt. Deutschland hat sich auf diese Zahlungsweise vorbereitet und mehr als 800.000 Terminals wurden bereits umgerĂŒstet.

Einkaufen mit Karte

Auch wenn viele Menschen in Deutschland immer noch ihre EinkĂ€ufe bar bezahlen, sind besonders junge Menschen auf dem Weg zur bargeldlosen Zahlungsweise. Es ist doch immer dasselbe: Man steht in der Schlange vor der Kasse und ein Kunde oder eine Kundin sucht nach den passenden MĂŒnzen, um diese dann gewissenhaft der Kassiererin vorzuzĂ€hlen. Das dauert viele Minuten, in denen meist neben der nĂ€chsten auch die ĂŒbernĂ€chste Bahn weg ist.

Bedeutend schneller ist das Bezahlen mit Giro- oder Kreditkarte; noch schneller geht es mit Google Pay und seit diesem Monat auch mit Apple Pay. Doch nicht alle Banken freuen sich ĂŒber Apple Pay, insbesondere die Spar- und Genossenschaftsbanken sind alles andere als erfreut darĂŒber. Diese Banken setzen auf ihre eigenen Bezahl-Apps, die allerdings nur auf Smartphones funktionieren, die mit dem Betriebssystem Android ausgestattet sind. Beide Banken haben derzeit nicht die Möglichkeit ĂŒber den NFC-Funkchip, der sich auf iPhones befindet, zugreifen zu können.

Apple Pay ist nicht neu; in den USA funktioniert dies seit etwa vier Jahren und in 31 LĂ€ndern funktioniert dies Systemebenfalls. Deutschland war in Europa nicht das erste Land fĂŒr Apple Pay; Spanien, Frankreich und die Schweiz bekamen den Dienst bereits frĂŒher.