Das 3DSecure Verfahren

Bisher war es notwendig, bei KĂ€ufen im Internet die dreistellige KartenprĂŒfnummer oder ein Passwort einzugeben. Viele Onlineshops vertrauen noch auf die KartenprĂŒfnummer, aber nicht mehr alle. Verschiedene Banken sind dazu ĂŒbergegangen, Ă€hnlich wie bei Überweisungen ĂŒber Online-Banking, einen mTAN zu vergeben. Dies funktioniert so, dass der Kunde beim Bezahlen zu dem Portal gefĂŒhrt wird, auf das er sein Passwort eingegeben hat. Sobald er das Portal betreten hat, erhĂ€lt er auf seinem mobilen EndgerĂ€t einen mTAN, den er anstelle des Passwortes eingibt. Dieser mTAN besteht aus Buchstaben und Zahlen. Das Verfahren nennt sich 3DSecure und wird aktuell von der Mehrzahl der Kreditinstitute angeboten.

mTAN

Im Grunde hat der mTAN dieselbe Funktion wie die KreditkartenprĂŒfnummer; er stellt damit sicher, die Karte befindet in Besitz des Kunden. FĂŒr Kreditkarteninhaber bedeutet dies, er erhĂ€lt, auch wenn die Karte unberechtigterweise entwendet wurde, die Übersendung der mTAN auf seinem mobilen EndgerĂ€t. Somit kann die Person, welche unberechtigterweise die Kreditkarte fĂŒr EinkĂ€ufe nutzen will, nicht bezahlen und die Karte ist wertlos.

HĂ€ndler

FĂŒr HĂ€ndler bedeutet dies, sie können sich sicher sein, dass der KĂ€ufer auch Inhaber der Kreditkarte ist und die Zahlung, die durch die mTAN vom Kunden bestĂ€tigt ist, auch erfolgt. Damit Kunden in lokalen GeschĂ€ften mit ec-Karte oder Kreditkarte bezahlen können, benötigen die Ladenbesitzer einen ec-Terminal. Dieses erhalten sie zu gĂŒnstigen Konditionen im Onlineshop von CashforLess, ĂŒber den sie einen Acquiring Zusatzvertrag abschließen können. Dieser Zusatzvertrag gestattet es, auch andere Karten als ec-Karte oder GiroCard zu akzeptieren.

Bargeldlos zahlen

Damit erreichen sie mehr Kunden, besonders die Menschen, die sich wĂ€hrend ihres Urlaubs im lokalen Bereich des GeschĂ€fts aufhalten. Touristen kommen nicht nur aus den verschiedensten BundeslĂ€ndern Deutschlands, sondern auch aus Übersee. In vielen anderen Staaten wie beispielsweise in den USA ist es nicht ĂŒblich, mit Bargeld zu bezahlen. Diese Touristen haben ĂŒblicherweise keine ec-Karte, sondern VISA oder American Express Kreditkarten. Mit dem Zusatzvertrag ist es dem Inhaber des GeschĂ€fts möglich, diese Karten ebenfalls zu akzeptieren und somit seinen Umsatz zu steigern.

Terminal

Es lohnt sich auf ein Terminal umzusteigen, das nicht nur die am deutschen Markt traditionellen Zahlverfahren unterstĂŒtzt, sondern aufgrund seiner LeistungsfĂ€higkeit Zahlverfahren im nationalen und internationalen Bereich ermöglicht. Entsprechende Terminals finden Unternehmer bei CashforLess in breiter Auswahl. Die einzelnen GerĂ€te sind umfassend beschrieben. Dennoch stellt sich fĂŒr einige Unternehmer die eine oder andere Frage, die eine Antwort verlangt. FĂŒr solche FĂ€lle und fĂŒr eine umfassende Beratung steht die Hotline des Onlineshops unter der auf der Webseite angegebenen Rufnummer zur VerfĂŒgung.

Zahlung mit PIN – ein sicheres Verfahren

Wer mit seiner Kreditkarte in verschiedenen GeschĂ€ften einkauft, muss in einem der LĂ€den bei Kartenzahlung seine PIN eingeben, in anderen GeschĂ€ften reicht seine Unterschrift völlig aus. Welche Vor- und Nachteile haben die Verfahren fĂŒr Kunden und Unternehmer?
Kreditkarten haben manchmal die Eigenschaft verloren zu gehen oder unrechtmĂ€ĂŸig entwendet zu werden. Der Nachteil einer Kreditkarte ist, dass auf ihrer RĂŒckseite die Unterschrift des EigentĂŒmers vorhanden ist. Diesen Nachteil machen sich die Personen zunutze, die Kreditkarten stehlen oder „kopieren“. Sie kaufen vergnĂŒgt in den LĂ€den mit der unrechtmĂ€ĂŸig angeeigneten Kreditkarte ein, die sich mit der Unterschrift begnĂŒgen. Eine Unterschrift, die ein Profi in wenigen Stunden originalgetreu nachgeahmt hat.

Kreditkarte

FĂŒr den Besitzer der Kreditkarte ist es daher sicherer, wenn GeschĂ€fte die Eingabe der PIN vom Kunden verlangen. Auch fĂŒr den Ladeninhaber ist die Zahlung mit PIN eine sichere Methode. Er erhĂ€lt, sobald das Terminal „Zahlung erfolgt“ anzeigt, mit Sicherheit sein Geld. Der HĂ€ndler hat eine Zahlungsgarantie.

Unterschrift

Bei einer Bezahlung mit Unterschrift und ohne PIN wird lediglich eine EinzugsermĂ€chtigung vom Kunden an den HĂ€ndler erzeugt, die ein ganz normales Lastschriftverfahren nach sich zieht. Eine Zahlungsgarantie hat der HĂ€ndler nicht. Der HĂ€ndler entgeht mit diesem Verfahren den Kosten fĂŒr das System, das ihn mit der Bank verbindet und die Zahlung garantiert oder ablehnt, geht dafĂŒr aber ein hohes Risiko ein. Es kann sein, das Konto des Karteninhabers weist keinerlei Deckung auf; der HĂ€ndler hat unter UmstĂ€nden einen Zahlungsausfall. Es sei denn, er kann den Karteninhaber ausmachen und ihm eine Mahnung oder ein entsprechendes Schreiben zukommen lassen.

Karteninhaber

Auch wenn er den Karteninhaber ausfindig macht, ist nicht gesagt, dass dieser auch in seinem Laden eingekauft hat. Die Karte kann ihm entwendet worden sein und ein Dritter hat in betrĂŒgerischer Absicht mit der gestohlenen Karte eingekauft. Hat der Karteninhaber den Verlust der Karte seiner Bank nach Kenntnisnahme mitgeteilt und die Karte sperren lassen, hat der HĂ€ndler kaum eine Chance, an sein Geld zu kommen.

ELV

Die wenigen Cent, die fĂŒr die Systemkosten anfallen und eine Zahlung garantieren, waren vielen GeschĂ€ftsinhabern zu viel. Sie nutzen das elektronische Lastschriftverfahren (ELV), das sich in vielen FĂ€llen bezahlt macht. Doch wenn eine Person mit einer gestohlenen und vom Karteninhaber gesperrten Karte einkaufen geht, bleibt es nicht bei kleinen BetrĂ€gen. Sie kaufen in der Regel richtig ein und der Betrag, den der HĂ€ndler ebenso wenig erhĂ€lt wie die mit der gesperrten Karte gekauften Waren, beinhaltet meist eine grĂ¶ĂŸere Summe.

Die PayCash App

Der Markt fĂŒr Anbieter, die ein mobiles Bezahlsystem im Angebot haben, steigt stetig. So gibt es hier auch das Unternehmen PayCash, was sich in diesem Bereich vor allem auf die LĂ€nder Luxemburg und Deutschland spezialisiert hat. Anders als die Telekom, Vodofone und Co setzen sie bei ihrer PayCash App fĂŒr das mobile Bezahlen jedoch nicht auf NFC, sondern auf den QR Code. Neben dieser App gibt es jedoch noch einige andere Anbieter. Der Discounter Rewe, welcher seinen Kunden seit diesem Jahr ebenfalls ĂŒberall in Deutschland das mobile Bezahlen per QR Code anbietet, setzt hier auf die Yapital App. Das Unternehmen, welches diese App im Angebot hat, gehört zur deutschen OTTO Gruppe. Die Installation ist recht einfach. Man lĂ€dt sich die jeweilige App runter und erhĂ€lt nach der Installation ein Konto, welches man so einfach wie bei NFC per Prepaid jederzeit aufladen kann.

QR Code

Neben einer recht einfachen Installation der Apps, ist auch das Bezahlen mit dem QR Code keine große Sache. Wer an einer Supermarkt Kasse seinen Einkauf per QR Code bezahlen möchte, braucht nur mit Hilfe seines Smartphone den QR-Code eines Lebensmittels scannen. Dieser wird ihm dann auf dem Display angezeigt und gleichzeitig stattet die App damit auch den eigentlichen Vorgang zum Bezahlen. Hat der Supermarkt, die Tankstelle oder auch der Bahnhof ein entsprechendes LesegerĂ€t, wird dieser Code durch ein sogenanntes Token System an das EndgerĂ€t weitergeleitet und der Betrag wird dann einfach vom QR Programm auf dem Handy abgebucht.

NFC Verfahren

Dadurch das wĂ€hrend des gesamten Vorgangs der dafĂŒr benötige Token Code durch einen Zufallsgenerator vom Programm ausgewĂ€hlt wird, werden im Gegensatz zum NFC Verfahren beim QR Code keine vertraulichen Daten ĂŒber den Kunden an Dritte weitergegeben. Das so komplett kontaktlose Bezahlen stellt damit einen sicheren Datenschutz dar. DarĂŒber hinaus können diese QR Programme von wirklich jedem Unternehmen, egal ob kleiner Laden oder großer Flughafen ganz einfach installiert werden, sodass hier auch der flĂ€chendeckende Ausbau viel schneller vorangeht, als beim NFC Verfahren. DarĂŒber hinaus hat die PayCash App noch ein Spezial in Form von Loayalty Programmen. Mit diesen ist es fĂŒr Unternehmen, welche die QR Code Variante zum bargeldlosen Bezahlen fĂŒr ihre Kunden anbieten, zudem möglich noch weitere Bonusleistungen von anderem Kooperationspartner anzubieten.

Bezahlen mit ec-Karte und Kreditkarte

Auch wenn Kreditkarten heute zu den beliebtesten Zahlungsmitteln gehört, stehen oft Personen mit VISA Card, Master Card oder American Express Karte staunend an der Kasse. Sie können mit ihrer Kreditkarte nicht bezahlen, weil das GeschĂ€ft nur ec-Karten annimmt. Das liegt daran, dass ein Termin nur bestimmte Zahlarten unterstĂŒtzt. In der Regel ist dies die Bezahlung mit der gĂ€ngigen ec-Karte. Einige GeschĂ€fte haben per Zusatzvertrag die die Zahlarten erweitert und nehmen auch die gĂ€ngigen Kreditkarten wie VISA, MasterCard, American Express und Maestro an. Doch ein großer Teil der lokalen LadengeschĂ€fte hat seinen Vertrag mit dem Vermieter des ec-Terminals auf einige wenige Karten wie Geldkarte, ec-Karte oder GiroCard beschrĂ€nkt.

Sicherheit

Die Bezahlung von EinkĂ€ufen hat sich verĂ€ndert und wird sich weiter verĂ€ndern. Sicher nehmen immer mehr Verbraucher die Sicherheit einer Kreditkarte oder ec-Karte in Anspruch. Sicherheit deswegen, weil bei Verlust durch Diebstahl die Karte gesperrt wird. Damit sind mit der verlorenen Karte keine KĂ€ufe oder Geldabhebungen möglich. Der Kunde erhĂ€lt eine neue Karte mit neuer Nummer und PIN. Bei Bargeld ist dies nicht der Fall und nur wenige sind bereit, gefundene GeldbetrĂ€ge zur Polizei zu bringen. Bei Bargeld ist die IdentitĂ€t des rechtlichen EigentĂŒmers nicht ersichtlich – bei Kreditkarten und ec-Karten kann der EigentĂŒmer anhand der Daten ermittelt werden.

PIN

Weltweit ist es möglich, mit der Kreditkarte einzukaufen und Bargeld an den Geldautomaten abzuheben. Notwendig ist dazu die PIN, die der EigentĂŒmer eingeben muss. Auch ohne PIN kann man die Kredit- oder ec-Karte nutzen, wenn das GeschĂ€ft nur die Unterschrift des Karteninhabers verlangt. Zu erwĂ€hnen ist, dass die Zahlung mit PIN nicht nur fĂŒr den GeschĂ€ftsinhaber die sicherere Methode ist, sondern auch fĂŒr den KarteneigentĂŒmer. Bei einer Zahlung mit Unterschrift kann jeder, der die Karte unrechtmĂ€ĂŸig entwendet hat, einkaufen. FĂŒr solche Leute ist es kein Problem, die Unterschrift auf der Karte nachzuahmen und, unter uns, so genau schauen die Kassiererinnen und Kassierer die Unterschrift nicht an.

Kartenzahlung

Warum es verschiedenen Arten der Kartenzahlung gibt, liegt am LesegerÀt und dem Sicherheitsbegehren des GeschÀftsinhabers. Bezahlt der Kunde seine Ware mit Kreditkarte und gibt den PIN ein, hat der GeschÀftsinhaber eine Garantie, dass die Zahlung erfolgt.
Beim Verfahren, Bezahlung mit Karte und Unterschrift, ohne PIN sieht die Sache anders aus. Der HĂ€ndler hat in diesem Fall keine Zahlungsgarantie, er kann nicht prĂŒfen, ob das Konto ĂŒber den zu zahlenden Betrag Deckung aufweist oder nicht. Dieses Verfahren ist vor einigen Jahren ausgelaufen, doch ist es immer noch möglich, mit Kreditkarte und Unterschrift zu bezahlen

Die BASE Wallet App von Telefonica

Wer Kunde bei Telefonica ist, der kann sich fĂŒr das mobile Bezahlen die BASE-Wallet-App herunter laden. Als virtuelle Kreditkarte steht hier dann eine Walletcard Prepaid Maestro Card zur VerfĂŒgung, die wie der Name es schon sagt, via Prepaid vom Girokonto mit neuem Guthaben versorgt werden kann. Anders als bei den andere Anbietern ist der Karten Service umsonst. Wer jedoch Besitzer eines aufklebbaren NFC-Chips ist, der muss sich nach dem ersten Jahr Nutzung, auf eine JahresgebĂŒhr von 25 Euro einstellen.

Der QR-Code als mobiles Bezahlsystem

Beim mobilen Bezahlen setzen recht viele Anbieter auf den modernen Service des NFC. Es gibt aber noch eine andere Variante, um mobil mit dem Handy zu bezahlen – der QR Code. Bisher kennen die meisten einen solchen QR Code auf vielen Lebensmittelverpackungen. HĂ€lt man sein Handy gehen diese Code, kann man zahlreiche Zusatzinformationen ĂŒber das Produkt erfahren. Kaum einer weiß jedoch, dass dieser Strich- und Zahlencode auch durchaus ein Konkurrent zum NFC werden kann, wenn es um das bargeldlose Bezahlen via Handy geht.