Kaufen im Internet

Viele KĂ€ufe werden im Internet getĂ€tigt. Die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen: Onlineshops haben rund um die Uhr geöffnet, es gibt keine langen Schlangen an den Kassen und man kann bequem von der heimischen Couch ganz in Ruhe einkaufen. Onlineshops können aus verstĂ€ndlichen GrĂŒnden keine Barzahlung akzeptieren; Geldscheine und MĂŒnzen gehen nun einmal nicht in den Computer. Deshalb bieten Onlineshop verschiedene Zahlungsweisen an; per Vorkasse, per Lastschrift, Kartenzahlung und PayPal.

Doch besonders im Internet lauern Gefahren, die man nicht unterschĂ€tzen darf! Besonders bei Vorkasse kann es vorkommen, dass man an BetrĂŒger gerĂ€t, die zwar das Geld wollen, doch keine Waren verschicken. Der KĂ€ufer hat nichts in der Hand das besagt, dass er vom VerkĂ€ufer noch Ware zu bekommen hat. Von Kauf auf Vorkasse sollte man die Finger weg lassen!

Kauf per Lastschrift ist eine weitere Möglichkeit, welche seriöse HĂ€ndler anbieten. Der Rechnungsbetrag wird vom Konto des KĂ€ufers abgebucht, nachdem dieser seine Bankdaten ĂŒbermittelt hat. Kommt die Ware nicht beim KĂ€ufer an kann dieser den abgebuchten Betrag innerhalb von acht Wochen zurĂŒckfordern bzw. von seiner Bank auf sein Konto zurĂŒckbuchen lassen.

Kreditkartenzahlung

Kartenzahlung gehört beim Kauf im Internet zu den beliebtesten Zahlungsweisen. Der Karteninhaber ĂŒbermittelt dem VerkĂ€ufer seine Kreditkartennummer, die GĂŒltigkeit und den Namen des Karteninhabers sowie dessen Anschrift. Meist wird die PrĂŒfnummer der Karte abgefragt; diese Nummer kann drei- oder vierstellig sein und befindet sich entweder auf der Vorderseite oder der RĂŒckseite der Karte.

PayPal sollte eine sichere Zahlungsweise sein, ist aber recht undurchsichtig, insbesondere was die Freigabe der Gelder betrifft.

Bargeld wird immer noch hÀufig zum tÀglichen Einkauf genutzt

Die Deutschen lieben ihr Bargeld; die Deutsche Bundesbank macht da keine Ausnahme. Die Bediensteten der deutschen Bundesbank sind der Meinung zahlen mit Bargeld geht schneller als Kartenzahlung; Barzahlungen dauern nur 22 Sekunden. Wir sind er Meinung: Hier irrt sich die Deutsche Bundesbank!

Sicher steht kein Bediensteter dieser Bank in einer langen Schlange vor der Kasse und sieht gerĂŒhrt zu, wie der Kunde mĂŒhsam seine MĂŒnzen sucht, zĂ€hlt und weitersucht. Schon allein um die MĂŒnzen zu sichten dauert mehr als 22 Sekunden.

Heute bezahlt die Mehrzahl der Verbraucher ihre EinkÀufe mit Karte, entweder mit der Eingabe der PIN oder kontaktlos. Schnell und unkompliziert ist die Zahlweise mit Karte; noch schneller geht es mit dem Smartphone. Bargeldloses Bezahlen ist heute so einfach, komfortabel, schnell und sicher wie nie zuvor!

Smartphone Payment

Als die Deutsche Bundesbank ihre Meinung abgab waren das kontaktlose Bezahlen und das Bezahlen mit Smartphone noch nicht verbreitet. Das mag den Bediensteten zugunsten anzurechnen sein, doch die Veröffentlichung der Meinung kam recht spÀt, was eigentlich nicht verwunderlich ist.

Heute bieten auch viele grĂ¶ĂŸere GeschĂ€fte Bargeldabhebungen an. Ab einem Einkauf von 20 Euro kann man mit seiner Girokarte auch Bargeld im Supermarkt abheben. Eine hervorragendes Angebot, das den Kunden den Weg zum nĂ€chsten Geldautomaten seiner Bank erspart. Geld an einem Geldautomat einer anderen Bank abzuheben ist mit Kosten verbunden; Bargeldabhebung an der Kasse des Supermarktes kostet keine zusĂ€tzliche GebĂŒhr.

Sicher, der Ladenbesitzer trĂ€gt die GebĂŒhren fĂŒr die Transaktionen. Im Gegenzug hat er weniger Bargeld im GeschĂ€ft und nimmt unlauteren Personen die Gelegenheit unberechtigterweise an sein Geld zu kommen.

Immer dann, wenn BerufstĂ€tigen nach Arbeitsende einkaufen mĂŒssen stehen auch viele Senioren an der Kasse

MĂŒhsam wird das Kleingeld gezĂ€hlt und langsam bilden sich lange Schlangen. Meist ist es nicht nur eine Person, die nach den notwendigen MĂŒnzen sucht, sondern es sind gleich mehrere, idealerweise stehen sie direkt hintereinander. So manchem Kunden geht langsam aber sicher der Hut hoch, denn er kann abschĂ€tzen, auch seine nĂ€chste Bahn fĂ€hrt ohne ihn und er kommt noch spĂ€ter nach Hause.

Kartenzahlung geht in der Regel schneller, jedenfalls dann, wenn die Karteninhaber die PIN wissen und nicht erst lange danach suchen mĂŒssen. Kritiker sind deshalb der Meinung, dass Bezahlen mit Bargeld schneller geht als die Zahlweise mit Karte.

Kontaktlos zahlen

Dieser Meinung kann nur widersprochen werden, denn es gibt heute das kontaktlose Zahlen. Dies bedeutet, der Karteninhaber legt seine Karte auf das Terminal und schon nach wenigen Sekunden geht die Kasse auf, auf dem Terminal steht „wird bezahlt“ und schon ist die Bezahlung erledigt. Kontaktloses Bezahlen mit Karte dauert in der Regel nur 15 Sekunden; wird die PIN eingegeben lediglich 30 Sekunden. Dies bedeutet, nach sehr kurzer Zeit kann der nĂ€chste Kunde abgefertigt werden.

Auch wenn bargeldloses Bezahlen der EinkĂ€ufe bequemer und sicherer ist hĂ€ngen viele Menschen in Deutschland noch an Bargeld. Dabei ist Bargeld keine wirklich sichere Sache, denn wenn es gestohlen wird bleibt es fĂŒr immer weg. Anders sieht es mit Giro-und Kreditkarten aus. Der Karteninhaber meldet umgehend den Verlust der Kartengesellschaft und lĂ€sst seine Karte sperren. Wurde die Karte bereits genutzt haftet die Gesellschaft bis einem bestimmten Betrag.

Verbraucher haben immer weniger Geld dabei

WÀhrend in anderen Staaten die Mehrzahl der Verbraucher bargeldlos, also mit Karte oder Smartphone bezahlt, lieben die Deutschen das Bargeld. Immerhin zahlen 75 % der Deutschen ihre EinkÀufe und Dienstleistungen in bar. Nimmt man als Basis das restliche Europa so sind es in Deutschland doppelt so viele Menschen, die noch mit Bargeld bezahlen.

Die deutschen Barzahler mĂŒssen oft im Ausland umdenken, denn in vielen Staaten wird bargeldlos bezahlt. Auch wenn man am Urlaubsort mit Karte bezahlt, etwas Bargeld möchte man doch in der Tasche haben. Innerhalb der Eurozone gilt auch die Girokarte, um am Geldautomaten Geld abzuheben. Doch in Wien, Neapel und Barcelona, um nur einige wenige Orte zu nennen, kann das teuer werden. Deshalb ist es sinnvoll sich bei seiner Hausbank ĂŒber Kooperationen mit auslĂ€ndischen Banken zu informieren. In der Regel kann man bei den Partnerbanken der Hausbank gĂŒnstiger Bargeld abheben.

Im Urlaub bezahlen

Wer im Urlaub Hotel, Abendessen oder andere Dienstleistungen oder Produkte mit der Girokarte bezahlt, der bezahlt keine ZusatzgebĂŒhren. Dies gilt allerdings nur in der Eurozone.

Ganz anders sieht es aus, wenn der Urlaubort außerhalb der Eurozone liegt. Dann kann das Ziehen am Geldautomaten recht teuer werden. Der Bankenverband hat eine Information, die in der Regel kostengĂŒnstiger ist: Direkt nach der Landung am Flughafen Geld in der entsprechenden LandeswĂ€hrung zu ziehen. Urlauber sollten in keinem Fall die heimatliche WĂ€hrung wie den Euro abrechnen. Die Abrechnung bei der Hausbank erfolgt in Euro und zwar nach dem Umtauschkurs, der am Tag der Geldabhebung gĂŒltig war. Die restlichen Kosten werden mit der Kreditkarte beglichen.

Zahlung mit Girokarte

Nachdem sich Verbraucher mit der Zahlung mit Girokarte oder Kreditkarte angefreundet haben kommt jetzt das kontaktlose Bezahlen. Die neuen Kreditkarten werden lediglich auf das Terminal gelegt und schon erhĂ€lt der Ladenbesitzer die Info „wird bezahlt“. Die Karte muss nicht mehr der Kassiererin in die Hand gegeben werden, sondern bleibt in HĂ€nden des Karteninhabers.

Die ganz neue Variante ist das Bezahlen des Einkaufs mit Smartphone. Die Daten können von den NFC-Karten vom Smartphone ausgelesen werden. Wer also mit Karte oder Smartphone bezahlt ist an der Kasse schneller fertig als die Menschen, die in ihren Geldbörsen nach Euros und Cents suchen.

Karte gestohlen

Wird die Karte gestohlen können die Diebe nur kleine BetrĂ€ge ausgeben, fĂŒr die in der Regel der Karteninhaber nicht haftet. Der Grund ist, eine Giro- oder Kreditkarte ist schnell gesperrt – es bedarf nur einen Anruf, um die Karte sperren zu lassen. Es wird also immer einfacher seine EinkĂ€ufe mit Karte oder Smartphone schnell zu bezahlen.

Doch leider sind immer noch nicht alle Verbraucher der Meinung, dass die Bezahlung mit Karte eine sichere Sache ist. Sie haben Angst ihre Daten werden weitergegeben. Das ist ein Irrglaube, denn Bank und Kreditkartenherausgeber sehen nur die Gesamtsumme, nicht aber was der Karteninhaber eingekauft hat. Es ist eine sichere Sache mit Giro- und Kreditkarte zu bezahlen.

Viele Menschen verfĂŒgen ĂŒber andere Karten, die der Einzelhandel an seine Kunde herausgibt, aber auch ĂŒber Payback-Karten. Bei diesen Karten wird der Einkauf ausgewertet, damit der GeschĂ€ftsinhaber seine Werbung, oft individuell auf den Kunden ausgerichtet, versenden und ihn zu einem neuen Besuch animieren kann.

Finanzen im Überblick behalten

WĂ€hrend in anderen LĂ€ndern die Menschen kaum noch mit Bargeld bezahlen ist Bargeld in Deutschland immer noch das Zahlungsmittel Nummer eins. Die Menschen sind der Meinung, dass man mit Bargeld einen besseren Überblick ĂŒber seine Finanzen hat. Bargeld hat man in der Hand resp. im Geldbeutel. Es ist eine herkömmliche Meinung, dass man nur mit Bargeld den Umgang mit Geld lernt und mit der Kartenzahlung kein VerhĂ€ltnis zum Geld aufbauen kann.

Besonders junge Menschen und solche, die noch jung geblieben sind haben da eine andere Meinung. Insbesondere wenn es um die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen mit reinen Kreditkarten geht. Auf der Website des Kartenanbieters kann man stets den genauen Kontostand einsehen; wer seine Kreditkarte von seiner Hausbank bekommen hat, der sieht den Kontostand auf der Webseite seiner Bank.

Onlinebanking

Wir haben nur vergessen, nicht alle Menschen nutzen Onlinebanking. Besonders die Àltere Generation hat mit Computer und Internet ihre Probleme; viele besitzen nicht einmal ein internetfÀhiges mobiles EndgerÀt. Sie sehen der fortschreitenden Technik mit Skepsis entgegen.

Das ist schade, denn die Zahlung mit Giro- oder Kreditkarte sowie mit PayPal oder dem mobilen Payment gehört zu den sichersten. Besonders in der heutigen Zeit, in der insbesondere am Abend die Straßen nicht wirklich sicher sind und viele Handtauschen geraubt werden ist Bargeld nicht sicher. Eine Giro- oder Kreditkarte kann man sperren lassen; Bargeld ist fĂŒr immer weg. Der Grund ist, dass nur ganz wenige HandtaschendiebstĂ€hle aufgeklĂ€rt werden können; doch in der Regel fehlt vom Bargeld jede Spur. Es wird Zeit umzudenken und sich dem aktuellen Trend anzuschließen.

Google Pay: Apple zieht nach

Nachdem es Google Pay, passend fĂŒr Android-Handys schon seit Juni 2018 gibt, zieht Apple nach. Seit Dezember 2018 hat Apple Pay auch Deutschland erreicht, nachdem es vor vier Jahren in den USA eingefĂŒhrt wurde. FĂŒr Unternehmen bedeutet dies, sie brauchen ein Terminal, das kontaktloses Bezahlen unterstĂŒtzt. Deutschland hat sich auf diese Zahlungsweise vorbereitet und mehr als 800.000 Terminals wurden bereits umgerĂŒstet.

Einkaufen mit Karte

Auch wenn viele Menschen in Deutschland immer noch ihre EinkĂ€ufe bar bezahlen, sind besonders junge Menschen auf dem Weg zur bargeldlosen Zahlungsweise. Es ist doch immer dasselbe: Man steht in der Schlange vor der Kasse und ein Kunde oder eine Kundin sucht nach den passenden MĂŒnzen, um diese dann gewissenhaft der Kassiererin vorzuzĂ€hlen. Das dauert viele Minuten, in denen meist neben der nĂ€chsten auch die ĂŒbernĂ€chste Bahn weg ist.

Bedeutend schneller ist das Bezahlen mit Giro- oder Kreditkarte; noch schneller geht es mit Google Pay und seit diesem Monat auch mit Apple Pay. Doch nicht alle Banken freuen sich ĂŒber Apple Pay, insbesondere die Spar- und Genossenschaftsbanken sind alles andere als erfreut darĂŒber. Diese Banken setzen auf ihre eigenen Bezahl-Apps, die allerdings nur auf Smartphones funktionieren, die mit dem Betriebssystem Android ausgestattet sind. Beide Banken haben derzeit nicht die Möglichkeit ĂŒber den NFC-Funkchip, der sich auf iPhones befindet, zugreifen zu können.

Apple Pay ist nicht neu; in den USA funktioniert dies seit etwa vier Jahren und in 31 LĂ€ndern funktioniert dies Systemebenfalls. Deutschland war in Europa nicht das erste Land fĂŒr Apple Pay; Spanien, Frankreich und die Schweiz bekamen den Dienst bereits frĂŒher.

Die Deutschen lieben ihr Bargeld!

Das ist keine Frage, sondern eine Tatsache! Und doch sehen Zukunftsforscher das Ende des Bargelds und das schon im Jahr 2030, also in etwa elf Jahren. In Schweden gibt es bereits SupermÀrkte, die kein Bargeld mehr annehmen. Bei Ikea kann der Kunde seine Waren selbst einscannen und mit seiner Girokarte (ec-Karte) bezahlen. Dauert nur kurze Zeit; im Gegensatz dazu stehen viele Kunden in einer langen Warteschlage, die sich vor der Kasse nur schleppend nach vorne bewegt.

Viele Verbraucher bezahlen ihre EinkÀufe heute schon mit Giro-oder Kreditkarte. Das geht schnell, besonders wenn man die Karte nur auf das Terminal legen muss, den Kassenbeleg mitnimmt und schon kann der nÀchste Kunde bedient werden. Bei Ikea zum Beispiel bezahlt fast die HÀlfte der Kunden ihre Waren an den Kassen, an denen sie ihren Einkauf selbst einscannen und mit Karte bezahlen können.

Saturn-Smart-App

Saturn kennt jeder, der sich einen Fernseher oder ein HaushaltsgerĂ€t kaufen will. Dieser Markt will noch einen Schritt weiter gehen und eine BrĂŒcke zwischen dem lokalen Handel und dem Internet schlagen. Die Saturn Smart-App ist noch nicht bekannt, doch mit dieser App bezahlt der Kunde seine Ware direkt an dem Regal, wo sie stand. Vor dem Ausgang muss der Kunde die Ware allerdings noch entsichern lassen, sonst geht am Ausgang der Alarm los.

Auch andere Unternehmen wollen gleichziehen und mehr Möglichkeiten fĂŒr die bargeldlose anbieten. Asien wĂ€re ein Beispiel, dort gibt es bereits GeschĂ€fte ohne Mitarbeiter.

So wie es aussieht, gehört Bargeld bald der Vergangenheit, in jedem Fall aber der Minderheit an.

Die Herausgeber von Kreditkarten sind im stÀndigen Konkurrenzkampf

Aktuell ist es die MasterCard, die Boden gegen ihre Konkurrenten American Express und VISA gut macht. Doch immer noch ist VISA die Kreditkarte, die von den meisten GeschÀften akzeptiert wird. Das ist im Grunde unverstÀndlich, denn viele Touristen, die nach Deutschland kommen, haben keine Visakarte sondern American Express, MasterCard oder Dinners Card.

Doch noch zu einer neuen Meldung: MaserCard will im September 2019 flĂ€chendeckend die MasterCard-Identity-Check einfĂŒhren. Die Partnerbanken des Kreditkarten-Unternehmens wurden bereits informiert und auch vertraglich dazu verpflichtet die neue Karte ihren Kunden anzubieten.

VISA oder American Express

VISA und American Express befinden sich auf den beiden ersten PlĂ€tzen der grĂ¶ĂŸten Kreditkartengesellschaften. MasterCard befindet sich knapp dahinter. Doch MasterCard will mehr; das US-amerikanische Unternehmen will auf den ersten Platz vorrĂŒcken. Die neue Karte soll das System, das bisher passwortgeschĂŒtzt ist, sicherer machen. Um dies zu gewĂ€hrleisten sind Verfahren wie Gesichtserkennung, Fingerabdruck oder Iris-Scan vorgesehen; Verfahren, welche fĂŒr legitimierte Zahlungen und mehr Sicherheit der Transaktionen stehen.

Wie weit sich die deutsche Bevölkerung an die neuen Zahlweisen gewöhnt, zeigt die Zukunft. Junge und jung gebliebene Menschen tun sich mit diesen Neuerungen sicherlich leichter als Seniorinnen und Senioren. Und wie sicher diese neuen Verfahren tatsÀchlich sind, kann heute noch keine sagen.

Bis heute ist allerdings die VISA-Karte der Platzhirsch auf der Liste der grĂ¶ĂŸten Kreditkartengesellschaften. Wann MasterCard an American Express vorbeirauschen kann, ist derzeit noch ungewiss. Sicher ist jedoch, dass sich die bargeldlose Zahlweise immer mehr durchsetzt, auch in Deutschland. Allerdings noch nicht bei allen Menschen, aber doch bei einer großen Anzahl.

Eine Alternative zur Kreditkarte

Was in anderen LÀndern bereits zum Alltag gehört steckt in Deutschland immer noch in den Kinderschuhen. Gemeint ist die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen mit der Karte. Die Medien verbreiten Nachrichten, in denen von einer Zukunft ohne Bargeld gesprochen wird. In Schweden gibt es schon SupermÀrkte, die Bargeld nicht mehr annehmen. Doch was kann auf uns zukommen?

Die Zahlung per NFC, dies bedeutet die Zahlung per Smartphone ist insbesondere fĂŒr junge Menschen heute schon völlig normal. Allerdings können nur kleine Summen damit bezahlt werden. Die Frage, wie sicher sind solche Zahlungen, kann heute noch nicht hinreichend beantwortet werden.

Girokarte im Einsatz

Eine Alternative ist die Kreditkarte. Die meisten Menschen besitzen eine Girokarte. Wer keinen Eintrag bei der Schufa hat, der bekommt bei Konteneröffnung automatisch eine Visakarte. Über das Internet, aber auch ĂŒber Payback bietet sich die American Express Karte an. Diese Zahlweisen gibt es schon heute; doch die Zukunft wird noch mehr Möglichkeiten bieten. Beispielsweise die Bezahlung von Waren und Dienstleistungen per Fingerabdruck. Große Unternehmen wie REWE, Metro und Edeka arbeiten bereits an der Entwicklung dieser Technologie.

Bargeld ist fĂŒr die Deutschen von enormer Bedeutung! Wer die Menschen an den Kassen der SupermĂ€rkte beobachtet stellt schnell fest: sehr viele Menschen bezahlen mit Geldscheinen und MĂŒnzen. Die Folge ist eine lange Schlange, denn bis die einzelnen MĂŒnzen passend zur Rechnung gefunden werden, vergeht viel Zeit.

In Schweden und DĂ€nemark, um in Europa zu bleiben, bekommen sogar Bettler ihr Scherflein bargeldlos. Deutsche Touristen werden erkannt, weil sie am Hot-Dog-Stand nach MĂŒnzen suchen; fĂŒr die Schweden und DĂ€nen völlig unverstĂ€ndlich.