EC GerĂ€te fĂŒr Friseure, Pizza Services, Ärzte & mehr

Es ist nun einmal der Lauf der Zeit: Dinge Ă€ndern sich! Mit jeder VerĂ€nderung kommen BefĂŒrworter und Kritiker auf den Plan; das ist auch mit Bargeld und dem sogenannten „Plastikgeld“ der Fall. Damit Kunden mit Karte bezahlen können brauchen HĂ€ndler ein Terminal.

StationĂ€re Terminals sind mit einem Kabel mit Internet- oder Telefonanschluss verbunden. Diese Terminals brauchen einen festen Standort. Anders sieht es mit portablen Terminals aus; diese arbeiten ĂŒber WLAN oder Bluetooth; im Umkreis der Basisstation können diese Terminals eingesetzt werden. Sie funktionieren etwa wie ein kabelloses Telefon; die Basis hat ihren festen Standort; das Telefon kann man in ein anderes Zimmer nehmen. Um einiges flexibler sind mobile Terminals, die ĂŒber GPRS bzw. Mobilfunk arbeiten. Diese GerĂ€te sind nicht an einen festen Telefon- oder Internetanschluss gebunden; sie funktionieren wie ein Smartphone.

Die Bezahlung von EinkĂ€ufen und Dienstleistungen mit Giro- oder Kreditkarte gehört hauptsĂ€chlich fĂŒr junge und jung gebliebene Menschen zum Alltag. Meist ist es die Ă€ltere Generation, die ohne Bargeld, sprich Scheine und MĂŒnzen nicht auskommt. Lokale LadengeschĂ€fte kommen ohne EC-Terminal nicht aus; große SupermĂ€rkte akzeptieren zum großen Teil neben Girocard auch reine Kreditkarten wie Visa, American Express und andere.

Zahlung mit Karte ist heute ĂŒblich

Wer heute zum Friseur geht wird an der Kasse automatisch gefragt: Zahlen Sie bar oder mit Karte? FĂŒr Friseursalons eignen sich stationĂ€re und portable Terminals gleichermaßen, wobei sich eine Reihe Friseursalons fĂŒr portable Terminals entscheiden, weil sie damit flexibler arbeiten können. EinzelhĂ€ndler und SupermĂ€rkte hingegen ziehen stationĂ€re Terminals vor, weil sie damit auch gleich den Kassenschnitt haben.

Eines der Unternehmen, die sehr frĂŒh die Zahlung mit Karte angeboten hat, ist die Post. Dies mag daran liegen, dass die Postbank in grĂ¶ĂŸeren Postfilialen kleine Außenstellen hat, doch belegt ist diese Annahme nicht. Sind wir in einer der Postfilialen und wollen mit Karte bezahlen, dann holt der Mitarbeiter ein portables Terminal und wir können bequem mit der Karte zahlen.

Auch Tankstellen haben kurz nachdem der Trend zur Kartenzahlung erkennbar war, die Zahlung mit Karte angeboten. In der Regel werden bei Tankstellen nicht nur Giro- und Geldkarten akzeptiert, sondern auch reine Kreditkarten wie Visa, American Express, MaestroCard und andere. Die AufzĂ€hlung der einzelnen Kreditkarte ist so umfangreich – sie wĂŒrde den Rahmen sprengen.

Im Bereich Gastronomie finden wir ĂŒblicherweise portable Terminals. Diese gestalten den vorhandenen Service noch hochwertiger. Warum ist das so? Weil Kellnerinnen und Kellner mit dem Terminal zum Tisch des Gastes gehen können, damit der Gast bequem am Tisch sitzen bleiben und mit Karte seine Rechnung bezahlen kann. Nicht nur große Restaurants und Hotels bieten die bargeldlose Bezahlung an, auch kleine Bistros, CafĂ©s und GaststĂ€tten haben die Vorteile der Kartenzahlung lĂ€ngst erkannt.

Einige Kosmetikstudios, Fotostudios und Dienstleister, die beispielsweise medizinische Fußpflege anbieten konnten sich noch nicht zu einem Terminal durchringen. Sie scheuen die TransaktionsgebĂŒhren; die nun wirklich nicht hoch sind. Wer spart was das Zeug hĂ€lt ist letzten Endes der Verlierer, denn auch fĂŒr diese Dienstleistungen und KĂ€ufe wollen immer mehr Kunden mit Giro- oder Kreditkarte bezahlen.

Wer mit Kreditkarte bezahlt kauft meist mehr ein; diese Tatsache hat viele kleine Foto- und Kosmetikstudios dazu gebracht, sich ein portables Terminal anzuschaffen. Ganz besonders beliegt sind Ingenico iWL 25o WLAN und Bluetooth sowie Verifone VX680 WLAN; je nachdem welche Verbindung vorgezogen wird. Diese beiden Terminals bietet CashforLess zu einer unglaublich preisgĂŒnstigen Mietpauschale an. Diese GerĂ€te finden wir auch in kleineren lokalen LadengeschĂ€ften wieder. Überall dort, wo man keinen Platz fĂŒr ein stationĂ€res Terminal hat oder flexibel bleiben will, sind portable Terminals zu finden.

Haben Sie schon einmal versucht im Taxi mit Karte zu bezahlen? Wir haben festgestellt, auch viele Taxiunternehmer bieten die Bezahlung der Fahrt mit Karte an. Sicher, dies ist noch nicht bei allen Taxis der Fall, deshalb sollte man dies bei der Bestellung des Taxis gleich erwÀhnen. Taxis nutzen mobile Terminals wie das Ingenico iWL250 gprs oder das Verifone VX680 gprs. Damit hat sich diese Branche auf Touristen eingestellt, die in der Regel mit Karte bezahlen.

Paketdienste haben den Vorteil von Kartenzahlungen lĂ€ngst erkannt. FĂŒr die Auslieferer ist es sicherer, wenn sie wenig Bargeld mit sich tragen. Dies gilt auch fĂŒr andere Lieferdienste, wie beispielsweise fĂŒr die Lieferdienste von Pizzas, kompletten MenĂŒs oder anderen Dingen. FĂŒr diesen Personenkreis ist, wie auch Taxifahrer, eines der bei CashforLess im Angebot erhĂ€ltlichen mobilen Terminals.

Im Grunde sind EC-Terminals, idealerweise mit Zusatzvertrag fĂŒr die Akzeptanz von Kreditkarten, fĂŒr lokale GeschĂ€fte, unabhĂ€ngig von ihrer GrĂ¶ĂŸe, unverzichtbar, wenn sie ihre Kunden halten und neue Kunden hinzugewinnen wollen. Oft liegt es nicht am Angebot des GeschĂ€fts, sondern daran, dass nur Bargeld akzeptiert wird.

Was die privaten Unternehmen können, können die Stadtverwaltungen auch. Ob Personalausweis, Reisepass oder Kirchenaustriff – alles kann mit Karte bezahlt werden. Meist nutzen Stadtverwaltungen portable Terminals, die keinen festen Standort brauchen und von jeder Mitarbeiterin und jedem Mitarbeiter direkt zum „Kunden“ transportiert werden können. Das ist praktisch und zugleich ein Service, der sich bezahlt macht. FĂŒr finstere Gesellen lohnt es nicht dort einzubrechen, wo weitgehendst mit Karte bezahlt wird – sie finden dort außer Belegen kaum Bargeld, also nichts, was sich lohnt mitzunehmen.

 

Vorteile der bargeldlosen Zahlung

Kartenzahlung ist genauso sicher wie die Bezahlung mit Bargeld – jedenfalls, wenn der Ladenbesitzer darauf achtet, dass Kunden mit Karte und ihrer PIN bezahlen. Sobald die PIN eingegeben ist, gibt die Bank das OK oder verweigert die Zahlung. In den meisten FĂ€llen steht auf dem Terminal „Wird bezahlt“; dies bedeutet, der GeschĂ€ftsinhaber bekommt garantiert sein Geld.

Wer Kosten sparen will, der entscheidet sich fĂŒr ELV-Zahlung; die nichts anderes ist, als ein Lastschriftverfahren. Der Kunde unterschreibt auf dem Beleg und gestattet so dem Unternehmer den Rechnungsbetrag von seinem Konto abzubuchen. Die Bank bucht ab, sofern ausreichend Deckung auf dem Konto vorhanden ist. Oft zahlt sich diese Risikobereitschaft aus; doch ab und an muss der Unternehmer die langwierige Suche nach dem Schuldner starten, um an sein Geld zu kommen. Die sichere Zahlungsweise ist die Zahlung mit Karte und Eingabe der PIN, nicht nur fĂŒr den Unternehmer, auch fĂŒr den Kunden.

Schauen wir uns mal in der Stadt um! Viele Betreiber von ParkhĂ€usern, aber auch die Stadt, die Parkuhren ihr Eigen nennt, bieten die Bezahlung der ParkgebĂŒhren mit Karte an. Kartenzahlung wird in vielen GeschĂ€ften, Verwaltungen angeboten, aber auch Parkuhren akzeptieren mittlerweile die Zahlung mit Karte. Bei Parkautomaten sind spezielle Terminals installiert, wie auch bei Fahrkartenautomaten vom öffentlichen Nahverkehr und der Deutschen Bahn. Welche Terminals dort eingebaut wurden kann man nicht erkennen; doch es sind Terminals, welche dieselbe Funktion haben wie stationĂ€re, portable und mobile Terminals auch – allerdings werden hier in der Regel nur Girocard und Geldkarten akzeptiert.

Bargeld bezahlen beim Arzt – EC GerĂ€te fĂŒr Ärzte

Noch sind es wenige Ärzte, die Zahlung mit Karte akzeptieren. Meist geben sie diese Aufgabe an andere Unternehmen weiter, welche die Rechnungen erstellen und fĂŒr den Eingang der Zahlung sorgen.

Doch eine Reihe von Ärzten, die viele Privatpatienten haben, stellte sich um und akzeptiert Kartenzahlung. Auch in Arztpraxen kommt ein portables Terminal zum Einsatz, das im Regal oder in einer Schublade auf seinen Einsatz wartet.

Bargeld bezahlen, wo immer es geht

Die Mehrzahl der jungen Menschen hat nur wenig Bargeld im Geldbeutel. Dies liegt daran, dass immer mehr Handtaschen entwendet werden; die AufklÀrungsrate ist so verschwindend gering, dass man sie gar nicht nennen will. Diese Menschen sind auf der sicheren Seite, denn wenn sie ihre persönliche PIN nicht mit der Karte im Geldbeutel aufbewahren, sondern sie im Kopf haben, hat der Dieb einen schlechten Fang gemacht.

Smartphones sind bei jungen Menschen in der Regel nicht in der Handtasche, sondern in der Jacken- oder Hosentasche. Dort ist die PIN sicher aufbewahrt, wenn man sie nicht im Kopf behalten kann. Beispielsweise als Telefonnummer, als Geburtsdatum, wenn es die Zahlenkombination erlaubt oder in einer anderen, fĂŒr den Karteninhaber sinnvollen Kombination.

Es ist heute an der Tagesordnung, und nicht nur bei jungen Menschen, dass sie mit der Karte bezahlen. Kaufen sie in kleinen lokalen GeschÀften ein, dann fragen sie sofort, ob man mit Karte bezahlen kann. Ist dies nicht der Fall, geht der Kunde in der Regel zur Konkurrenz.

Schon allein wegen einer optimalen Kundenbetreuung ist es sinnvoll, Kartenzahlung anzubieten. Die haben auch BĂ€ckereien und Metzgereien zum großen Teil begriffen und akzeptieren die Bezahlung von Brot und Wurst mit der Karte an. In kleinen GeschĂ€ften gibt es ĂŒblicherweise nur eine Kasse; dort ist der Standort des Terminals, obwohl meist ausschließlich portable Terminals genutzt werden.

Fazit

Kunden erwarten einen optimalen Service; Unternehmer die Bezahlung der EinkĂ€ufe oder Dienstleistungen. FĂŒr beide Interessen ist die Akzeptanz von mindestens Giro- und Geldkarten notwendig. Besser ist es, wenn auch Kreditkarten akzeptiert werden; doch die meisten Kunden sind mit der Akzeptanz von ihrer Girocard zufrieden.

Viel Bargeld mit sich zu tragen ist heute gefĂ€hrlich, besonderen wenn man in der Stadt wohnt, zu Veranstaltungen geht oder an Orte, an denen sich viele Menschen aufhalten. So schnell wie die Handtasche weg ist kann man den entstandenen Schaden nicht ersetzen. Die Ausweispapiere, den FĂŒhrerschein kann man neu beantragen und damit ersetzen; das Bargeld bleibt verloren; dies ersetzt niemand.

Was in vielen anderen LĂ€ndern schon lange zum Alltag gehört, kommt in Deutschland langsam aus dem Kindesalter heraus. Bargeld wird sicher nicht vollstĂ€ndig durch „Plastikgeld“ ersetzt, doch der Trend zeigt: Kartenzahlung wird auch fĂŒr Senioren attraktiv.

 

Das GeschĂ€ft der Banken ist fĂŒr viele Menschen nicht verstĂ€ndlich

Das GeschĂ€ft der Banken ist fĂŒr viele Menschen nicht verstĂ€ndlich und doch wagen es zwei Unternehmen, eine Kreditkarte fĂŒr Privatpersonen auf den Markt zu bringen. Apple und Goldman Sachs haben sich fĂŒr diese Aufgabe gefunden; die Kreditkarte soll allerdings zuerst fĂŒr die US-amerikanische Bevölkerung zugĂ€nglich sein, obwohl einige Experten sagen: Deutsche brĂ€uchten eine solche Kreditkarte sehr viel dringender!

Apple Pay

Apple Pay will schon seit geraumer Zeit durchstarten, doch bisher steht dieser Bezahldienst noch in den Startlöchern. Damit hat Apple den Start verpasst und vielen anderen Unternehmen den Weg fĂŒr einen solchen Bezahldienst frei gemacht. Bisher ist es jedoch nur PayPal gelungen, die Deutschen fĂŒr seinen Bezahldienst zu gewinnen.

Wie das Wall Street Journal vor einigen Tagen berichtet hat, will sich Apple mit einer Kreditkarte nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland etablieren. Allerdings ist Apple nicht allein unterwegs, Goldman Sachs ist mit von der Partie, auch wenn sich das Unternehmen bisher noch nicht zu diesem Schritt Ă€ußern will.

Wenn die Kreditkarte von Apple und Goldman Sachs auf den deutschen Markt kommen sollte, wĂŒrde diese den Banken, die hohe KontenfĂŒhrungskosten verlangen, nicht nur Konkurrenz machen, sondern die Bankkunden aufrĂŒtteln und diese so zum Wechsel zu Apple animieren. Apple und Goldman Sachs können es sich finanziell leisten kostenlose Bankkonten anzubieten. Es gibt nur noch wenige Banken, die eine kostenlose KontenfĂŒhrung im Angebot haben. Neben Online-Banken wie Comdirect bietet diesen Service im lokalen Bereich die TargoBank an.

Besonders fĂŒr Menschen, die nur wenig Geld zur VerfĂŒgung haben, wĂ€re eine Bank, wie sie Apple und Goldman Sachs planen, ein Geschenk.

 

Der Begriff NFC ist derzeit sehr aktuell

Der Begriff NFC ist derzeit sehr aktuell; doch was das bedeutet, wissen nur wenige. NFC – ausgeschrieben Near Field Communication – bedeutet nichts anderes als kontaktloses Bezahlen. Dies soll den Bezahlvorgang an den Kassen beschleunigen und fĂŒr Kassiererin und Kunden erleichtern. Banken haben bereits viele Kredit- und Girokarten damit ausgestattet.

Jeder kennt die langen Schlangen an den Kassen der SupermĂ€rkte, besonders zu den Stoßzeiten

BerufstÀtige wollen noch schnell ihre EinkÀufe erledigen, doch Senioren, die eigentlich zu anderen Zeiten einkaufen gehen könnten, sind bereits im Laden und stehen an den Kassen an. Es geht dabei nicht nur um das Anstehen in der Warteschlange, sondern vielmehr darum, dass an der Kasse die Cents gesucht werden. Die Suche nach Kleingeld nimmt eine Menge Zeit in Anspruch; da ist es eine Erlösung, wenn ein Kunde einfach kurz seine Karte an das Terminal hÀlt und weitergeht.

Viele Verbraucher bezahlen ihre EinkĂ€ufe mit Giro- oder Kreditkarte, meist mit der Eingabe der persönlichen PIN. Wer seine PIN im Kopf hat, der bezahlt fast so schnell wie die Kunden, die ĂŒber NFC bezahlen. Karten, die bereits mit NFC aktiviert sind, können bis zu einem Warenwert von 25 Euro bezahlen; mit der Visakarte bis zu 50 Euro.

Es kann jedoch auch vorkommen, dass bereits bei einer Summe unter 25 Euro die PIN abgefragt wird. Karteninhaber, die mit Karte ihre EinkÀufe bezahlen wollen, die PIN aber nicht auswendig wissen, sollten diese bevor sie an die Kasse gehen, nochmals anschauen, damit die Bezahlung reibungslos und schnell verlÀuft. In keinem Fall ist die PIN bei der Giro- oder Kreditkarte aufzubewahren.

Bargeld hat in Deutschland immer noch einen sehr hohen Stellenwert

In anderen LĂ€ndern ist dies ganz anders, beispielsweis in den USA und Australien. WĂ€hrend bei uns auch hohe Rechnungen liebend gerne mit Bargeld beglichen werden, dĂŒrfen australische Verbraucher nur noch Rechnungen bis 10.000 australische Dollar in bar bezahlen. Dieser Betrag entspricht etwa 6.300 Euro. FĂŒr die australische Regierung ist dies eine Maßnahme gegen Steuerhinterziehung und GeldwĂ€sche. Woher Bargeld kommt, kann ĂŒblicherweise nicht wirklich nachvollzogen werden; jedenfalls dann nicht, wenn der Kontoinhaber keiner BeschĂ€ftigung nachgeht. Bei Kartenzahlung, Scheckzahlung oder Überweisung ist dies anders; diese Zahlungen gehen vom Bankkonto ab, bei Kartenzahlung wird die Rechnung vom Bankkonto des Karteninhabers abgebucht.

Es gibt in der EU nur noch acht LĂ€nder, in denen man auch hohe Rechnungen mit Bargeld begleichen kann. Diese LĂ€nder sind Österreich, Slowenien, Luxemburg, Litauen, Island, Malta, Zypern, Lettland. In Deutschland gibt es zwar kein Verbot, auch fĂŒr Rechnungen ĂŒber 10.000 Euro in bar zu bezahlen; doch es gibt EinschrĂ€nkungen. HĂ€ndler, die solche Zahlungen akzeptieren mĂŒssen sich den Ausweisweis des Kunden vorlegen lassen und die Daten dokumentieren. Dazu reicht es aus, dass der HĂ€ndler den Ausweis kopiert.

Barzahlung fĂŒr den Kauf von Immobilien ist in Belgien allerdings grundsĂ€tzlich verboten

In Italien beispielsweise liegt die Obergrenze unterhalb von 3.000 Euro (2.999,99 Euro), in Spanien fĂŒr OrtsansĂ€ssige bei 2.500 Euro; fĂŒr die Personen, die nicht in Spanien leben, bei 15.000 Euro. Griechenland ist sehr streng; hier liegt die Obergrenze bei 500 Euro, wĂ€hrend in Belgien die Obergrenze um einen Cent höher ist als in Italien; sie liegt bei 3.000 Euro. Barzahlung fĂŒr den Kauf von Immobilien ist in Belgien allerdings grundsĂ€tzlich verboten.

Kreditkarten eignen sich nicht zum Sparen

Auch wenn der Trend eine ganz andere Richtung einschlĂ€gt – die Deutschen hĂ€ngen am Bargeld. DafĂŒr gibt es viele GrĂŒnde; Kreditkarten eignen sich nicht zum Sparen, sondern nur zum Geldausgeben. Bargeld im Haus ist fĂŒr viele Menschen noch das GefĂŒhl fĂŒr Sicherheit.

Doch nicht alle Menschen denken so; geht man vom WeihnachtsgeschĂ€ft 2017 aus, so bezahlten mehr Menschen ihre EinkĂ€ufe mit Giro-, Geld- oder Kreditkarte. Sogar kleine BetrĂ€ge wickelten viele Menschen mit Kreditkarte ab. Dennoch nimmt nach Beobachtungen der Schweizer Bank fĂŒr Internationalen Zahlungsausgleich mit Sitz in Basel der Umlauf an Bargeld zu. Zur gleichen Zeit geschieht dies auch mit dem Einsatz von sogenanntem Plastikgeld.

Die deutsche Bundesbank schließt sich diesem Ergebnis an. Die ausgegebenen Banknoten stiegen von 348 auf 635 Millionen Euro im Zeitraum von 2009 – 2017 an. Von dieser riesigen Summe fließt ein Teil in LĂ€nder, die nicht der Euro-Zone angehören. In Deutschland selbst stieg die Nachfrage nach Bargeld um etwa 20 %. Gefragt waren allerdings hauptsĂ€chlich große Geldscheine; also Bargeld, das man nicht im Supermarkt ausgibt.

Ab 10.000 Euro nur mit Personalausweis

Allerdings muss bei Zahlungen ab 10.000 Euro der Personalausweis oder Reisepass vorgelegt werden. Mit dieser Maßnahme soll der GeldwĂ€sche Einhalt geboten werden. Auch dient diese Maßnahme generell der BekĂ€mpfung von Finanzierungen fĂŒr Terroristen, wobei alle BĂŒrger, die Bargeld besitzen, generell VerdĂ€chtige sind.

In der EU wird bereits ĂŒber ein generelles Verbot diskutiert, das GeschĂ€fte mit Bargeld ab 5.000 Euro verbietet. Dies hat nichts mit der KriminalitĂ€t zu tun; diese stieg bei Weitem nicht in dem Maße an wie der Umlauf von Bargeld.

NFC-fÀhige Smartphones: zur mobilen Zahlung notwendig?

In Deutschland hat sich die Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte noch nicht etabliert, doch immer mehr Menschen nutzen diese Zahlungsart. Kaum dass dies der Fall ist, kommt schon ein neuer Service: die mobiles Zahlung. Dazu wird ein NFC-fÀhiges Smartphone benötigt; ein Smartphone hat bereits die Mehrzahl der in Deutschland ansÀssigen Menschen, doch ob dies NFC-fÀhig ist, das wissen nur wenige Nutzer.

Noch weniger Nutzer wissen, dass auch ihre Giro- und Kreditkarten fĂŒr die kontaktlose Zahlweise geeignet sind. Ob sich die Karten fĂŒr die neue Zahlungsweise eignen ist durch einen Mikrochip und einer nicht sichtbaren Funkantenne ausgestattet. Sofern die Karte das Symbol, das „Funkwellen“ zeigt hat, ist diese Karte fĂŒr die kontaktlose Zahlweise geeignet. Auch Karten, auf denen paypass steht, können fĂŒr die kontaktlose Zahlweise verwendet werden.

Banken haben umgestellt auf NFC

Viele Banken haben bereits auf NFC umgestellt oder stellen gerade darauf um. In erster Linie bedeutet kontaktloses Bezahlen, dass die Giro- oder Kreditkarte nicht mehr in das Terminal eingesteckt wird, sondern vor das LesegerĂ€t gehalten wird. Im Gegensatz dazu wird kontaktloses Bezahlen in der Regel mit mobilem Bezahlen „in einen Topf geworfen; doch mobiles fĂŒr mobiles Bezahlen braucht man ein internetfĂ€higes EndgerĂ€t wie Smartphone oder Tablet.

In der Regel funktioniert die kontaktlose Zahlweise bis zu einem Betrag von 25 Euro. Bei höheren BetrÀgen wird die Eingabe der PIN gefordert. Nimmt das Unternehmen am SEPA-Lastschriftverfahren teil, dann fordert die Person an der Kasse den Kunden zur Unterschrift auf dem Kassenbeleg auf. Die Risiken beim kontaktlosen Bezahlen sind nicht höher als die, die wir von der Kartenzahlung her kennen.

 

Kreditkarten werden weltweit aktzeptiert

Zahlungen mit Girokarte und Kreditkarte werden immer hĂ€ufiger genutzt. Im Gegensatz zur Girokarte werden die meisten Kreditkarten weltweit akzeptiert. Wer beim Geldautomaten einer fremden Bank Geld abheben will, der nutzt in der Regel die Kreditkarte. Der Grund ist, fĂŒr Geldabhebungen bei Fremdbanken fallen beim Einsatz von Kreditkarten keine GebĂŒhren an; bei der Girokarte schon. Dies ist einer der GrĂŒnde, warum Kreditkarten auch in Deutschland immer stĂ€rker im Trend liegen. FĂŒr den Einzelhandel vor Ort bedeutet dies ein Umdenken. Akzeptierten sie lange Zeit nur Bargeld oder Girokarte, akzeptieren aktuell immer mehr EinzelhĂ€ndler auch die Zahlung mit Visa, American Express und Co.

Wer beispielsweise in den USA mit viel Bargeld von der Polizei aufgegriffen wird muss beweisen, dass das Geld legal erworben wurde. Dies hat seinen Grund, denn in den USA werden Waren entweder mit Scheck oder Kreditkarte bezahlt. Auch in Deutschland folgen die Menschen, wenn auch langsam, diesem Trend. Schecks sind bei uns nicht mehr ĂŒblich, doch die Zahlung mit Girokarte oder Kreditkarte entwickelt sich langsam zum alltĂ€glichen Bezahlen von Waren und Dienstleistungen.

Persönliche PIN

Viele HĂ€ndler fordern vom Kunden beim Bezahlen mit Karte die Eingabe der persönlichen PIN, andere nur die Unterschrift. Der Umbruch, der gerade in den USA stattfindet, kommt ĂŒber kurz oder lang auch in Deutschland an. Dies bedeutet, dass Kreditkarten einen Chip erhalten; Kunden bestĂ€tigen die Zahlung mit ihrer Signatur. Ob diese Methode erfolgreich sein wird hĂ€ngt von den HĂ€ndlern ab. Sie stehen in der Entscheidungspflicht, ob sie die Signatur akzeptieren oder weiterhin Unterschrift und PIN-Eingabe verlangen. Walmart, ein Discount-Konzern kann auf die Unterschrift verzichten, weil sie nach Meinung der Verantwortlichen wertlos ist.

Skandinavien, USA und andere LĂ€nder liegen immer noch vor Deutschland in punkto Kartenzahlung

Was in Skandinavien, den USA, Australien, Kanada und vielen anderen Staaten bereits alltÀglich ist, arbeitet sich in Deutschland langsam von den Kinderschuhen nach oben vor: die Kartenzahlung. Immer noch wird die HÀlfte der EinkÀufe und Dienstleistungen mit barem Geld bezahlt; in der Regel mit Geldscheinen.

Das Geld, das der Kunde herausbekommt sind in der Regel MĂŒnzen; diese verschwinden entweder im Sparschwein, werden in einer BĂŒchse gebunkert oder im schlimmsten Fall an der Kasse des Supermarktes langsam und bedĂ€chtig gezĂ€hlt, egal wie lang die Schlange hinter der Person ist.

MĂŒnzen sind nicht immer gern gesehen beim Einkauf

Viele Menschen wissen jedoch nicht, dass GeschĂ€fte nicht verpflichtet sind mehr als 50 MĂŒnzen, gleichgĂŒltig welcher GrĂ¶ĂŸenordnung, anzunehmen. Die Obergrenze fĂŒr die Bezahlung mit MĂŒnzen liegt bei 100 Euro.

Euro-GedenkmĂŒnzen werden gerne gesammelt; doch wenn Geldbeutel und Konto leer sind, kommen auch diese zum Einsatz. Auch hier gibt es eine Höchstgrenze. Diese liegt bei 20 MĂŒnzen; nehmen wir an, dass jede MĂŒnze einen Wert von 10 Euro hat, so ergibt sich ein Höchstbetrag von 200 Euro.

Bei Geldscheinen gibt es keine Höchstgrenze. Allerdings kann der HÀndler die Annahme von Geldscheinen mit hohem Wert ablehnen, wenn das in der Kasse vorhandene Wechselgeld nicht ausreicht.

Mit Girocard und Kreditkarte kann man bezahlen ohne dass MĂŒnzen gezĂ€hlt werden mĂŒssen oder der Geldschein nicht gewechselt werden kann. Viele Kreditkarten-Gesellschaften legen jedoch auf die Karte ein Limit fest, dies bedeutet, der Karteninhaber darf seine Karte bis zu einer gewissen Summe nutzen, dann muss er die Rechnung bezahlen und kann nach Rechnungsausgleich wieder ĂŒber die vereinbarte Höchstsumme verfĂŒgen.

Ist fĂŒr viele Menschen Girocard immer noch die EC-Karte?

Keine Frage; die Deutschen lieben ihr Bargeld, auch wenn es immer gefĂ€hrlicher auf den Straßen wird und der Raub von Handtaschen und Geldbörsen fast schon an der Tagesordnung ist. Die junge und jung gebliebene Generation ziehen immer Öfters die Zahlung mit der „Plastikkarte“ vor. Mehr als zwei Drittel der Menschen, die ĂŒber ein Girokonto verfĂŒgen, bezahlen ihre EinkĂ€ufe mit Karte. Dies ergab eine Umfrage von forsa, einem der fĂŒhrenden Marktforschungsinstitute. Das Institut kann die Zahlungen sogar noch aufschlĂŒsseln: tĂ€glich zahlen 16 Prozent bargeldlos; ein gutes Drittel mehrfach in der Woche. Auch wenn der Begriff EC-Karte durch Girocard ersetzt wurde, ist fĂŒr einen großen Teil der Menschen die Girocard immer noch die EC-Karte.

Bargeldabhebungen

Auch die Bargeldabhebungen lassen sich aufschlĂŒsseln. Junge und jung gebliebene Menschen heben nur kleine BargeldbetrĂ€ge vom Konto ab. Menschen, die Ă€lter als 70 Jahre sind, sehen das anders: Sie heben grĂ¶ĂŸere BetrĂ€ge ab und nehmen diese auch mit in den Supermarkt, denn sie bezahlen bar.

Schaut man sich die Zahlen der SupermÀrkte an, so bezahlt etwa die HÀlfte der Kunden mit Karte. In der Regel kommt die Girocard am HÀufigsten zum Einsatz; Kreditkarten hingegen haben werden nur zu 6 Prozent eingesetzt.

Die Kosten fĂŒr die Transaktionen gehen zu Lasten der HĂ€ndler. Einige Betreiber von lokalen GeschĂ€ften schreckt dieser Umstand ab; sie legen sich auf Zahlungen mit Bargeld fest. Dabei ist die bargeldlose Bezahlung der EinkĂ€ufe ein Service, den Kunden schĂ€tzen. Damit sie nicht so viel Bargeld mit sich tragen mĂŒssen, sind fĂŒr Kunden lokale GeschĂ€fte mit Kartenakzeptanz die Einkaufsmöglichkeit schlechthin

Manche GeschÀfte nehmen kein Bargeld mehr an!

WĂ€hrend es bereits in Schweden lokale GeschĂ€fte gibt die kein Bargeld mehr annehmen, stirbt in Deutschland das Bargeld nicht aus. Die Digitalisierung schĂŒrt bei einigen Menschen die Angst davor, dass ihr Bargeld verschwindet. Diese Angst ist in Deutschland keinesfalls begrĂŒndet, denn die Produktion von Geldscheinen und MĂŒnzen wĂ€chst, jedenfalls in Europa und hier hauptsĂ€chlich in Osteuropa.

Man mag es kaum glauben, doch es sind aktuell 21,4 Milliarden Geldscheine in europÀischer WÀhrung im Umlauf. Bargeld ist also immer noch prÀsent, auch in Staaten wie China, wo die meisten Menschen mit Handy-App, Karte oder Alipay bezahlen, ist die Produktion von Bargeld stabil. Insbesondere bei jungen und jung gebliebenen Menschen setzt sich allerdings die Zahlung mit Girocard oder Kreditkarte und Handy-App durch.

PIN

Weltweit hat Bargeld also nicht an Bedeutung verloren. Dennoch ist fĂŒr Kunde und HĂ€ndler die Zahlung mit Karte sicherer, wenn der Kunde seine PIN eingeben muss. Ansonsten unterschreibt er lediglich eine AbbuchungsermĂ€chtigung, welche die Bank nur dann einlöst, wenn das Konto eine entsprechende Deckung aufweist.

Viele Bankkunden kennen ihren Bankberater nicht mehr persönlich, insbesondere wenn sich die Person hinter dem Schreibtisch gewechselt hat. Online-Banking ist eine komfortable Lösung, um bequem von zu Hause aus Überweisungen zu tĂ€tigen, Aktien und andere Wertpapiere zu kaufen. Doch je vernetzter wir sind, desto grĂ¶ĂŸer ist auch die Gefahr von Hackern heimgesucht zu werden. Nur allzu leichtfertig geben manchen Menschen ihre Kontonummer, PIN und Anmeldedaten fĂŒr das Online-Banking an andere Personen weiter.

Kartenzahlung wird ĂŒber kurz oder lang die hauptsĂ€chliche Bezahlweise werden; Sicherheit und Geheimhaltung der persönlichen PIN und anderer Bankdaten sollte fĂŒr jeden zum Alltag gehören.