Politik und Kartenzahlung

Da soll noch einer sagen, dass Kartenzahlung nichts mit Politik zu tun hat! Ein CafĂ© im belgischen Antwerpen zeigt, dass Kreditkarte und Politik miteinander verknĂŒpft sind. Es geht um US-amerikanische Kreditkarten, die das CafĂ© nicht mehr akzeptiert. Der Grund dafĂŒr ist die Zuwanderpolitik des neu gewĂ€hlten US-PrĂ€sidenten Donald Trump, gegen die das CafĂ© Zeezicht in Antworten protestiert. Die Betreiber des CafĂ©s gehen noch weiter. Auf der Speisekarte sind alle GetrĂ€nke aus den USA gestrichen und zwar solange, bis PrĂ€sident Trump seine Politik Ă€ndert.

Nicht mehr auf der MenĂŒkarte zu finden sind beispielsweise Coca-Cola und Chaudfontaine. Das Mineralwasser Chaudfontaine klingt zwar französisch, ist aber ein Produkt eines US-amerikanischen Konzerns. Chips und Zigaretten aus amerikanischer Produktion gibt es im CafĂ© Zeezicht ebenfalls nicht mehr. Der Betreiber des CafĂ©s ist der Meinung, dass ein Boykott von US-amerikanischen Produkten das einzige Mittel ist, das Donald Trump begreift. Im Zeezicht isst und trinkt man belgisch: Cola wie auch das Mineralwasser stellen heimische Firmen her. Das gilt auch Pommes und Ketchup.

Mit Kreditkarte im Café bezahlen

Zwar hat sich der US-PrĂ€sident weder positiv noch negativ ĂŒber Antwerpen, doch die Maßnahmen des CafĂ©s Zeezicht machen Schule. Andere Bars in Antwerpen wollen dem Boykott folgen. Auch die Kunden des CafĂ© sind mit den Maßnahmen, so drastisch sie auch erscheinen mögen, einverstanden. Das gilt auch fĂŒr die Kunden, die in der Regel mit US-amerikanischen Kreditkarten bezahlen.

Dennoch haben Kunden auch heute im Café Zeezicht die Möglichkeit ihre Bestellungen mit Kreditkarte oder girocard zu bezahlen, denn akzeptiert werden alle Karten, die nicht aus der Produktpalette US-amerikanischer Firmen gehören.

 

Neues Gesetz beeinflusst Kartenzahlung

Die bargeldlose Zahlung ist auf dem Vormarsch. Was in der Vergangenheit mit Scheck und ec-Karte bezahlt wurde, wird heute mit girocard, VISA, American Express und anderen Bank- und Kreditkarten bezahlt. Einige HĂ€ndler fordern von ihren Kunden eine GebĂŒhr, wenn sie mit Karte bezahlen – andere tun das nicht. Die Bundesregierung kommt den Forderungen der EU nach und setzt diese per Gesetz um. Den entsprechenden Gesetzesentwurf hat das Bundeskabinett bereits verabschiedet. Die Regeln der EU und des deutschen Gesetzes gelten innerhalb Europas, unabhĂ€ngig ob es sich um den Kauf im Onlineshop oder im lokalen GeschĂ€ft handelt.

Gleichzeitig soll das Gesetz dem Schutz bei Kartenzahlung oder Aktionen beim Online-Banking erhöhen. Wer also 2018 KĂ€ufe im Onlineshop mit Karte bezahlen will, muss sich erst „ausweisen“. Dies geschieht entweder mit Kartennummer, Kontonummer und der TAN. Diese Maßnahmen sollen zwar die Sicherheit erhöhen, mindern aber den Komfort, den Online-Banking bietet. Eine weitere Maßnahme ist die RĂŒckgabe von Lastschriften. Bisher musste der Kunde einen Grund angeben, warum er die Lastschrift zurĂŒckgehen lĂ€sst. Ab 2018 kann er die Lastschrift zurĂŒckgehen, ohne dass er einen Grund nennen muss.

SofortĂŒberweisung

Außerdem soll der Zahlungsverkehr innerhalb der EU fĂŒr sogenannte „Nicht-Banken“ weiter geöffnet werden. Dies bedeutet, der Kunde kann via Online-Shop eine Zahlung auslösen, etwa durch die bekannt SofortĂŒberweisung. Die Banken mĂŒssen in solchen FĂ€llen die Zahlung ausfĂŒhren.

Eine weitere Regelung besagt, dass Verbraucher fĂŒr nicht autorisierte Zahlungen nicht mehr bis zu einem Betrag von 150 Euro haften, sondern nur noch fĂŒr 50 Euro. Das Gesetz soll den Kunden schĂŒtzen – dabei verliert das Online-Banking an Komfort.

Terminals gĂŒnstig in Internet finden

 

Es gibt in Deutschland noch renommierte Restaurants, in denen es nicht möglich ist, mit Karte zu bezahlen. Kaum zu glauben, aber leider wahr. Deutschland ist immer noch in der modernen Art der bargeldlosen Zahlung angekommen. Und das, obwohl schon ein großer Teil der Verbraucher regelmĂ€ĂŸig seine EinkĂ€ufe mit girocard oder Kreditkarte bezahlt. Auch in vielen Restaurants ist bargeldlose Zahlung möglich; doch leider nicht in allen!

Dabei ist es fĂŒr Restaurantbesitzer so einfach Kartenzahlung zu akzeptieren. Die gĂŒnstigen Terminals von CASHforLESS kann sich jeder Wirt leisten. FĂŒr den Servicebereich, in welchem die Kunden ihre Rechnungen bezahlen, eignen sich mobile Terminals. Es reichen ein oder zwei Terminals, um die bargeldlose Bezahlung der Serviceleistungen der LokalitĂ€t zu gewĂ€hrleisten.

Ohne Bargeld leben

In Schweden machte Abba-Mastermind Björn Ulvaeus einen Selbstversuch. Er wollte ein ganzes Jahr nur mit bargeldloser Zahlweise, also mit Kreditkarten, Überweisungen, aber ohne einen Cent bares Geld leben. Sein Selbstversuch war ein voller Erfolg und, wie Björn Ulvaeus selbst sagte, total easy gewesen. Er hatte nur ein Problem: Die Einkaufswagen der SupermĂ€rkte akzeptieren nur Bargeld und keine Karten. In Schweden ist ein Leben mit fast keinem Bargeld (außer fĂŒr die Einkaufswagen) möglich – in Deutschland leider immer noch nicht. Selbst Berlin muss passen, wie ein Reporter berichtet. Aus seinem romantischen Abend mit einer schönen Frau wurde die Jagd nach Auto und Bank, damit er die Rechnung im Restaurant bezahlen konnte, denn Kreditkarte oder girocard konnten mangels Terminal nicht akzeptiert werden. Dabei ist die bargeldlose Zahlung nicht teuer. GĂŒnstige Terminals gibt es bei CASHforLESS und auch die BetrĂ€ge fĂŒr die Transaktionen sind nur Cent-BetrĂ€ge, die kaum der Rede wert sind.